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Deutschlandwettervorhersage für Freitag den 9. Oktober 2009

In der Nacht im Norden gering bewölkt und trocken, im Süden weiterhin etwas Regen.

Die Wetterlage vom 8. bis 11. Oktober 2009

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Ein Tief über Südskandinavien schickt in den Abendstunden letzte Schauer über den Nordosten Deutschlands. Im Laufe der Nacht setzt sich Zwischenhocheinfluss durch. Das Hoch liegt mit Zentrum über der nördlichen Nordsee und verlagert sich im Laufe der Nacht nach Südnorwegen. Weitere Hochdruckkerne über Deutschland und Island bilden eine schmale Hochdruckzone. Der Süden Deutschlands wird von einem Tief über der Adria mit dichten Wolken und zeitweiligen Regenschauern und kurzen Gewittern versorgt. Hier wird am Freitag in der Höhe noch mildere Luft aus dem Mittelmeerraum herangeführt. Der Norden und die Mitte Deutschlands liegen unter kühlerer Atlantikluft. Am Freitag wird sich zusätzlich südlich Grönlands ein Tief zum Sturmtief entwickeln. Dieses verdrängt die Hochdruckzone langsam nach Osten. An dessen Südseite entsteht in der Nacht auf Samstag über Großbritannien ein Randtief.
Dieses Randtief wird rasch über die Nordsee nach Deutschland ziehen. Dabei wird es über Niedersachsen nach Sachsen ziehen, wo es am Abend ankommt. Es bringt erneut Niederschläge für ganz Deutschland mit. Zugleich wird sich über Spanien ein neues Hochdruckgebiet entwickeln. Das Tief sorgt nochmals für etwas mildere Luft, die bis nach Norddeutschland vorankommen wird. Das „alte“ Zwischenhoch wird dagegen nach weiter nach Osteuropa abgedrängt, wo es sich verstärken wird.
Sonntag wird das Tief von Sachsen weiter nach Südpolen ziehen. Unterdessen breitet sich von Südwesten her langsam das Spanienhoch aus und wird auf den Süden und Südwesten Deutschlands übergreifen. Das Sturmtief von Südgrönland wird im Tagesverlauf nach Schottland ziehen und sich auf seinem Weg abschwächen. Die Warmfront des Tiefs wird am Sonntagnachmittag auf den Westen Deutschlands übergreifen und langsam nach Osten vorankommen. Bis zum Abend wird das Tief dann auf der Nordsee liegen und sich wieder leicht verstärken.

Das Wetter für die Nacht auf Freitag den 9. Oktober 2009

Die letzten Schauer über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg lösen sich bis Mitternacht auf. Nachfolgend ist es hier, wie zuvor schon im Nordwesten und Norden gering bewölkt oder sternenklar und trocken. Die trockenere Luft, die in der Nacht einfließt, wird sich bis zum Morgen auch bis zum Main durchsetzten. Folge wird sein, dass sich die Wolken bis zum Main langsam auflösen und es weitestgehend trocken bleibt. Allerdings können sich in der zweiten Nachthälfte flache Nebelfelder bilden. Südlich der Donau halten sich dichte Wolken, aus denen zeitweise Regen, Regenschauer oder auch kurze Gewitter ausfallen können. Dabei kann es mitunter auch zu größeren Regenmengen kommen.
Die Temperatur geht im Süden unter den dichten Wolken auf milde 14 bis 10 Grad Celsius zurück. In der Mitte und im Norden wird es durch die fehlende Wolkendecke recht frisch werden. Die nächtlichen Tiefstwerte liegen zwischen 9 Grad an den Küsten und 3 Grad in der Eifel, dem Hunsrück und dem Taunus. Hier kann es in geschützten Lagen noch etwas kühler werden. Lokal kann es leichten Bodenfrost geben.
Der Wind ist schwach bis mäßig, an der Nordsee sowie nordöstlich der Elbe anfangs frisch unterwegs und kommt aus West bis Nordwest. Im Nordosten sind noch stürmische Böen möglich.

 

Das Wetter am Freitag den 9. Oktober 2009.

Nach der Auflösung lokaler Frühnebelfelder wird es nördlich des Mains viel Sonne und nur wenige Wolken geben, die keine Niederschläge bringen werden. Südlich des Mains halten sich dagegen dichtere Wolken, die zeitweise etwas Regen bringen. Am Nachmittag geht das regnerische Wetter eher in Schauerwetter über, so dass auch die Sonne kurzzeitig zum Vorschein kommen kann. Am frühen Abend tauchen im Saarland und Rheinland-Pfalz erste Wolkenfelder auf. Es bleibt aber trocken.
Verbreitet werden am Nachmittag herbstliche 12 bis 14 Grad erreicht. Vom Nordschwarzwald bis zum Niederrhein kann sich die Luft auf 15 bis 17 Grad erwärmen. Kühler bleibt es unter den dichteren Wolken in Bayern. Ohne Sonne kann sich die Temperatur kaum über 10 Grad Celsius erwärmen.
Der Wind lässt im Nordosten Deutschlands rasch nach. Dann ist er hier, wie zuvor schon in den übrigen Landesteilen schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus Nord bis Ost. Am Abend frischt er an der Nordsee langsam auf.

Während die Nacht auf Samstag östlich der Elbe noch leicht bewölkt und trocken verläuft, zeigen sich von Westen her zunehmend dichte Wolken, die nach Mitternacht vom Schwarzwald über das Rheinland bis zur Nordsee teilweise kräftigen Regen bringen. In den übrigen Landesteilen bleibt es trocken. Die Temperatur geht bis zum Morgen auf 11 bis 7 Grad unter den dichten Wolken zurück. Wo noch längere Zeit die Sterne zu sehen sind, wird die Temperatur auf bis zum Sonnenaufgang auf frische 7 bis 3 Grad zurückgehen. In windgeschützten Lagen kann es wieder leichten Bodenfrost geben. Zudem muss in den Morgenstunden mit lokalen Nebelfeldern gerechnet werden. Der Wind ist schwach im Norden zeitweise mäßig unterwegs und kommt aus Ost bis Südost.

 

Der Trend bis Montag den 12. Oktober 2009.

Samstag wird das Regengebiet bis zum Mittag etwa bis zu einer Linie Kiel – München vorankommen. Westlich dieser Linie fällt teilweise schauerartig verstärkter Regen. Östlich davon wird es nach der Auflösung örtlicher Nebelfelder locker bewölkt und trocken sein. Am Nachmittag verdichten sich auch im Osten Deutschlands die Wolken und es gibt teilweise kräftigeren Regen. Im Westen zeigen sich dann wieder Auflockerungen. Hier findet dann ein Übergang zu Schauerwetter statt. Zeitweise kann sich die Sonne zeigen. Richtig schön herbstlich fühlen sich die Temperaturen im Norden Deutschlands an. Unter den dichten Regenwolken wird es kaum wärmer als 6 bis 9 Grad Celsius. Im Osten werden 10 bis 13 Grad, im Südwesten und Westen 14 bis 16, im Südosten Bayerns sogar bis zu 18 Grad Celsius erreicht. Der Wind kommt vor dem Regengebiet aus östlichen Richtungen und dreht mit Durchzug dieses Gebietes auf West. Er ist meist schwach unterwegs.

Sonntagvormittag ist es im Nordosten Deutschlands am freundlichsten. Hier zeigt sich die Sonne von einem leicht bis locker bewölkten Himmel, bevor am Nachmittag auch dichte Wolken aufziehen. Sonst dominieren dichte Wolken. Diese bringen am Vormittag im äußersten Osten noch etwas Regen. Von Westen her setzt mittags neuer Regen ein. Dieser wird sich bis zum Abend auch an die Oder und die Neiße voranarbeiten. Im Norden kann er wiederholt etwas kräftiger ausfallen. Die Temperatur steigt im Tagesverlauf auf 9 bis 13 Grad an. Am Rhein können bis zu 15 Grad Celsius erreicht werden. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen. Am Abend kann er an der Nordseeküste stark auffrischen und mit Sturmböen einhergehen.

Die neue Woche beginnt recht freundlich. Dabei wird die südliche Windrichtung durch eine nördliche abgelöst. Diese bringt weiterhin dichte Wolken, die immer wieder Regenschauer bringen werden. Zwischendurch zeigt sich ab und an mal kurz die Sonne. Ab dem späten Nachmittag setzt sich im Norden trockenere Luft durch. Mit 9 bis 14 Grad bleibt es herbstlich.

Maik Thomaß, 09.10.2009 7:00

Die nächste Wettervorhersage gibt es am Freitag um 22 Uhr.


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