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Startseite >> Wettervorhersage für Deutschland

Deutschlandwettervorhersage für Sonntag den 4. Oktober 2009

Windiges Schauerwetter im Norden, freundlicher im Süden.

Die Wetterlage vom 3. bis 6. Oktober 2009

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Unser Sturmtief liegt in den Abendstunden mit Kern über Südnorwegen. Von dort aus wird es sich im Laufe der Nacht weiter nach Finnland verlagern, wo es in den Morgenstunden ankommen wird. Am Sonntag wird es sich unter leichter Abschwächung zur nördlichen Ostsee und zum Abend hin nach Nordwestrussland verlagern. Auf seiner Rückseite strömt kühlere Luft polaren Ursprungs nach Norddeutschland. Der Süden liegt im Einflussbereich einer Hochdruckzone über dem Mittelmeer. Von den Azoren bis nach Island herrschen dagegen Tiefdruckgebiete, die sich kaum verlagern werden. In einer westlichen bis südwestlichen Luftströmung wird warme Luft aus dem westlichen Mittelmeer in den Süden Deutschlands geleitet.
Montag verstärkt sich der Hochdruckeinfluss über dem Südosten und Süden Europas und breitet sich nach Norden aus. Dabei gelangt auch der Norden Deutschlands in den Bereich ruhigeren Hochdruckwetters. Dabei wird in einer zunehmend südlichen Luftströmung warme Luft aus Nordafrika über das Mittelmeer und Italien nach Süd- und Mitteldeutschland geführt, die zunehmend auch den Norden Deutschlands erreichen wird. Im Laufe der Abendstunden formiert sich auf dem Atlantik, nordwestlich Irlands, ein neues Tief, welches rasch an Stärke gewinnen wird. Ein Tief über dem westlichen Mittelmeer sorgt zudem ab den Abendstunden für dichte Wolken im Westen und Süden Deutschlands, die für teilweise kräftigen Regen sorgen werden.
Am Dienstag entwickelt sich das Tief, welches nun nördlich der britischen Inseln liegt, zum Orkantief. Es wird nördlich an Schottland nach Nordosten ziehen. In einer daraus entstehenden kräftigen Südwestströmung wird sehr warme Luft von der iberischen Halbinsel nach Mitteleuropa gelenkt. Das Tief über dem westlichen Mittelmeerraum bleibt fast unverändert an Ort und Stelle. Der hohe Luftdruck wird langsam nach Osten und Südosten abgedrängt. Aufgrund steigender Luftdruckgegensätze wird, nach kurzer Beruhigung am Montag, der Wind ab Dienstag wieder eine größere Rolle spielen.

Das Wetter für die Nacht auf Sonntag den 4. Oktober 2009

Die Kaltfront des Sturmtiefs über Südnorwegen erfasst im Laufe des Abends den Nordwesten Deutschlands. Sie zieht im Laufe der Nacht weiter nach Süden. Dabei wird sie mit dichten Wolken, Regen und Schauern über die Nordhälfte ziehen. In ihrem Zusammenhang wird auch der Wind nochmals zulegen. Südlich des Mains bleibt es weitestgehend leicht bewölkt und trocken. Vereinzelt bilden sich hier flache Nebelfelder.
Die Temperatur geht im Norden und der Mitte Deutschlands auf 12 bis 10 Grad Celsius zurück. Im Süden Deutschlands wird es mit 9 bis 7, vereinzelt bis zu 5 Grad etwas kühler werden.
Der Wind bleibt südlich der Donau schwach bis mäßig und kommt aus Südwest. In der Mitte wird er mäßig, zeitweise frisch aus Südwest kommen und in Böen stürmisch sein. Im Norden kommt er meist frisch bis stark, an den Küsten auch stürmisch aus Südwest, wobei er zum Morgen an der Nordsee auf West dreht. Vom Emsland bis zum Oderhaff sind verbreitet Sturmböen möglich. Schwere Sturmböen werden in Küstennähe und in Schleswig-Hostein keine Seltenheit sein. Direkt an freien Küstenabschnitten sowie auf der Nord- und Ostsee können orkanartige Böen auftreten. Der Höhepunkt des Sturms wird im Nordwesten zwischen Mitternacht und 4 Uhr erreicht sein. In Schleswig-Holstein und an der Ostsee wird er dagegen noch etwas zulegen.

Das Wetter am Sonntag den 4. Oktober 2009.

In abgeschwächter Form wird die Kaltfront bis zum Nachmittag ans Erzgebirge und an den Main vorankommen. Sie wird sich durch dichte Wolken mit etwas Regen bemerkbar machen. Der Norden liegt auf der Rückseite der Kaltfront. Hier sind zahlreiche Schauer unterwegs, die lokal recht kräftig ausfallen können. Auch kurze Gewitter können mit eingelagert sein. Zwischendurch zeigt sich immer wieder die Sonne. Am freundlichsten ist es südlich des Mains. Nach Nebelauflösung ist es hier meist leicht oder locker bewölkt und trocken.
Nördlich des Mains steigt die Temperatur am Nachmittag auf 10 bis 14 Grad Celsius an. Südlich des Mains wird es mit 15 bis 19 Grad wieder angenehm warm werden.
Der Wind wird allgemein auf westliche Richtungen drehen. Im Süden und der Mitte Deutschlands ist er mäßig, zeitweise frisch mit einzelnen stürmischen Böen unterwegs. Im Norddeutschen Tiefland wird er weiterhin recht frisch bis stark unterwegs sein und in Böen verbreitet Sturmstärke erreichen. Dabei wird in Schleswig-Holstein im Laufe des Vormittags der Höhepunkt des Sturmes erreicht werden. Schwere Sturmböen treten bis zum Nachmittag an und auf der Ostsee auf, wobei hier auch einzelne orkanartige Böen möglich sind.

In den Abendstunden lässt die Schauertätigkeit in der Nordhälfte nach und die Wolken lockern weiter auf, so dass für längere Zeit der Blick auf die Sterne freigelegt wird. Von Rheinland-Pfalz bis nach Nordbayern halten sich teilweise dichtere Wolken mit etwas Nieselregen. Südlich der Donau ist es ebenfalls leicht bewölkt und trocken. Bei längerem Aufklaren kann sich Nebel bilden. Unter den dichteren Wolken geht die Temperatur auf 11 bis 9 Grad Celsius zurück. Sonst sind Tiefstwerte von 8 bis 5 Grad keine Seltenheit. In der Eifel, im Sauerland, der Rhön und am Alpenrand wird es mit Tiefstwerten zwischen 3 und 1 Grad noch kühler. Hier besteht leichte Bodenfrostgefahr. Der Wind ist im Süden, der Mitte und im Nordwesten schwach bis mäßig unterwegs und dreht im Verlaufe der Nacht von West auf Süd. Im Nordosten ist er noch mäßig bis frisch, rund um Rügen zeitweise noch stark aus westlichen Richtungen unterwegs. Hier sind bis zum Morgen noch Sturmböen möglich.

Der Trend bis Mittwoch den 7. Oktober 2009.

Nach Nebelauflösung ist es am Montagvormittag verbreitet leicht oder locker bewölkt und trocken. Im Tagesverlauf können im Norden ein paar dichtere Wolkenfelder aufziehen, die vom Emsland bis nach Rügen ein paar Regentropfen fallen lassen können. Vom Rheinland bis zum Schwarzwald sorgen ab den Nachmittagsstunden dichte Wolken für zeitweiligen Regen, der lokal kräftiger ausfallen kann. Sonst bleibt es trocken. Im Norden werden unter den dichteren Wolken nur 11 bis 13 Grad Celsius erreicht. Sonst schafft es die Temperatur auf 14 bis 18 Grad Celsius. Mit Werten um 20 Grad wird es im Nordschwarzwald und am Oberrhein am wärmsten. Der Wind ist allgemein nur noch schwach unterwegs und kommt aus Süd bis Südwest.

In der Nacht auf Dienstag werden die dichten Wolken mit Regen nach Osten vorankommen und vor allem südlich des Mains für lokal kräftigen Regen sorgen. Im Norden ist es leicht bis locker bewölkt und trocken. Hier sind lokale Nebelfelder teilweise verkehrsbehindernd in den Morgenstunden. Am Tag ist es von der Nordsee bis an die Alpen meist stärker bewölkt mit etwas Regen. Die Sonne zeigt sich hier nur selten. Östlich der Elbe bleibt es weitestgehend leicht bewölkt und trocken. Erst am Abend werden auch hier dichtere Wolken aufziehen. Die Temperatur steigt nach einstelligen Werten der Nacht im Norden auf 18 bis 20 Grad östlich der Elbe und am Rhein und bis auf 17 Grad unter den dichteren Wolken. Dabei kommt der Wind schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen, wobei er am Abend an der Nordsee wieder deutlich auffrischen wird.

Mittwoch ziehen über die Nordhälfte zahlreiche Schauer und kurze Gewitter. In der Mitte und im Süden bleibt es bei einem wechselnd wolkigen Himmel meist trocken. Die Temperatur steigt auf spätsommerliche 15 bis 20 Grad im Norden und 21 bis 25 Grad im Süden. Dabei ist der Wind schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus südlichen Richtungen.

Maik Thomaß, 03.10.2009 19:25

Die nächste Wettervorhersage gibt es am Sonntag um 22 Uhr.


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