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Startseite >> Wettervorhersage für Deutschland

Deutschlandwettervorhersage für Samstag den 3. Oktober 2009

Im Norden Regen und Sturm, im Süden freundlich und trocken.

Die Wetterlage vom 2. bis 5. Oktober 2009

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Ein zum Sturmtief herangewachsenes Tief ist im Laufe des Tages von Grönland über Island nach Schottland gezogen. Dieses Tief wird sich im Laufe des Samstags weiter nach Osten zur Südküste Norwegens verlagern. Über Süddeutschland bleibt ein Hochdruckgebiet wetterbestimmend. Es liegt über den Schweizer Alpen und sorgt südlich des Mains für ruhiges Wetter. Der Norden gerät zunehmend in den Einflussbereich des Sturmtiefs, dessen Warmfront im Laufe der Nacht auf Samstag den Nordwesten erfassen und am Tag über Norddeutschland hinwegziehen wird. Dabei wird milde Luft aus West- und Südwesteuropa nach Deutschland geleitet.
Bis Sonntag verlagert sich das Tief weiter nach Zentralskandinavien. Dabei wird es nur wenig an Kraft verlieren. Zunehmend wird kühlere Luft polaren Ursprungs in den Norden Deutschlands geleitet. Die zugehörige Kaltfront wird im Laufe der Nacht und am Sonntag über Norddeutschland hinwegziehen. Der Süden Deutschlands verbleibt weiterhin unter Hochdruckeinfluss.
Am Montag verlagert sich das Tief weiter nach Nordwestrussland und verliert damit den Einfluss auf Deutschland. Zunehmend schwächt es sich ab. Eine ausgeprägte Hochdruckzone über Südeuropa, dem Mittelmeer und dem nördlichen Nordafrika breitet sich nach Norden aus und wird auch den Norden Deutschlands erfassen. In einer weiterhin westlichen Luftströmung gelangt in den Norden Deutschlands kühle Meeresluft vom Atlantik. Der Süden und die Mitte Deutschlands bleiben im Einflussbereich milderer Luftmassen.

Das Wetter für die Nacht auf Samstag den 3. Oktober 2009

In den Abendstunden lösen sich letzte Schauer über der Mitte Deutschlands auf. Nachfolgend wird es bis Mitternacht weitestgehend gering bewölkt oder sternenklar und trocken sein. Nach Mitternacht erfasst die Kaltfront mit dichten Wolken und ersten Regen das Emsland. Diese Wolken mit Regen breiten sich rasch ostwärts aus. Sie erreichen in den Morgenstunden bereits das Oderhaff. So wird es nördlich einer Linie Münster – Magdeburg – Ueckermünde zeitweise Regen geben, der lokal auch mal kräftiger ausfallen kann. Südlich dieser Linie bleibt es leicht bewölkt und trocken, wobei sich im Süden Deutschlands lokal dichtere Nebelfelder bilden können.
Die Temperatur geht bis zum Sonnenaufgang auf 10 bis 7 Grad im Nordwesten und 6 bis 4 Grad in weiten Teilen Deutschlands zurück. Südlich des Mains wird es mit Tiefstwerten von 4 bis 1 Grad am kältesten. Hier besteht verbreitet die Gefahr von leichtem Bodenfrost in den Morgenstunden.
Der Wind frischt mit Aufzug der Warmfront im Nordwesten rasch auf und erreicht in Böen bereits nach Mitternacht Sturmstärke. Bis zum Morgen gibt es vom Darß über die Lübecker Bucht, Schleswig-Holstein bis ins Emsland verbreitet Sturmböen aus Südwest bis Süd, sonst ist der Wind meist noch schwach im Norden und der Mitte Deutschlands zunehmend mäßig unterwegs.

Das Wetter am Samstag den 3. Oktober 2009.

Am Samstagvormittag wird es vom Emsland über Hamburg bis nach Vorpommern weiterhin recht kräftigen und längeranhaltenden Regen geben. Dieser lässt hier erst im weiteren Verlauf nach. Die Sonne wird sich in genannten Gebieten nur selten zeigen. Südlich dieser Linie ist es leicht oder locker bewölkt und trocken. Im Süden Deutschlands wird es nach der Auflösung lokaler Nebelfelder meist heiter bis leicht bewölkt und trocken sein.
Die Temperatur erreicht im Norden unter den dichten Regenwolken nur 12 bis 15 Grad. Sonst erwärmt sich die Luft auf 15 bis 17, am Oberrhein und im Breisgau bis auf 18 Grad Celsius.
Währen der Wind im Süden Deutschlands meist schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen kommen wird, ist er in der Mitte mäßig bis frisch mit einzelnen Sturmböen unterwegs. Im Norden wird er frisch bis stark, an den Küsten von Nord- und Ostsee sowie in Schleswig-Holstein auch stürmisch mit teilweise schweren Sturmböen bis orkanartigen Böen aus Südwest daherkommen. Auf der freien See der Nord- und Ostsee sind auch einzelne Orkanböen möglich.

In der Nacht auf Sonntag kommen die dichten Wolken mit leichten Regen bis zum Main und Erzgebirge voran. Dabei fällt hier leichter Regen. Nach Norden lockert die Wolkendecke auf. Hier wird die Kaltfront im Laufe der Abend- und Nachtstunden mit teilweise kräftigen Schauern hereinziehen. Südlich des Mains ist es weiterhin leicht oder locker bewölkt und trocken. Bis zum Sonntagmorgen geht die Temperatur auf recht einheitlich 12 bis 9 Grad zurück. Nur am Alpenrand kann es noch etwas kühler werden. Der Wind wird im Nordwesten im Laufe der Nacht seinen Höhepunkt mit orkanartigen Böen erreichen. Auch in den Höhenlagen der Mittelgebirge sind schwere Sturmböen keine Seltenheit mehr. Der Norden wird allgemein Sturm- bis schwere Sturmböen abbekommen. Im Nordwesten dreht der Wind langsam auf westliche Richtungen. Sonst kommt er weiterhin aus Südwest.

Der Trend bis Dienstag den 6. Oktober 2009.

Sonntag kommen die dichten Wolken noch etwas nach Süden voran und sorgen zwischen Main und Donau für ein paar Regentropfen. Im Norden Deutschlands gehen am Vormittag zahlreiche, teilweise kräftige Schauer und kurze Gewitter nieder. Diese lassen zum Nachmittag langsam nach. Vom Rheinland bis an die Oder und Neiße sowie südlich der Donau ist es meist leicht oder locker bewölkt und trocken. Die Temperatur erreicht am Nachmittag Höchstwerte von 9 bis 14 Grad Celsius. Nur südlich der Donau wird es mit 15 bis 18 Grad nochmals angenehm warm. Während der Wind im Tagesverlauf im Westen und Nordwesten allmählich nachlassen wird, wird im Nordosten der Höhepunkt am Sonntagmittag erreicht werden. Hier sind weiterhin schwere Sturm- bis orkanartige Böen möglich. Der Wind dreht allgemein auf westliche Richtungen. Nördlich der Mittelgebirge gibt es verbreitet Sturmböen. In den Höhenlagen der Mittelgebirge sind ebenfalls schwere Sturmböen, auf dem Brocken auch Orkanböen möglich.

In der Nacht auf Montag lässt der Wind auch im Nordosten spürbar nach. Dabei wird es hier noch einzelne Schauer geben. Am Montag selbst gibt es im Norden Deutschlands nur noch selten Schauer. Dafür zeigt sich die Sonne, wie in weiten Teilen Deutschlands recht häufig. Ab den Mittagsstunden ziehen dichtere Wolken ins Rheinland und den Nordschwarzwald. Diese werden sich rasch nach Osten ausbreiten und am späten Nachmittag die gesamte Südhälfte überdecken. Dabei kommt es zu Regen, der vom Schwarzwald bis nach Franken kräftiger ausfallen kann. Auf 11 bis 15 Grad steigt die Temperatur am Nachmittag an. In Bayern werden nochmals 16 bis 19 Grad Celsius erreicht. Der Wind kommt dazu allgemein schwach bis mäßig aus Süd bis Südwest. Im Nordosten sind am Vormittag noch letzte stürmische Böen möglich.

Dienstag beherrschen über ganz Deutschland den Himmel. Dabei fällt südlich der Donau und im Norden zeitweise Regen. Dieser kann von Niedersachsen über Hamburg bis nach Mecklenburg teilweise recht kräftig ausfallen. Ab und an kann sich deutschlandweit die Sonne zeigen. Meist ist dies aber nur von kurzer Dauer. Milde Luft kommt mit dem Regen an. Die Temperatur steigt am Nachmittag auf 15 bis 18 Grad, am Oberrhein bis auf 20 Grad. Der Wind kommt aus südlichen Richtungen und ist teilweise leicht böig unterwegs.

Maik Thomaß, 02.10.2009 22:12

Die nächste Wettervorhersage gibt es am Samstag um 22 Uhr.


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