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Deutschlandwettervorhersage für Freitag den 2. Oktober 2009

Im Norden und Westen dichte Wolken mit etwas Regen, sonst freundlicher.

Die Wetterlage vom 2. bis 4. Oktober 2009

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Ein Tief mit Kern über dem Baltikum sorgte heute im Norden Deutschlands für zahlreiche Schauer. Das Tief wird weiter nach Nordosten ziehen. Ihm folgt ein neues Tief, welches sich im Laufe der Nacht über Norddänemark entwickelt, sich jedoch im Tagesverlauf wieder auflöst. Kühlere Luft aus dem Polargebiet hält Einzug. Diese trifft im Süden Deutschlands auf warme Luft aus Südeuropa. An der Südküste Grönlands bildet sich ein Tiefdruckgebiet, welches unter Verstärkung im Tagesverlauf Richtung Schottland ziehen wird.
Am Samstagmorgen liegt das Tief über Schottland. Es wird sich im Tagesverlauf weiter verstärken und auf die nördliche Nordsee ziehen. Die Warmfront des Tiefs wird den Norden Deutschlands am Samstagmorgen erfassen. Der Süden Deutschlands verbleibt unter dem Einfluss eines Hochs im Alpenraum.
Unter weiterer Verstärkung verlagert sich das Sturmtief von der Nordsee über Südskandinavien weiter nach Osten. Am Abend erreicht es die nördliche Ostsee. Aufgrund der großen Luftdruckgegensätze wird der Wind im Norden Deutschlands bereits am Samstag Sturmstärke erreichen. Sonntag wird er langsam nachlassen. Mit der zunehmend westlichen bis nordwestlichen Luftströmung gelangt langsam kühlere Polarluft nach Skandinavien. Diese kühlere Luft gelangt in abgeschwächter Form nach Deutschland.

Das Wetter für die Nacht auf Freitag den 2. Oktober 2009

Letzte Schauer im Nordosten lassen bis Mitternacht nach. Dagegen werden neue dichte Wolken mit Regen und teilweise kräftige Schauer von der Nordsee nach Niedersachsen und Schleswig-Holstein ziehen. Südlich der Donau halten sich bis zum Morgen ebenfalls dichtere Wolken, die zeitweise etwas Regen bringen können. In der Mitte ist es leicht bis locker bewölkt und trocken. Vereinzelt können sich Nebelfelder bilden.
Die Temperatur geht bis zum Sonnenaufgang auf 10 bis 8 Grad im Süden unter den dichten Wolken zurück. Sonst kühlt sich die Luft auf 8 bis 4 Grad Celsius ab. Deutlich frischer wird es von Thüringen über Hessen bis in die Eifel. Hier sind Tiefstwerte um oder unter +3 Grad möglich. Es besteht leichte Bodenfrostgefahr.
Der Wind kommt schwach, zeitweise mäßig aus West bis Nordwest. An den Küsten von Nord- und Ostsee ist er weiterhin recht böig unterwegs. Im Nordosten kann es am Abend noch einzelne stürmische Böen geben.

Das Wetter am Freitag den 2. Oktober 2009.

Freitagvormittag liegen über dem Norden Deutschlands dichte Wolken mit zeitweiligem Regen. In der Mitte ist es stark bewölkt und nur selten gibt es ein paar Regentropfen. Südlich des Mains ist es wechselnd wolkig und trocken. Südlich der Donau halten sich dichte Wolken mit leichtem Regen. Am Nachmittag bleiben diese Wolken erhalten und bringen weiterhin etwas Regen. Von der Nordsee bis zum Sauerland sind ebenfalls dichte Wolken unterwegs, die zeitweise Regen bringen, der lokal etwas kräftiger ausfallen kann. An der Nord- und Ostsee gibt es bei ein paar Auflockerungen immer wieder Schauer, die recht kräftig ausfallen können. Sonst wechseln Sonne und Wolken einander ab.
Nördlich des Mains und in Bayern steigt die Temperatur auf 9 bis 13 Grad Celsius an. Sonst steigt die Temperatur auf 14 bis 16 Grad.
Der Wind kommt allgemein schwach, im Nordosten zeitweise mäßig und leicht böig aus westlichen Richtungen.

Während am Abend in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern die Wolkendecke nochmals auflockert und die Sterne zum Vorschein kommen, kommen aus Nordwesten neue dichte Wolken aufgezogen. Nach Mitternacht wird südlich des Mains und entlang des Rheins die Wolkendecke auch große Lücken bekommen. Dafür werden die dichten Wolken weiter nach Osten vorankommen und in den Morgenstunden auch Mecklenburg erfassen. Aus ihnen fällt zeitweilig Regen, der zum Morgen hin an der Nordseeküste teilweise kräftiger ausfallen kann. Am Alpenrand halten sich noch dichtere Wolken, die in den Höhenlagen ein paar Schneeflocken fallen lassen. Bis zum Morgen geht die Temperatur auf 8 bis 4 Grad zurück. Im Osten Bayerns und im Südschwarzwald kann es mit Werten um 2 Grad noch kühler werden. Bodenfrost kann in diesen Gebieten auftreten. Der Wind kommt schwach, zunehmend mäßig aus Südwest. Im Norden frischt der Wind mit Wolkenaufzug deutlich auf. An der Nordsee ist er zum Morgen schon stürmisch unterwegs. Erste Sturmböen sind an der Nordseeküste in den frühen Morgenstunden möglich.

Der Trend bis Montag den 5. Oktober 2009.

Samstag herrschen nördlich der Mittelgebirge dichte Wolken vor, die immer wieder Regen fallen lassen, der nordöstlich der Elbe am Vormittag auch kräftig ausfallen kann. Am Nachmittag findet an der Nordsee ein Übergang zu Schauerwetter statt. Die Sonne lässt sich im Norden nur selten blicken. In der Mitte und im Süden ist es wechselnd wolkig und meist trocken. Im Südwesten kann sich am Nachmittag für längere Zeit die Sonne zeigen. Während im Süden und der Mitte Deutschlands mit 15 bis 18 Grad angenehme Werte erreicht werden, steigt die Temperatur im Norden unter den dichten Wolken kaum über 14 Grad Celsius an. Der Wind ist südlich des Mains nur schwach, zeitweise mäßig unterwegs und kommt aus Südwest. Nördlich des Mains wird er zunehmend mäßig bis frisch, vom Niederrhein bis zur Uckermark frisch, zeitweise stark und an den Küsten von Nord- und Ostsee stürmisch. Er kömmt aus Südwest. Dabei wird es nördlich einer Linie Berlin – Aachen verbreitet Sturmböen geben. Vom Emsland bis ins Hamburg sind schwere Sturmböen mit von der Partie. An der Nordsee und in Schleswig-Holstein sind orkanartige Böen anzutreffen.

In der Nacht werden die schweren Sturmböen auch die Ostseeküste heimsuchen. Bis in die Mittagsstunden des Sonntags wird es dann an der Nordsee, in Schleswig-Holstein und in Hamburg weitere schwere Sturmböen geben. In Mecklenburg-Vorpommern halten diese bis in die Abendstunden durch. Im Nord- und Mitteldeutschland sind verbreitet Sturmböen möglich. Auch in den Höhenlagen der Mittelgebirge sind schwere Sturmböen keine Seltenheit. Der Wind dreht im Tagesverlauf langsam auf westliche Richtungen. Das Wetter dazu bringt der Nordhälfte bereits am Vormittag, am Nachmittag auch der Mitte dichte Wolken mit Schauern oder Regen. An der Ostsee in Schleswig-Holstein können die Schauer auch kräftig ausfallen. Lokal können auch Blitz und Donner dabei sein. Südlich der Donau ist es leicht bis locker bewölkt und trocken. Während es im Norden und er Mitte Deutschlands mit 10 bis 14 Grad recht herbstlich wird, werden im Süden Deutschlands bis zu 19 Grad erreicht.

Während am Montag in der Mitte und im Nordosten recht freundliches Wetter herrschen wird, wobei einzelne Schauer nicht auszuschließen sein können, wird der Norden Deutschlands immer wieder von teilweise kräftigen Schauern heimgesucht. Südlich des Mains werden dichte Wolken aus Frankreich aufziehen, die hier für teilweise kräftigen Regen sorgen. Mit 11 bis 16 Grad wird es wieder frühherbstlich kühl. Wärmer wird es nur am bayrischen Alpenrand. Hier kann es mit Föhnunterstützung bis auf 20 Grad raufgehen. Der Wind ist schwach bis mäßig, an der Ostsee zeitweise noch frisch unterwegs und kommt aus Südwest bis West. In Schauernähe kann es im Norden einzelne stürmische Böen geben.

Maik Thomaß, 01.10.2009 21:21

Die nächste Wettervorhersage gibt es am Freitag um 22 Uhr.


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