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Startseite >> Wettervorhersage für Deutschland

Deutschlandwettervorhersage für Montag den 28. September 2009

Im Norden dichte Wolken mit Regen und stürmisch, sonst freundlich und trocken.

Die Wetterlage vom 26. bis 29. September 2009

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Die Hochdruckzone, die den heutigen Wahlsonntag zu einem richtig schönen Sonnentag machte, bekommt ab Montag eine Lücke über Polen. Grund hierfür ist ein Tiefdruckgebiet über dem Nordmeer, an dessen Südseite kleine Tiefdruckgebiete ins Baltikum ziehen. Ein Hoch westlich der britischen Inseln wird dagegen über Frankreich und Großbritannien recht freundliches Wetter bringen. Das Nordmeertief sorgt für den Vorstoß kälterer Luft polaren Ursprungs nach Südenosten. Diese kühlere Luft wird im Laufe der Montagabends den Norden Deutschlands und Polens erreichen. Der Südwesten und Süden Deutschlands, sowie weite Teile der Mitte Deutschlands bleiben dagegen noch im Einflussbereich wärmerer Mittelmeerluft.
Bis Dienstag kommt die Kaltluft weiter nach Osteuropa voran. Dabei wird auch der Nordosten und Osten Deutschlands einen Schwall abgeschwächter Kaltluft zu spüren bekommen. Der Südwesten, Süden und äußerste Westen verbleiben in der Zufuhr wärmerer Luftmassen aus Südeuropa. Der Einfluss des Hochdruckgebietes westlich der britischen Inseln kann sich auf ganz Deutschland ausbreiten. Allerdings hat das Aufeinandertreffen der kühleren Luft aus Norden und der warmen Luft aus dem Süden Europas eine Schattenseite: Eine Luftmassengrenze bildet sich über Deutschland.
Am Mittwoch wird sich ein kleines Tiefdruckgebiet vom Atlantik über die Nordsee nach Dänemark verlagern. Ein weiteres Tief entsteht über Südskandinavien, das zur zentralen Ostsee ziehen wird. Dieses sorgt für den Vorstoß kälterer Luft über Skandinavien nach Nordostdeutschland. Süddeutschland verbleibt auch weiterhin im Bereich wärmerer Luftmassen. Der Norden Deutschlands wird am Mittwoch von Tiefausläufern überquert, während der Süden unter leichtem Hochdruckeinfluss verbleibt.

Das Wetter für die Nacht auf Montag den 28. September 2009

Am Abend ist es vielfach gering bewölkt oder sternenklar und trocken. Nach Mitternacht kommen aus Norden dichtere Wolken nach Norddeutschland gezogen. Diese können an der dänischen Grenze zum Morgen hin erste Regentropfen fallen lassen. Sonst bleibt es bei einem gering bewölkten Himmel trocken. In den Morgenstunden können sich in der Mitte und im Süden Deutschlands wieder dichte Nebelfelder bilden, die besonders im morgendlichen Berufsverkehr zu Behinderungen führen können.
Während nördlich der Mittelgebirge die Nacht mit Tiefstwerten zwischen 14 Grad an der Nordsee und 10 Grad im Münsterland und Nordbrandenburg recht mild wird, werden in den übrigen Landesteilen 9 bis 5 Grad erreicht. In der Eifel und im Taunus wird es mit Werten um 3 Grad noch etwas kühler. Hier besteht auch leichte Bodenfrostgefahr.
Der Wind ist im Süden und der Mitte Deutschlands nur schwach unterwegs. Nach Norden frischt er im Laufe der Nacht langsam auf. Besonders an der Ostseeküste ist er bereits zum Morgen hin stark unterwegs und erreicht erste stürmische Böen.

Das Wetter am Montag den 28. September 2009.

Zwischen Münsterland, der Nordsee, Schleswig-Holstein und dem Oderhaff wird Sonnenschein am Montag eher Mangelware sein. Dafür gibt es hier immer wieder leichten Regen, im Nordwesten teilweise auch Nieselregen. Südlich der genannten Gebiete bis zum Main ist es nach Nebelauflösung wechselnd wolkig und meist trocken. Südlich des Mains wird es leicht bewölkt und ebenfalls trocken bleiben.
Während im Norden nur 16 bis 18 Grad erreicht werden, wird es im restlichen Vorhersagegebiet mit 19 bis 21 Grad nochmals recht angenehm werden.
Unangenehm wird im Norden auch der Wind. Er kommt mäßig bis frisch, an der Ostsee mit Sturmböen aus westlichen Richtungen. Im norddeutschen Tiefland und in den Höhenlagen der nördlichen Mittelgebirge sind verbreitet stürmische Böen möglich. Sonst ist er Wind eher schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus West bis Nordwest.

Abends und nachts wird es nördlich des Mains dichte Wolken geben, die nur selten Lücken bekommen. Dazu fällt hier zeitweise Regen, der von der Nordsee bis zum Oderhaff in den Morgenstunden teilweise recht kräftig ausfallen kann. Südlich des Mains ist es leicht bis locker bewölkt und trocken. Lokal sind wieder Frühnebelfelder möglich. Recht warm wird die Nacht im Norden und er Mitte unter den dichten Wolken verlaufen. Hier geht die Temperatur bis zum Morgen auf 15 bis 11 Grad zurück. Im Süden wird es mit 10 bis 5 Grad deutlich frischer werden. Der Wind kommt schwach bis mäßig, im Norden und der Mitte zeitweise frisch mit einzelnen Sturmböen aus westlichen Richtungen. Nordöstlich der Elbe wird er im Laufe der Nacht auf Nordwest drehen.

Der Trend bis Donnerstag den 1. Oktober 2009.

Dienstag verlagert sich die Luftmassengrenze mit dichten Wolken und Regen nach Südwesten. Sie liegt am Tag etwas zwischen der Nordsee und dem Erz- und Fichtelgebirge. Nordöstlich der Elbe wird sich häufig die Sonne zeigen. Hier bleibt es trocken. Auch vom Niederrhein bis an die Alpen wird es bei einem Mix aus Sonne und Wolken trocken bleiben. Während unter den dichten Wolken und im Nordosten Deutschlands am Nachmittag nur 13 bis 16 Grad erreicht werden, wird es im Südwesten und Süden mit 17 bis 20 Grad wieder am wärmsten werden. Der Wind wird meist nur noch schwach, zeitweise mäßig aus Nordwest bis West kommen.

Am Mittwoch werden den Norden Deutschlands dichte Wolken überqueren. Dabei kommt es in den Vormittagsstunden zu teilweise länger anhaltenden und kräftigen Regen. Am Nachmittag geht der Regen in Schauer über. Die Sonne kann sich kurzzeitig zeigen. Südlich des Mains und in Nordrhein-Westfalen zeigt sich die Sonne häufiger. Hier bleibt es auch trocken. So, wie sich die Zweiteilung beim Wetter zeigt, spiegelt sich dies auch bei der Temperaturverteilung wieder. Unter den dichteren Wolken im Norden werden 14 bis 18 Grad erreicht. Im Süden und Westen geht es mit Sonnenunterstützung auf 19 bis 22 Grad rauf. Der Wind frischt besonders im Norden wieder auf und erreicht hier in Böen Sturmstärke.

Am Donnerstag wird es dann auch im Norden wieder mehr Sonne als Wolken geben. Letzte Schauer ziehen über die Oder nach Osten ab. Am Alpenrand können sich noch einzelne dichtere Wolken halten, die vereinzelt noch ein paar Regentropfen bringen können. Die Temperatur wird deutschlandweit mit 10 bis 15 Grad im herbstlichen Bereich liegen. Der Wind wird im Laufe des Tages wieder nachlassen.

Maik Thomaß, 28.09.2009 21:05

Die nächste Wettervorhersage gibt es am Montag um 22 Uhr.


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