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Startseite >> Wettervorhersage für Deutschland

Deutschlandwettervorhersage für Sonntag den 13. September 2009

Montag im Norden wechselnd wolkig und meist trocken, im Süden dichte Wolken mit Regen.

Die Wetterlage vom 13. bis 16. September 2009

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Unser Tief, das heute kräftige Regenschauer und Gewitter im Nordosten und Osten brachte, wird als Höhentief nach Baden-Württemberg weiterziehen, wo es in den Morgenstunden ankommen wird. Morgen wird es im Tagesverlauf voraussichtlich den Schwarzwald Richtung Frankreich überqueren. Dabei zieht es in einem weiten Boden vom Nordmeer über Nordosteuropa, die Ostsee und Norddeutschland bis nach Baden-Württemberg kühlere Luftmassen mit sich. In den Osten Deutschlands gelangt dagegen wieder mildere Luft auf Südosteuropa. Grund hierfür ist ein Tief über Italien und ein weiteres über dem östlichen Mittelmeer, die an ihrer Ost- und Nordseite warme Luftmassen aus dem östlichen Mittelmeerraum nach Mittel- und Osteuropa lenken. Das Tief über Italien sorgt besonders im Alpenraum für teilweise ergiebige Niederschläge.
Am Dienstag verlagert sich das Höhentief weiter nach Westfrankreich. Ein neues Tief entsteht zeitgleich über dem Süden Deutschlands. Dieses sorgt für zunehmend energiereiche Luft, die sich über Bayern und am Erzgebirge in Form von Schauern und Gewittern entlädt. Der Norden wird dagegen zunehmend von einer ausgeprägten Hochdruckzone, die sich vom Nordatlantik über Nordirland und Skandinavien bis zum Baltikum erstreckt, beeinflusst. In einer nun vorherrschenden östlichen Höhenströmung wird weiterhin warme Luft aus dem östlichen Mittelmeerraum bis nach Deutschland geführt. Auch der Westen wird davon profitieren, da der Kaltluftnachschub abbricht.
Mittwoch breitet sich der Hochdruckeinfluss bis nach Osteuropa aus. Weite Teile Deutschlands kommen in dessen Genuss. Nur der Südwesten Deutschlands verbleibt unter dem Einfluss des Tiefs, welches sich voraussichtlich zum Schwarzwald zurückzieht. Ein weiteres Tief über dem Balkan sorgt für den Transport sehr warmer Luft nach Mitteleuropa, deren Ursprung auch weiterhin das östliche Mittelmeer sein wird.

Das Wetter am Sonntag den 13. September 2009

Derzeit noch aktive Schauer im Norden und Osten lassen in den Abendstunden rasch nach und die Wolkendecke lockert stärker auf. In Brandenburg und im Norden Sachsens können sich in den Morgenstunden dichtere Nebelfelder bilden. An der Ostsee können sich noch einzelne Schauer entwickeln und entladen. Von der Nordsee bis ins Rheinland ist es wechselnd, meist jedoch stark bewölkt und einzelne Schauer können für die eine oder andere Dusche sorgen. Südlich des Mains halten sich dichte Wolken, die immer wieder Regen fallen lassen, der teilweise auch kräftiger ausfallen kann.
Die Temperatur geht bis zum Sonnenaufgang auf 15 bis 10 Grad nördlich der Mittelgebirge und 9 bis 6 Grad in den restlichen Landesteilen zurück.
Dazu wird der Wind schwach bis mäßig aus Nord bis Nordost kommen, wobei er an den Küsten von Nord- und Ostsee zeitweise recht kräftig wehen kann.

Die Aussichten bis Montag den 14. September 2009.

Südlich einer Linie Erfurt – Aachen werden am Montag dichte Wolken den Himmel dominieren. Hier gibt es teilweise länger anhaltenden und in Ostbayern sowie im Schwarzwald auch ergiebigen Regen. Die Sonne kommt nur selten zum Vorschein. Nördlich dieser Linie wird sich die Sonne des Öfteren blicken lassen. Dabei wird es im Rheinland und in Hessen zeitweise etwas Regen geben. Letzte Regenwolken aus Sachsen ziehen westwärts. Im Nordosten und am Nachmittag auch im Osten wird es am freundlichsten. Hier gibt es einen freundlichen Mix aus Sonne und Wolken. Es bleibt trocken. Im Nordwesten zeigt sich auch hin und wieder die Sonne.
Während im Süden unter den dichten Wolken nur 8 bis 14 Grad erreicht werden, wird es im Nordwesten mit 17 bis 19 Grad etwas wärmer. Einen Hauch von Spätsommer verspürt man bei 19 bis 21 Grad östlich der Elbe.
Der Wind kommt mäßig, an den Küsten zeitweise frisch aus Nordost bis Ost. Am Nachmittag wird es nördlich des Mains verbreitet kräftige, teilweise auch stürmische Böen geben.

In der Nacht auf Dienstag ist es meist wechselnd wolkig und weitestgehend trocken. Nur vom Rheinland bis nach Nordbayern kann es noch weitere Regenfälle geben. Wo die Wolkendecke stärker auflockert, kann sich in den Morgenstunden Nebel bilden, der in den Morgenstunden verkehrsbehindernd sein kann. Im Süden Deutschlands geht die Temperatur bei aufklarendem Himmel auf erfrischende 5 bis 3 Grad zurück. Hier besteht leichte Bodenfrostgefahr. Sonst liegen die Tiefswerte zwischen 14 und 9 Grad. Der Wind kommt im Süden schwach, in der Mitte und im Norden mäßig, an den Küsten von Nord- und Ostsee frisch bis stark aus Nordost. Dabei sind im Norddeutsch Tiefland noch stürmische Böen möglich.

Der Trend bis Donnerstag den 17. September 2009.

Dienstag setzt sich südlich des Mains die Sonne stärker durch. Nördlich des Mains gibt es einen Mix aus Sonne und Wolken, wobei es in Schleswig-Holstein und entlang der Ostseeküste zeitweise sonnig sein kann. Es bleibt verbreitet trocken. Nur im Osten Bayerns, am Erzgebirgsrand, in Sachsen, Thüringen und südlich des Harzes treten am Nachmittag teilweise kräftige Schauer und Gewitter auf. Die Temperatur steigt im Westen und Nordosten auf 15 bis 19 Grad an. Sonst werden spätsommerliche 20 bis 24 Grad Celsius erreicht. Dazu wird der Wind schwach bis mäßig aus Nordost bis Ost kommen. In Schauernähe sind Sturmböen möglich.

Mittwoch gibt es im Norden und Osten Deutschlands viel Sonne und nur wenige Wolken. Am Vormittag halten sich im Rheinland und südlich des Mains noch dichtere Wolken, die keine Niederschläge mehr mit sich bringen und sich am Nachmittag ebenfalls auflösen. Am Nachmittag können sich in der Lausitz einzelne Gewitter bilden. Im Westen und Süden steigt die Temperatur auf 19 bis 23 Grad an, im Osten können 23 bis 25 Grad erreicht werden. Der Wind ist schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus Nordost.

Donnerstag zeigt sich nördlich der Mittelgebirge die Sonne häufig von einem leicht bewölkten Himmel. Südlich des Mains kommt die Sonne am Nachmittag ebenfalls voll zum Zug. Am Vormittag können sich hier noch einzelne Wolkenfelder halten. Im Erzgebirge und der Lausitz sind am Nachmittag wieder Schauer und kurze Gewitter möglich. Mit 19 bis 24 Grad wird es wiederholt spätsommerlich warm. Der Wind ist auch nicht gerade fürs Drachensteigen geeignet. Er ist schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus Nordost.

Maik Thomaß, 13.09.2009 19:28

Die nächste Wettervorhersage gibt es am Montag um 12 Uhr oder heute Abend ab 20 Uhr unter diesem Link


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