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Startseite >> Wettervorhersage für Deutschland

Deutschlandwettervorhersage für Dienstag den 1. September 2009 (meteorologischer Herbstanfang)

Anfangs sonnig, später im Westen Schauer, Gewitter und kräftiger Regen. Hochsommerlich warm.

Die Wetterlage vom 1. bis 3. September 2009

Um das Bild in voller Größe zu sehen, bitte in das Bild klicken.
Deutschland liegt heute zwischen einem Hoch über Osteuropa und einem Tief vor der Küste Norwegens. Dessen Kaltfront wird im Laufe des Tages auf den Westen Deutschlands übergreifen. Zuvor gelangt nochmals subtropische Luft nach Mitteleuropa, die über dem Mittelmeer mit Feuchtigkeit bei uns ankommen wird. Dabei wird die Luft zunehmend schwül und energiereich. Die Kaltfront, die sich zur Luftmassengrenze entwickelt und die alte Warmluft von frischer Atlantikluft trennt, wird im Laufe der Nacht über den Osten Deutschlands hinwegziehen.
Morgen werden Reste der Luftmassengrenze nach Osten abziehen. Nachfolgend gelangt deutlich kühlere Atlantikluft nach Mitteleuropa. Das Hoch zieht sich derweil nach Nordosteuropa zurück. Damit wird Platz für weitere Tiefdruckgebiete, die vom Atlantik nach Europa ziehen können. Eines entwickelt sich im Laufe des Mittwochs und erreicht am Nachmittag die britischen Inseln. Auf seinem Weg wird es an Kraft gewinnen.
Am Donnerstag wird das Tief voraussichtlich auf der Nordsee liegen. Aufgrund steigender Luftdruckgegensätze wird dann auch wieder Wind eine größere Rolle spielen, vor allem an den Küsten und auf den Bergen. Die Fronten des Tiefs werden im Tagesverlauf Deutschland überqueren. Auf deren Rückseite fließt wieder kühlere Atlantikluft nach Mitteleuropa.

Das Wetter am Dienstag den 1. September 2009 (meteorologischer Herbstanfang)

Der Tag beginnt deutschlandweit mit viel Sonne, nur im äußersten Westen zeigen sich bereits erste Quellwolken. Im Laufe des Nachmittags greift die eingangs erwähnte Kaltfront auf Deutschland über. Sie bringt in den Nachmittagsstunden vom Emsland über das Rheinland, die Eifel, den Taunus bis zum Nordschwarzwald erste kräftige Schauer und Gewitter. Diese können in Begleitung von Platzregen, Hagel und Sturmböen sein. An einzelnen Bergen der Mittelgebirge kann es zu Stauungen kommen. Hier können dann auch länger anhaltende und ergiebige Regenfälle dabei sein. Während der Schauer kann es zu kurzzeitigen Verkehrsbeeinträchtigungen und Aquaplaning kommen. Bis zum Abend kommt die Kaltfront, die sich mehr zur Luftmassengrenze entwickelt, an der kräftiger und schauerartiger Regen fallen kann bis zu einer Linie Kiel – Hannover – Saarbrücken voran. Östlich dieser Linie bleibt es noch sonnig oder leicht bewölkt und trocken.
Die Temperatur steigt vor der Luftmassengrenze im äußersten Westen und Norden auf 23 bis 26 Grad an. Sonst erwärmt sich die Luft verbreitet auf 28 bis 31 Grad Celsius. In Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Berlin, Thüringen und Sachsen sind Werte bis 32 Grad möglich.
Dazu weht ein mäßiger, zeitweise leicht böiger Wind aus Süd bis Südwest, der am Abend im Schwarzwald mit einzelnen stürmischen Böen einhergehen kann. In Schauernähe sind auch Sturmböen möglich.

Die Aussichten bis Mittwoch den 2. September 2009.

Bis Mitternacht kommt die Luftmassengrenze weiter nach Osten voran. Sie liegt in einem Streifen von Bremen bis Rügen im Norden und Aachen bis Augsburg im Westen und Süden. Dabei kann es weiterhin kräftigen und schauerartig verstärkten Regen geben, lokal sind auch Gewitter möglich. Weiterhin besteht Aquaplaninggefahr und kurzzeitige Verkehrsbehinderungen sind nicht auszuschließen. Östlich davon ist es locker bewölkt und trocken. Im Nordwesten und äußersten Westen wird die Wolkendecke auflockern und es trocknet ab. Nach Mitternacht wird sich die Front rasch abschwächen und auch die Oder, die Neiße und den Böhmerwald erreichen. Im Südwesten kann sich Nebel ausbreiten. Sonst lockert von Westen her die Wolkendecke stärker auf und es trocknet ab. Nur im Nordseeumfeld sind weitere Schauer und kurze Gewitter möglich. Bis zum Morgen geht die Temperatur östlich der Elbe und im norddeutschen Tiefland auf 17 bis 13 Grad zurück. Frischer wird es in den übrigen Landesteilen. Hier kühlt sich die Luft auf 12 bis 10 Grad Celsius ab. Mit Durchzug der Front dreht der Wind kurzzeitig auf West und frisch auf. Nach der Front wird er auf Südwest zurückdrehen und allgemein schwach bis mäßig unterwegs sein. Im Nordwesten lebt er wieder stärker auf. Besonders in der Front sind stürmische Böen möglich, im Nordwesten am Morgen auch Sturmböen.

Dienstagvormittag liegen die Reste der Kaltfront noch über Südostbayern und dem äußersten Osten, wo sie noch ein paar Regentropfen bringen kann. Im Norden wird es bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken in Schleswig-Holstein ein paar schwache Schauer geben. Der Rest des Landes kann sich bis zum Mittag über viel Sonne und nur wenige Wolken freuen. Am Nachmittag werden sich südlich der Donau Schauer und Gewitter entwickelnd, die lokal kräftiger ausfallen können. In die Westhälfte ziehen allgemein neue dichte Wolken, die vom Emsland bis zum Niederrhein ein paar Schauer bringen. Sonst ist es leicht bis locker bewölkt und trocken. Die Temperatur erreicht am Nachmittag 19 bis 21 Grad im Norden und Nordwesten und 22 bis 25 Grad im Süden und Osten Deutschlands. Dazu weht im Süden und der Mitte ein schwacher bis mäßiger Südwestwind. An den Küsten von Nord- und Ostsee wird er frisch unterwegs sein und in Böen teilweise böig daherkommen. Er lässt am Nachmittag überall spürbar nach.

Der Trend bis Samstag den 5. September 2009.

Neue dichte Regenwolken erreichen in den Abendstunden den Westen Deutschlands und breiten sich bis zum Morgen über ganz Deutschland aus. Nur südlich der Donau hat man gute Chancen trocken durch die Nacht zu kommen. Sonst gibt es zeitweise Regen, der im Rheinland und im Nordwesten teilweise kräftiger ausfallen kann. In Thüringen, Sachsen und Nordbayern kann es auch Schauer und kurze Gewitter geben. Mit 16 bis 11 Grad geht es nochmals mild durch die Nacht. Der Wind dreht auf Süd bis Südost und frischt in der zweiten Nachthälfte auf. Von Baden-Württemberg bis zur Nordsee sind in den Morgenstunden erste Sturmböen möglich, in den Höhenlagen der Mittelgebirge kann es auch einzelne schwere Sturmböen geben.

Donnerstagvormittag gibt es viele Wolken, die über Deutschland liegen. Sie bringen verbreitet Regen, der im Nordosten und Osten teilweise kräftig ausfallen kann. Nach Nordwesten geht der Regen allmählich in Schauerwetter über. Vereinzelt kann die Sonne kurz zum Vorschein kommen. Am Nachmittag wird sich südlich des Mains die Sonne häufig zeigen. Nur südlich der Donau kann es weitere Schauer und Gewitter geben. Schauer und Gewitter stehen auch nördlich der Mittelgebirge auf dem Plan. Diese können mitunter auch kräftig ausfallen. Herbstlich werden auch die Temperaturen werden. Auf nur noch 14 Grad erwärmt sich die Luft im äußersten Westen. Im Osten und Südosten kann es nochmals auf 18 bis 20 Grad raufgehen. Noch herbstlicher macht der Wind den Donnerstag. Dieser wird südlich des Mains nur schwach, nördlich des Mains mäßig bis frisch, an Nord- und Ostsee stark bis stürmisch aus Südwest daherkommen. An der Nordsee kann es am Abend Sturm geben. Nördlich des Mains werden verbreitet Sturmböen auftreten.

In der Nacht auf Freitag lässt der Sturm langsam nach. Am Freitag ist der Wind mäßig, zeitweise noch frisch unterwegs und kommt aus Südwest. Dazu werden sich am Himmel viele Wolken zeigen, die immer wieder Schauer oder Regen bringen. Im Nordwesten sind auch Gewitter möglich. 13 bis 17 Grad werden in der Westhälfte erreicht, im Osten geht es rauf auf 18 bis 23 Grad.

Neuer Sturm steht in der Nacht auf Samstag und am Samstagvormittag auf dem Plan. Dieser kommt aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen. Der Höhepunkt mit verbreiteten Sturmböen, im Bergland, an den Küsten von Nord- und Ostsee sowie im norddeutschen Tiefland auch schweren Sturmböen dürften die Morgenstunden des Samstags sein. Im Tagesverlauf gibt es im Norden und Osten weitere Sturmböen. Im Südwesten und Süden lässt der Wind merklich nach. Dazu werden zahlreiche Wolken im Norden und der Mitte für Regen und Schauer sorgen. Im Süden und Südwesten wird es mit einem Sonne-Wolken-Mix freundlicher. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 10 und 14 Grad. Im Nordosten und südlich der Donau werden 16 bis 19 Grad erreicht.

Maik Thomaß, 01.09.2009 10:00

Die nächste Wettervorhersage gibt es am Mittwoch um 11 Uhr oder heute Abend ab 20 Uhr unter diesem Link


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