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Startseite >> Wettervorhersage für Deutschland

Deutschlandwettervorhersage für Montag den 31. August 2009

Im Norden zeitweise dichter bewölkt in der Mitte und im Süden vielfach sonnig. Sommerlich warm.

Die Wetterlage vom 31. August bis 2. September 2009

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Zwei kräftige Tiefdruckgebiete über dem Nordatlantik und dem Nordmeer und ein Hoch über der Schweiz sind heute für das Wetter in Deutschland verantwortlich. Eine Warmfront, die zum Tief über dem Nordatlantik gehört wird heute den Norden Deutschlands überqueren. Der Süden und die Mitte liegen dagegen im Einflussbereich des Hochs. Zwischen diesen Drucksystemen wird zunehmend warme Luft aus Spanien nach Nordosten geführt. Diese wird sich auch über Deutschland bemerkbar machen. Im Tagesverlauf wird sich ein weiteres Tief auf dem Atlantik bilden, welches zu den britischen Inseln ziehen wird.
Im Laufe des Dienstags erreicht das neue Atlantiktief Schottland. Das Hoch verlagert sich dagegen ostwärts. Im Verlaufe des Tages wird auf den Westen Deutschlands eine Kaltfront des Tiefs bei Schottland übergreifen. Auf deren Rückseite gelangt kühlere Atlantikluft in den Westen Deutschlands. Vorderseitig wird nochmals schwülwarme bis schwülheiße Luft nach Mittel- und Osteuropa gelenkt, deren Ursprung das Mittelmeer ist. Diese Luft wird zunehmend feuchter und damit auch energiereicher.
Am Mittwoch wird die Kaltfront dann auch den Osten Deutschlands überquert haben. Reste liegen in den Vormittagsstunden noch über dem Südosten Bayerns. Im Tagesverlauf macht sich leichter Hochdruckeinfluss bemerkbar, jedoch wird dieser nicht lange anhalten. Bereits in den Mittagsstunden erreicht ein neues Atlantiktief Irland. Auf seinem Weg wird es sich weiter verstärken.

Das Wetter am Montag den 31. August 2009

In den Vormittagsstunden ziehen über den Norden Deutschlands dichtere Wolkenfelder. Diese gehören zu der eingangs erwähnten Warmfront. Sie werden etwa nördlich einer Linie Münster – Berlin die Sonne nur hin und wieder zum Vorschein kommen lassen. In Schleswig-Holstein und entlang der Ostseeküste kann es ein paar wenige Regentropfen geben. Im Rest des Landes startet der letzte meteorologische Sommertag mit viel Sonne und kaum einer Wolke am Himmel. Am Nachmittag wird sich in der Mitte und im Süden nicht viel ändern. Die Wolkengrenze im Norden wird sich nach Nordosten verlagern, so dass auch in den am Vormittag dichter bewölkten Gebieten die Sonne immer öfter zum Vorschein kommt.
Die Temperatur steigt am Nachmittag auf sommerliche 22 bis 26 Grad an. Am Oberrhein und im Schwarzwald kann es auf 27 bis 28 Grad raufgehen.
Dazu weht ein im Norden anfangs noch böiger Südwest- bis Südwind, der im Tagesverlauf nachlassen wird. Sonst ist der Wind nur schwach unterwegs und kommt aus Südost bis Ost.

Die Aussichten bis Dienstag den 1. September 2009 (meteorologischer Herbstanfang).

In der kommenden Nacht ziehen letzte Wolken nach Norden aus Deutschland raus. Dann geht es landesweit mit einem sternenklaren Himmel durch die Nacht. Lokal können sich wieder Nebelfelder bilden. In den Morgenstunden werden vom Elsass kommend, erste hohe Schleierwolken im Südwesten Deutschlands am Himmel auftauchen. Bis zum Morgen geht die Temperatur auf 18 bis 14 Grad zurück. Im Osten und Süden Bayerns sowie am Erzgebirgsrand kann die Luft stellenweise bis auf 10 Grad abkühlen. Der Wind ist dabei schwach, an der Nordsee mäßig bis frisch unterwegs und kommt aus Südost.

In den Vormittagsstunden des Dienstags werden sich erste dichtere Quellwolken, vom Schwarzwald bis zum Emsland zeigen und gegen Mittag auch die ersten Schauer mit sich bringen. In der Mitte und im Osten beginnt der Tag nach Nebelauflösung sonnig und trocken. Am Nachmittag liegt die Kaltfront mit dichteren Wolken und Regen, der lokal von Blitz und Donner begleitet wird, westlich einer Linie Lübeck – Saarbrücken. Hier kann es teilweise länger anhaltenden Regen geben. Die Sonne zeigt sich nur noch selten. Östlich dieser Linie ist es heiter und trocken. Im Tagesverlauf können sich ein paar Quellwolken bilden. Während am Nachmittag unter den dichten Wolken im Westen Deutschlands vom Emsland bis zur Eifel nur noch 17 bis 21 Grad erreicht werden, wird es vor der Front mit Sonnenunterstützung 26 bis 30 Grad warm. Im Osten Deutschlands steigt die Temperatur verbreitet auf 30 bis 32 Grad Celsius an. Der Wind ist mäßig und leicht böig unterwegs und kommt aus südlichen Richtungen. Mit Durchzug der Front dreht er kurzzeitig auf westliche Richtungen. In Schauernähe kann es dazu einzelne stürmische Böen geben.

Der Trend bis Freitag den 4. September 2009.

Die Kaltfront, die sich mehr zur Luftmassengrenze mit teilweise kräftigen Regen formiert, kommt bis Mitternacht bis etwa eine Linie Greifswald – Augsburg voran. Hier kann es teilweise kräftige und länger anhaltende Regenfälle geben. Vereinzelte Gewitter möchte ich an dieser Stelle nicht ausschließen. Vom Emsland bis zum Niederrhein trocknet es bereits wieder ab. Östlich der Linie Greifswald – Augsburg kommt man bis Mitternacht noch trocken davon. Bis zum Mittwochmorgen wird die Front in abgeschwächter Form auch die östlichen Landesteile erreichen. Nur in Bayern kann es weiterhin kräftige Regenfälle geben. Westlich eine Linie Lübeck – Freiburg wird die Wolkendecke wieder auflockern und es trocknet ab. Mit 17 bis 14 Grad geht es nochmals recht mild durch die Nacht. Kühler wird es vom Taunus bis zur Eifel und im Rheinland. Hier kühlt sich die Luft bis auf 11 Grad Celsius ab. Der Wind wird meist schwach unterwegs sein und aus West bis Südwest daherkommen. Nur an der Nordsee ist er weiterhin mäßig bis frisch mit kräftigen Böen aus Südwest unterwegs.

Mittwochvormittag wird der letzte Regen in Bayern langsam nachlassen. Sonst startet der Tag mit einem Wechsel aus Sonne und Wolken. Am Nachmittag kommen neue dichtere Wolken aus Westen in die Westhälfte gezogen. Diese bringen vom Rheinland bis an die Nordsee zeitweise etwas Regen mit. Südlich des Mains und im Schwarzwald können sich Schauer und Gewitter bilden. Einzelne Schauer sind auch in der Lausitz möglich. Sonst geht es mit Sonne und Wolken im Wechsel durch den Nachmittag. Die Temperatur steigt auf angenehme 18 bis 24 Grad an. Im Osten kann es nochmals auf 25 bis 26 Grad Celsius raufgehen. Der Wind ist schwach, zeitweise mäßig unterwegs und kommt aus Südwest.

Donnerstag wird sich dann windiges Schauerwetter einstellen. So gibt es zahlreiche, teilweise dichte Wolken, aus denen immer wieder etwas Regen fallen kann, der von Sachsen bis nach Nordbrandenburg lokal kräftiger ausfallen kann. Auch einzelne Gewitter können sich unter die Schauer mischen. Fast schon herbstlich fühlen sich die Temperaturen im Westen Deutschlands an. Hier werden 15 bis 20 Grad erreicht. Im Osten geht es rauf auf 22 bis 25 Grad. Dazu wird der Wind im Tagesverlauf kräftig zulegen. Er kommt aus südlichen bis südwestlichen Richtungen. Von der Nordsee bis zum Schwarzwald sind bereits in den Mittagsstunden verbreitet stürmische Böen möglich, in den Höhenlagen der Mittelgebirge und an der Nordsee kann es auch Sturmböen geben. Am Nachmittag sind dann auch im Nordosten stürmische Böen möglich.

Am Freitag setzt sich das wechselhafte und windige Schauerwetter fort. Die kräftigste und teilweise gewittrigen Schauer gehen nördlich der Mittelgebirge nieder. Auch in der Mitte und im Süden wird es weitere Schauer geben. Zwischendurch kann aber auch die Sonne zum Vorschein kommen. Der Wind ist, nach kurzer Beruhigung in den Morgenstunden, am Tag wieder frisch, teilweise auch stark unterwegs und kommt aus Südwest. Verbreitet gibt es stürmische Böen, in den Höhenlagen der Mittelgebirge und im norddeutschen Tiefland auch Sturmböen.

Maik Thomaß, 31.08.2009 9:58

Die nächste Wettervorhersage gibt es am Dienstag um 11 Uhr oder heute Abend ab 20 Uhr unter diesem Link


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