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Startseite >> Wettervorhersage für Deutschland

Deutschlandwettervorhersage für Sonntag den 30. August 2009

Im Norden weiter windiges Schauerwetter, nach Süden wechselnd wolkig und trocken.

Die Wetterlage vom 30. August bis 1. September 2009

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Ein Tief mit Kern vor der norwegischen Atlantikküste lenkt weiterhin recht kühle Luft aus polaren Kreisen nach Deutschland. Es sorgt im Norden Deutschlands zusätzlich für windiges Schauerwetter. Die Mitte und der Süden werden dagegen in den Genuss einer Hochdruckzone kommen, welche sich von den Azoren über Frankreich bis nach Polen erstreckt. Dabei gelangt langsam wieder mildere Luft nach Süddeutschland.
Zu Wochenbeginn wird sich ein Hoch aus der Hochdruckzone ablösen und mit seinem Zentrum über Tschechien liegen. Zwischen Island und Schottland liegt ein neues Tief, ein weiteres entsteht über der Biskaya. Zwischen den Tiefs westlich und nordwestlich von uns und dem Hoch südöstlich von Deutschland wird die Luftströmung auf Südwest drehen. Damit gelangt zunehmen warme bis heiße Luft von der iberischen Halbinsel nach Deutschland. Zudem sorgt das Hoch für ruhiges Spätsommerwetter.
Am Dienstag bildet sich eine Tiefdruckzone über dem Nordatlantik und dem Nordmeer. Eine neue Hochdruckzone entsteht zwischen den Azoren und Osteuropa. Diese ist aber nur durch eine sehr schmale Brücke über Südfrankreich verbunden. In der entstehenden südlichen Luftströmung gelangt weiterhin sehr warme Luft aus dem Mittelmeerraum nach Deutschland, die zunehmend mit Feuchtigkeit angereichert wird. Damit wird die Luftmasse langsam schwülwarm werden. Im Laufe des Dienstagabends wird eine Kaltfront eines Tiefs über dem Nordatlantik auf den Westen Deutschlands übergreifen.

Das Wetter am Sonntag den 30. August 2009

Nördlich der Mittelgebirge beginnt der Tag mit ein paar lockeren Wolkenfeldern, die von West nach Ost ziehen. Dabei treten am Vormittag im Norden Deutschlands Schauer auf, die Richtung Küste auch kräftiger ausfallen können und lokal von Blitz und Donner begleitet werden. In der Mitte und im Süden ist es dagegen vielfach sonnig mit nur wenigen Wolken und es bleibt trocken. Am Nachmittag wird es im Norden Deutschlands bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken weitere Schauer und kurze Gewitter geben. Nach Süden bleibt das freundliche Hochdruckwetter, was südlich des Mains viel Sonne und nur ein paar hohe Schleierwolken bringt, durch welche die Sonne etwas milchig erscheinen kann.
Die Temperatur steigt am Nachmittag im Nordwesten und Norden Deutschlands auf herbstliche 15 bis 18 Grad an. In der Mitte, im Osten und im Süden Deutschlands geht es mit der Temperatur auf 19 bis 22 Grad rauf. Im südlichen Brandenburg und am Oberrhein kann es stellenweise bis zu 23 Grad warm werden.
Der Wind kommt dazu schwach, im Norden mäßig und an den Küsten frisch aus Südwest bis West. An der Nord- und Ostseeküste kann er in Böen noch stürmisch sein. In Schauernähe sind dazu einzelne kräftige Böen unterwegs.

Die Aussichten bis Montag den 31. August 2009.

In den Abendstunden lösen sich die Schauer und die dazu gehörenden Wolken rasch auf. Nur im äußersten Norden können sich noch lockere Wolken halten, die aber keine Niederschläge bringen. Durch die Nacht geht es, mit Ausnahme des Nordens, mit einem sternenklaren Himmel. Es können sich Richtung Morgen wieder Nebelfelder bilden, die vereinzelt zu Sichtbeeinträchtigungen führen. Bis zum Sonnenaufgang geht im Norden und Osten die Temperatur auf 13 bis 9 Grad Celsius zurück. In der Mitte und im Süden kühlt sich die Luft auf 8 bis 5 Grad Celsius ab. In höheren Muldenlagen der Mittelgebirge kann es vereinzelt noch etwas kühler werden. Hier besteht dann auch leichte Bodenfrostgefahr. Der Wind ist allgemein schwach, an den Küsten zeitweise noch mäßig unterwegs und kommt aus Südwest bis Süd.

Am Montag wird eine schwache Warmfront mit dichteren Wolken und ganz vereinzelten Regentropfen den Nordwesten Deutschlands überqueren. Hier kommt zeitweise die Sonne zum Vorschein. Von der Ostsee bis zum Rhein, dem Schwarzwald, den Alpen und dem Erzgebirge zeigt sich dagegen die Sonne von einem meist wolkenlosen Himmel. Nur ganz selten zeigt sich mal eine Schönwetterwolke. Mit Tageshöchsttemperaturen von 22 bis 26 Grad wird es wieder sommerlich warm. Am Oberrhein und im südlichen Sachsen-Anhalt kann es teilweise noch etwas wärmer werden. Der Wind ist schwach bis mäßig, am Vormittag entlang der Nordsee zeitweise frisch unterwegs und kommt aus Süd bis Südost.

Der Trend bis Donnerstag den 3. September 2009.

In der Nacht auf Dienstag ist es deutschlandweit sternenklar und trocken. Vereinzelte Nebelfelder können in den Morgenstunden wieder für Sichtbehinderungen sorgen. In den Morgenstunden werden sich erste, noch harmlose, Wolken westlich des Rheins zeigen. Die Temperatur geht auf angenehme 17 bis 13 Grad zurück. In Bayern und am Erzgebirgsrand kann es mit 10 Grad noch etwas kühler werden. Der Wind ist schwach, zeitweise mäßig unterwegs und kommt aus südöstlichen Richtungen.

Dienstag scheint nach Nebelauflösung erst einmal landesweit die Sonne. Im Westen werden aber rasch dichtere Quellwolken aufziehen. Diese bringen Richtung Mittag im Rheinland erste Schauer. Im Tagesverlauf wird eine Kaltfront auf den Westen Deutschlands übergreifen. So wird es westliche einer Linie Bremen – Saarbrücken am Nachmittag erste kräftige Regenschauer und Gewitter geben, die lokal mit Platzregen, Hagel und Sturmböen einhergehen. Von der Lübecker Bucht bis zum Schwarzwald ist es locker bewölkt und trocken. Östlich dieser Linie zeigt sich bis zum Abend die Sonne von einem wolkenlosen Himmel. Während im Westen mit erreichen der Wolken 25 bis 28 Grad erreicht werden, wird es in der Mitte und im Osten mit 28 bis 31 Grad hochsommerlich warm. Der Wind ist mäßig unterwegs und kommt aus südlichen Richtungen. Mit Durchzug der Schauer wird er auf West bis Nordwest drehen. Besonders in Schauernähe kann es stürmische Böen geben.

In der Nacht auf Mittwoch kommt die Kaltfront mit kräftigen Schauern, Gewittern und Regen weiter nach Osten voran und erreicht in den Morgenstunden etwa eine Linie Wismar – Erfurt – München. Vom Emsland bis zum Nordschwarzwald wird es langsam wieder abtrocknen. Östlich dieser Linie ist es leicht oder locker bewölkt und trocken. Eine tropische Nacht wird es voraussichtlich im Berliner und Brandenburger Raum geben. Hier sinkt die Temperatur kaum unter 20 Grad, hinter der Front wird es mit 13 Grad deutlich kühler. Am Mittwochvormittag liegt die Kaltfront in abgeschwächter Form über dem Osten Deutschlands. So wird es von der Ostsee bis zum Erzgebirge und an den Alpen noch etwas Regen geben. Von der Nordsee bis nach Baden-Württemberg ist es locker bewölkt und trocken. Am Nachmittag wird die Front dann nach Osten abziehen, so dass im gesamten Vorhersagegebiet die Sonne zum Vorschein kommt. Nur an der Nordsee kann es noch einzelne Schauer geben. Die einfließende Luft ist wieder deutlich kühler. So werden im Westen und Norden Deutschlands nur noch 18 bis 21 Grad erreicht. Im Osten kann es nochmals auf 24 Grad raufgehen.

Donnerstag starten wir mit freundlichem Wetter in den Tag. Nur im Nordwesten wird es bereits am Vormittag erste Regenschauer geben. Diese breiten sich bis zum Nachmittag über den gesamten Norden und Westen aus. Vereinzelt können sich auch Gewitter unter die Schauer mischen. Südlich des Mains bleibt es bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken trocken. Im Westen und Norden werden nur noch 15 bis 20 Grad erreicht. Im Osten und Süden wird es nochmals sommerlich warm mit Tageshöchsttemperaturen von 22 bis 25 im Osten Sachsens bis 27 Grad Celsius. Der Wind ist mäßig bis frisch unterwegs, kommt aus Süd bis Südwest und im Norden und der Mitte kann es verbreitet stürmische Böen geben. Sturmböen sind an der Nordsee und in den Hochlagen der Mittelgebirge möglich.

Maik Thomaß, 30.08.2009 10:43

Die nächste Wettervorhersage gibt es am Montag um 11 Uhr oder heute Abend ab 20 Uhr unter diesem Link


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