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Deutschlandwettervorhersage für Montag, den 10. August 2009

Im Westen Schauer und Gewitter, nach Osten nochmals hochsommerlich warm. Am Abend auch im Osten Schauer und Gewitter.

Die Wetterlage vom 10. bis 12. August 2009


Quelle: http://www.wetter3.de

Im Tagesverlauf bildet sich über Schleswig-Holstein ein Tief, welches am Nachmittag über Mecklenburg-Vorpommern zur Ostsee ziehen wird. Dabei wird im Vorfeld des Tiefs nochmals sehr warme Luft bis an die Ostsee geleitet. Verstärkt wird dieser Effekt durch ein Hoch, dass über Osteuropa liegt. Ein Azorenhoch schickt einen Keil über die iberische Halbinsel und Frankreich bis nach Süddeutschland.
Die zum Tief gehörende Kaltfront wird Mittel- und Ostdeutschland im Laufe der Nacht nach Osten überqueren. Am Dienstag liegt das Tief bereits über der zentralen Ostsee, wo es sich langsam auflöst. Auf seiner Rückseite fließt kühlere Meeresluft nach Norddeutschland. Der Süden und die Mitte Deutschlands liegen unter dem Einfluss des Azorenhochs.
Der Einfluss des Azorenhochs lässt am Mittwoch langsam nach. Über Nordskandinavien befindet sich dann eine Tiefdruckzone. An deren Südseite werden immer wieder Tiefdruckgebiete über Südskandinavien nach Osten ziehen, deren Fronten den Norden Deutschlands streifen werden. Während in den Süden Deutschlands weiterhin sommerlich warme Luft einfließt, wird die Luft im Norden, von der Nordsee kommend, kühler sein.

Das Wetter am Montag, den 10. August 2009

Bereits in den Vormittagsstunden zieht ein Regengebiet von Rheinland-Pfalz über das Saarland, den Nordschwarzwald und Nordbaden-Württemberg langsam nach Osten. Mit eingebunden sind in den Regen auch kurze Gewitter. Dieser Regen ist teilweise sehr kräftig und aufgrund der langsamen Verlagerung nach Osten kann es in genannten Gebieten zu teilweise großen Regenmengen kommen, so dass einige kleiner Flüsse Hochwasser mit sich führen. Aus den Alpen ziehen ebenfalls dichtere Wolken nach Bayern mit teilweise gewittrigen Regen. Sonst ist es am Vormittag wechselnd wolkig und nur im Norden gibt es einzelne Schauer und Gewitter, die sich vor allem in Niedersachsen und Schleswig-Holstein austoben. Auch diese Schauer ziehen sehr langsam, so dass es hier zu größeren Regenmengen innerhalb der Schauer kommen kann. Mittags und nachmittags bilden sich besonders von Schleswig-Holstein über Niedersachen, Hessen und dem östlichen Nordrhein-Westfalen teilweise kräftige Schauer und Gewitter. Auch im Osten Bayerns und in Baden-Württemberg sind teils kräftige Schauer und Gewitter unterwegs. Der kräftige Regen des Vormittags wird sich nach Nordbayern und Thüringen verlagern. Hier kann es teilweise langanhaltende und ergiebige Niederschläge geben, die lokal von Blitz und Donner begleitet werden. Die Schauer und Gewitter im Norden und Westen kommen langsam ostwärts voran und erreichen am Nachmittag auch die Elbe. So gibt es die ersten Schauer und Gewitter von der Wismarbucht über Schwerin bis Magdeburg und Erfurt. Östlich dieser Linie ist es meist locker bewölkt mit nur wenigen Schauern. Vom Emsland bis zum Niederrhein und westlich davon bleibt es meist trocken. Hier kommt des Öfteren die Sonne zum Vorschein.
Hinweis zu den Schauern und Gewittern. Da diese nur sehr langsam ziehen, kann es in den Regionen, wo sie auftreten, zu großen Regenmengen kommen. Teilweise kann es kleinflächige Überschwemmungen geben. Vereinzelt muss auch mit Aquaplaning, Hagel und Sturmböen gerechnet werden. Tiefer gelegene Straßen und Keller können ebenfalls überflutet werden.
Die Temperatur steigt im Westen und Süden Deutschlands auf 20 bis 25 Grad Celsius. Etwas kühler bleibt es unter den Regenwolken. Hier werden kaum mehr als 19 Grad Celsius erreicht. Sommerlich warm bis schwülwarm wird es dagegen im Norden und Osten Deutschlands. Zwischen Ostsee, Harz und Erzgebirge wird es nochmals 26 bis 29 Grad Celsius warm. In der Lausitz kann die 30-Grad-Marke überschritten werden.
Dazu kommt der Wind allgemein schwach bis mäßig daher. Im Westen hat er bereits westliche Richtungen eingeschlagen. Nach Osten kommt er noch aus Südost bis Ost. In Schauernähe kann es einzelne Sturmböen geben.

Die Aussichten bis Dienstag, den 11. August 2009.

Am Abend und in der Nacht werden Schauer und Gewitter auch den Osten Deutschlands erfassen und überqueren. Dabei können diese Schauer und Gewitter auch kräftig ausfallen. Schauer und Gewitter wird es auch südlich des Mains geben. Vom Nordschwarzwald bis ins Rheinland und bis nach Nordhessen wird es bei einem leicht bis locker bewölkten Himmel trocken bleiben. In den Nordwesten Deutschlands ziehen dichtere Wolkenfelder mit etwas Regen. Zum Morgen ziehen die Schauer und Gewitter weiter nach Osten. Von der Ostsee bis zum Harz und weiter bis an die Alpen trocknet es weitestgehend ab. An Oder und Neiße, sowie in Sachsen, Thüringen und Ostbayern werden weitere Schauer bis zum Sonnenaufgang aktiv sein. Im Nordwesten fällt aus dichten Wolken zeitweise leichter Regen. Vereinzelt können sich Nebelfelder bilden. Die Temperatur geht bis zum Tagesanbruch auf 17 bis 14 Grad Celsius zurück. In einigen Hochlagen der Mittelgebirge kann es bis auf 11 Grad Celsius abkühlen. Dazu weht ein schwacher, an den Küsten zeitweise mäßiger Wind aus West bis Südwest. Besonders in Schauernähe sind weitere stürmische Böen möglich.

Letzte Schauer an Oder und Neiße ziehen in den frühen Vormittagsstunden nach Osten ab. In Ostbayern sind weitere Schauer möglich. Sonst ist es meist wolkig, in der Mitte teilweise auch stark bewölkt mit etwas Regen. Am Nachmittag lockert überall die Wolkendecke auf und die Sonne zeigt sich für längere Zeit. Im Norden und im Süden Deutschlands können sich einzelne Schauer bilden. Auch in Nordrhein-Westfalen sind einzelne schwache Schauer möglich. Die Temperatur erreicht verbreitet 20 bis 24 Grad Celsius. Der Wind ist schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus westlichen Richtungen. Besonders in der Nordhälfte ist er zeitweise leicht böig unterwegs.

Der Trend bis Freitag, den 14. August 2009.

In der Nacht auf Mittwoch ist es meist leicht oder locker bewölkt und trocken. Nur über die nördlichen Landesteile ziehen dichtere Wolkenfelder, die vom Emsland bis ans Oderhaff ein paar Tropfen fallen lassen können. In Bayern sind einzelne Schauer möglich. In den Nachtstunden können sich teilweise dichte Nebelfelder ausbreiten, die zu Sichtbehinderungen führen. Mit 14 bis 10 Grad Celsius geht es, im Vergleich zu den vergangenen Nächten, recht kühl durch die Nacht. Im Sauerland und in der Eifel kann es stellenweise einstellige Tiefsttemperaturen geben. Der Wind ist schwach unterwegs und kommt aus westlichen Richtungen. Entlang der Ostseeküste kann er teilweise etwas böiger unterwegs sein.

Am Mittwochvormittag erfasst die Front des Tiefs über Südskandinavien den Norden Deutschlands. Bereits am Vormittag wird es im Nordwesten und Norden teilweise kräftigen Regen geben. Dieser breitet sich am Nachmittag südostwärts aus. So wird es nördlich einer Linie Köln – Erfurt – Dresden teilweise kräftigen Regen geben. Hier wird sich die Sonne nur selten zeigen. Anders sieht es südlich dieser Linie aus. Bei viel Sonne zeigen sich nur wenige Quellwolken. Es bleibt trocken. Während im Norden unter den dichten Wolken nur 17 bis 21 Grad Celsius erreicht werden, werden im Süden und vor dem Regen nochmals 22 bis 26 Grad Celsius erreicht. Der Wind ist meist mäßig, an den Küsten zeitweise frisch unterwegs und kommt aus westlichen Richtungen. Besonders im Norden und der Mitte des Landes ist er zeitweise recht böig unterwegs.

Am Donnerstagvormittag werden noch einzelne Schauer über dem Norden Deutschlands liegen. In der Mitte ist es recht freundlich und trocken. Während im Süden der Tag mit viel Sonne beginnt, bilden sich am Nachmittag Schauer und Gewitter. Dagegen ist es im Norden und der Mitte Deutschlands wechselnd wolkig und weitestgehend trocken. Mit 18 bis 24 Grad Celsius setzt sich die kühlere Luft auch im Süden Deutschlands durch. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen. An Nord- und Ostsee ist er weiterhin kräftiger unterwegs. An der Ostsee kann es einzelne stürmische Böen geben.

Freitag gibt es bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken nur noch am Alpenrand ein paar schwache Schauer. Sonst ist es trocken. Mit 19 bis 26 Grad Celsius wird es wieder etwas wärmer. Auch der Wind lässt im Norden langsam nach. Er kommt zunehmend aus südlichen Richtungen. Samstag könnte dann der Sommer nochmals durchstarten. Zum Sonntag werden dann Schauer und Gewitter die Wärme nach Osten verdrängen.

Maik Thomaß, 10.08.2009 10:26

Die nächste Wettervorhersage gibt es am Dienstag um 11 Uhr oder heute Abend ab 20 Uhr unter diesem Link


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