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Deutschlandwettervorhersage für Sonntag, den 9. August 2009

Im Westen Schauer und Gewitter, im Osten weiterhin freundlich und hochsommerlich warm.

Die Wetterlage vom 9. bis 11. August 2009


Quelle: http://www.wetter3.de

Eine ausgeprägte Hochdruckzone hat sich über Europa gebildet. Sie erstreckt sich von Russland über Ostskandinavien, Polen, das östliche Mittelmeer, Deutschland, Frankreich, Großbritannien bis zu den Azoren und weiter auf den Atlantik. Ein Tief über Spanien versucht gegen diese Hochdruckzone anzukommen. Auch über Deutschland bildet sich im Tagesverlauf ein Tief, das mit Kern über dem Schwarzwald liegt. Zuvor gelangt nochmals warme Festlandsluft nach Deutschland.
Das Tief über Deutschland verlagert sich im Verlauf der Nacht ostwärts über Nordbayern nach Tschechien. Weitere Tiefdruckgebiete über Italien und Norwegen reißen die Hochdruckzone auseinander, so dass das Hoch über Osteuropa nach Osten abgedrängt wird. Auch über Westeuropa wird das Hoch nach Westen zurückgedrängt. Im Tagesverlauf bildet sich über Norddeutschland eine Kaltfront, die langsam ostwärts ziehen wird. Sie gehört zu dem Tief über Skandinavien, welches im weiteren Verlauf langsam kühlere Atlantikluft nach Mitteleuropa führt.
Bereits am Dienstag versucht das Azorenhoch wieder ostwärts voranzukommen. Dabei macht sich ein Keil auf den Weg nach Frankreich. Es bildet sich ein eigenständiges Hoch, das mit seinem Zentrum über Frankreich liegen wird. Dabei verstärkt es seinen Einfluss auf Deutschland und Mitteleuropa und drängt das Tief über Skandinavien nach Norden ab. Auch das Tief bei Tschechien wird nordostwärts Richtung Polen abgedrängt. Vorübergehend wird in einer nordwestlichen Luftströmung kühlere Luft nach Deutschland geführt.

Das Wetter am Sonntag, den 9. August 2009

Bereits in den Vormittagsstunden entladen sich Schauer von Thüringen über Niedersachsen bis an die Nordsee. Auch in Bayern wird es erste Schauer und kurze Gewitter geben. Sonst starten wir erst einmal mit einem wechselnd wolkigen Himmel in den Tag. Im Laufe des Nachmittags bilden sich besonders in Ostbayern, am Schwarzwald, in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie in Niedersachsen neue Schauer und Gewitter. Teilweise erreichen diese auch Schleswig-Holstein und das westliche Mecklenburg. Diese Schauer und Gewitter können mitunter auch recht kräftig ausfallen und in Begleitung von Hagel und Sturmböen auftreten. Da sie nur langsam ziehen, kann es innerhalb kurzer Zeit zu großen Regenmengen kommen. Sonst wechseln Sonne und Wolken einander ab und es bleibt trocken.
Die Temperatur steigt vom Niederrhein bis in Emsland und an der Nordsee auf 20 bis 23 Grad Celsius an. In Ost- und Südostbayern werden 23 bis 25 Grad Celsius erreicht. Im Rest des Landes geht es rauf auf 25 bis 29 Grad Celsius.
Dazu ist der Wind schwach unterwegs. Er kommt im Westen aus nördlichen Richtungen. Im Süden aus Ost bis Nordost und im Osten aus Südost. In Schauernähe kann es kräftige Böen geben.

Die Aussichten bis Montag, den 10. August 2009.

Abends wird es in einem Streifen von Schleswig-Holstein bis zum Schwarzwald weitere Schauer und Gewitter geben. In Schleswig-Hostein und Niedersachsen lassen diese nach Mitternacht nach. Dafür kann es in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz länger anhaltend und teilweise kräftig regnen. Lokal sind weitere Gewitter möglich. Sonst ist es leicht oder locker bewölkt und trocken. Lokal können sich wieder dichte Nebelfelder bilden. Die Temperatur geht bis zum Sonnenaufgang auf 18 bis 16 Grad Celsius zurück. Im äußersten Westen und im Süden kann sie bis auf 12 Grad Celsius absinken. Der Wind ist weiterhin schwach unterwegs und kommt im Osten aus Südost, im Süden aus östlichen Richtungen und im Westen aus nördlichen Richtungen.

Montagvormittag breitet sich der Regen von Nordrhein-Westfalen bis nach Hessen und Westthüringen aus. Hier kann es zu langanhaltenden und ergiebigen Regenfällen kommen. Vereinzelt sind auch Blitz und Donner mit von der Partie. Auch in Baden-Württemberg wird es erste kräftige Schauer und Gewitter geben, die bis nach Bayern ziehen können. Schauer und Gewitter sind auch von Hannover bis ins westliche Sachsen-Anhalt möglich. Sonst startet der Tag mit einem Wechsel aus Sonne und Wolken und es ist erst einmal trocken. Am Nachtmittag arbeitet sich der kräftige Regen nach Osten voran und erreicht den Thüringer Wald und das Erzgebirge. Hier kann es länger anhaltend regnen. Nach Sachsen und südlich des Mains entladen sich kräftige Schauer und Gewitter. Schauer und Gewitter wird es auch von Schleswig-Holstein bis nach Mecklenburg und ins nördliche Sachsen-Anhalt und Brandenburg geben. Vom Emsland bis ins Rheinland zeigt sich die Sonne von einem locker bewölkten Himmel. Gleiches tut sie auch von Vorpommern bis ins nordöstliche Brandenburg. Die Temperatur erreicht am Nachmittag 17 bis 20 Grad Celsius im Regen, 20 bis 24 Grad Celsius im Westen und Nordwesten Deutschlands, 25 bis 28 Grad Celsius im Nordosten und im Südosten Brandenburgs und Osten Sachsens kann es bis auf 32 Grad Celsius raufgehen. Dazu wird der Wind im Westen und Süden schwach bis mäßig aus West bis Nordwest kommen. Im Osten kommt er noch aus südlichen Richtungen. Besonders in Schauernähe sind wieder Sturmböen möglich.

Der Trend bis Donnerstag, den 13. August 2009.

Am Abend lassen die Schauer und Gewitter rasch nach. Nur in Mecklenburg, Sachsen-Anhalt und im Osten Bayerns können noch weitere Schauer auftreten. Der kräftige Regen zieht aus Thüringen ins östliche Sachsen und südliche Brandenburg. Im restlichen Vorhersagegebiet ist es leicht oder locker bewölkt und trocken. Bis zum Morgen lassen die Schauer nach und der kräftige Regen zieht nach Polen ab. Lokal können sich Nebelfelder bilden. In den Morgenstunden ziehen neue Schauer in den Nordwesten Deutschlands. Die nächtlichen Tiefstwerte liegen bei 16 bis 13 Grad Celsius im Norden, Osten und Süden Deutschlands. In der Mitte geht es runter auf 10 bis teilweise 8 Grad Celsius. Der Wind ist schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus westlichen Richtungen.

Dienstag gibt es nach Nebelauflösung verbreitet viel Sonne, nur in Niedersachen und Mecklenburg sowie in Bayern sind einzelne Schauer möglich. Die Temperatur steigt auf 20 bis 23 Grad Celsius im Norden und Osten. Im Süden und Westen werden 24 bis 26 Grad Celsius erreicht. Der Wind ist weiterhin schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus westlichen Richtungen. An den Küsten von Nord- und Ostsee kann er dagegen zeitweise leicht böig sein.

Am Mittwoch überquert die Front eines Tiefs über Skandinavien den Norden und die Mitte Deutschlands. Hier gibt es mehr Wolken als Sonne und zeitweise kann es etwas Regen oder kurze Schauer geben. Südlich des Mains ist es wolkig mit mehr Sonne als im Norden und es bleibt weitestgehend trocken. Während der Norden und die Mitte nur noch 19 bis 23 Grad Celsius als Tageshöchstwerte verbuchen können, wird es im Süden mit 23 bis 26 Grad Celsius wieder sommerlich warm. Der Wind ist meist schwach, an den Küsten zeitweise frisch unterwegs und kommt aus westlichen Richtungen.

Donnerstag gibt es deutschlandweit einem Mix aus Sonne und Wolken. In Norddeutschland sind dabei einzelne schwache Schauer unterwegs. Im Süden kann es teilweise kräftigere Schauer und Gewitter geben. Sonst ist es trocken. Verbreitet werden 19 bis 23 Grad Celsius erreicht. Am Oberrhein kann es bis auf 25 Grad Celsius raufgehen. Der Wind ist meist mäßig, an den Küsten von Nord- und Ostsee vorübergehend zeitweise stark unterwegs und kommt aus westlichen Richtungen. Im Norden Deutschlands sind einzelne stürmische Böen möglich.

Maik Thomaß, 09.08.2009 10:37

Die nächste Wettervorhersage gibt es am Sonntag um 11 Uhr oder heute Abend ab 20 Uhr unter diesem Link


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