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Deutschlandwettervorhersage für Freitag, den 31. Juli 2009

Die Wetterlage vom 31. Juli bis 2. August 2009


Quelle: http://www.wetter3.de

Ein Hoch, dessen Zentrum über dem Rheinland liegt, beschert Deutschland heute ruhiges sommerliches Wetter. In einer westlichen Luftströmung, die durch ein Tief über Skandinavien und dem Hoch über Deutschland verursacht wird, gelangt kühle Atlantikluft nach Norddeutschland. Zwischen dem Hoch und Tiefdruckgebieten über Italien und dem Balkan wird dagegen wärmere Luft aus Südosteuropa über die Alpen nach Westen geleitet.
Bis Samstag verlagert sich das Hoch mit seinem Schwerpunkt nach Ostpolen. Damit wird der Weg für Tiefdruckgebiete aus Südwesteuropa frei. Eines verlagert sich von Nordostspanien nach Frankreich und erreicht in den Abendstunden den Elsass. Dabei gelangt in einer zunehmend südlichen bis südöstlichen Luftströmung warme und feuchte Luft nach Mitteleuropa. Diese Luftmassen werden wieder energiereicher werden, so dass bereits in der Nacht auf Sonntag erste kräftige Schauer im Westen Deutschlands niedergehen können.
Sonntag verlagert sich das Tief vom Elsass weiter nach Brandenburg. Dabei entsteht über Deutschland eine Luftmassengrenze, die kühlere Atlantikluft im Westen von schwülheißer Luft im Osten Deutschlands trennt. Die schwülheiße Luft ist energiereich, so dass sich am Nachmittag kräftige Schauer und Gewitter bilden können, die lokal Unwetterpotential haben können.

Das Wetter am Freitag, den 31. Juli 2009

Dichtere Wolkenfelder mit etwas Regen ziehen am Vormittag über den Süden Baden-Württembergs und Bayerns. Sonst startet der Tag mit viel Sonne und nur wenigen Quellwolken im Nordseeumfeld, aus denen in Schleswig-Holstein noch einzelne Schauer fallen können. Am Nachmittag wird sich an der Wolkenverteilung kaum etwas ändern. Während es im Norden und der Mitte Deutschlands vielfach sonnig mit nur wenigen Quellwolken sein wird, halten sich am Alpenrand weiterhin dichtere Wolken, aus denen zeitweise etwas Regen fallen kann. Vereinzelt gesellen sich auch kurze Gewitter mit hinzu. Auch in Schleswig-Holstein sind noch kurze Schauer möglich.
Die Temperatur steigt am Nachmittag unter den dichteren Wolken im Süden Bayerns teilweise kaum über 15 Grad Celsius. Sonst werden 18 bis 22 Grad Celsius erreicht. Am Oberrhein geht es rauf bis auf 23 und im Osten Deutschlands bis auf 24 Grad Celsius.
Der Wind ist meist schwach unterwegs. Er kommt im Süden Deutschlands überwiegend aus östlichen Richtungen. Nach Norden ist er zeitweise mäßig unterwegs und kommt aus West bis Nordwest.

Die Aussichten bis Samstag, den 1. August 2009.

Am Abend werden die dichten Wolken im Süden größere Lücken bekommen. In der Mitte und im Norden ist es leicht bewölkt oder sternenklar und trocken. Es bleibt überall trocken. Vereinzelt kann sich in Flussniederungen Nebel bilden. Die Temperatur liegt in den Morgenstunden im Norden bei 13 bis 10 Grad Celsius. In der Mitte und im Süden kann sie stellenweise bis auf 8 Grad Celsius absinken. Der Wind ist überall schwach unterwegs und dreht auf Ost bis Südost. Nur an der Nordsee kann er im Laufe der Nacht etwas ausfrischen.

Am Samstag ist es im Norden und Westen wechselnd wolkig aber trocken. Nach Osten ist es meist sonnig mit nur wenigen Quellwolken. Im Laufe des Nachmittags können aus den Alpen ein paar Schauer und Gewitter nach Südbayern ziehen. Sonst bleibt es niederschlagsfrei. Die Temperatur steigt an den Küsten von Nord- und Ostsee auf 20 bis 23 Grad Celsius an. Im übrigen Vorhersagegebiet werden hochsommerliche 24 bis 29, im Süden Deutschlands auch bis zu 30 Grad Celsius erreicht. Der Wind kommt schwach, zeitweise mäßig aus Südost.

Der Trend bis Dienstag, den 4. August 2009.

In den späten Abendstunden werden in den Südwesten aus Frankreich kommend, dichte Wolken aufziehen, die erste Regentropfen vom südlichen Rheinland bis zum Saarland fallen lassen. Sonst geht es mit wenigen Wolken und trocken in die Nacht. Bis zum Sonntagmorgen erreichen die dichten Wolken mit zeitweiligem Regen die Ostseeküste von Schleswig-Holstein. So wird es von Schleswig-Holstein bis zum Saarland zeitweise Regen geben. Im Osten und Süden Deutschlands bleibt es bei geringer Bewölkung trocken. Vereinzelt kann sich Nebel bilden. Auf milde 18 bis 15 Grad Celsius kühlt sich die Luft ab. Nur in einigen Mittelgebirgslagen kann sie sich bis auf 11 Grad Celsius abkühlen. Der Wind bleibt schwach und kommt aus südlichen Richtungen.

Am Sonntagvormittag gibt es in einem Streifen von Schleswig-Holstein und Niedersachsen bis zum Nordschwarzwald dichte Wolken mit wenig Sonne, aus denen zeitweise etwas Regen fallen kann. Von der Ostsee bis zu den Alpen ist es leicht oder locker bewölkt und trocken. Hier bilden sich im Laufe des Nachmittags Quellwolken und nachfolgend teilweise kräftige Schauer und Gewitter, die besonders im Nordosten und in Süddeutschland teilweise unwetterartig ausfallen können. Das heißt, dass Starkregen, Sturmböen und Hagel mit von der Partie sein kann. In Thüringen, Sachsen und Südbrandenburg bleibt es bis zum Abend voraussichtlich trocken. Im Westen bleiben die Wolken bis zum Abend meist kompakt und zeitweilig fällt leichter bis mäßiger Regen. Zwischendurch schafft es die Sonne kurzzeitig zum Vorschein kommen. Eine Zweiteilung gibt es nicht nur beim Wetter sondern auch bei den Temperaturen. Westlich einer Linie Kiel - Freiburg werden am Nachmittag 19 bis 22 Grad Celsius erreicht. Östlich dieser Linie wird es mit 27 bis 30, in Sachsen, Brandenburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt bis zu 34 Grad Celsius schwülheiß. Im Westen kommt der Wind meist aus westlichen Richtungen und ist schwach. Nach Osten und Süden ist der Wind zeitweise mäßig und kommt aus Südost. In Schauernähe kann es einzelne Sturmböen geben.

In den Abendstunden erreichen die kräftigen Schauer und Gewitter auch die Oder und die Neiße. Im Nordwesten gibt es noch dichtere Wolkenfelder mit etwas Regen. In Bayern kann es teilweise länger anhaltende und ergiebige Niederschläge geben. Diese Niederschläge verlagern sich in der Nacht nach Nordosten und erreichen in den Morgenstunden Sachsen. Hier fällt dann teilweise ergiebiger Niederschlag, der lokal mit Blitz und Donner einhergeht. Im Norden und im Süden lockern die Wolken auf und es trocknet ab. Vom Niederrhein bis nach Südniedersachsen fällt aus teilweise dichter Bewölkung Regen. Die Temperatur geht bis zum Montagmorgen auf 17 bis 15 Grad Celsius im Osten Deutschlands und bis auf 12 Grad Celsius im Westen Deutschlands zurück. Abgesehen von Schauerböen ist der Wind meist schwach unterwegs und kommt aus westlichen Richtungen.

Am Montag wird es in der Mitte, im Osten und im Süden Deutschlands aus teilweise dichten Wolken Regen geben, der lokal ergiebiger ausfallen kann und vereinzelt gewittrig ist. Zwischendurch kommt die Sonne kurz zum Vorschein. Vom Emsland bis zum Oderhaff ist es dagegen meist locker oder leicht bewölkt und trocken. Mit 18 bis 22 Grad Celsius liegen wir im Einflussbereich der kühleren Luftmassen. Nur im Osten Deutschlands wird es mit 24 Grad Celsius wärmer. Der Wind kommt weiterhin aus westlichen Richtungen und ist meist schwach bis mäßig unterwegs.

Dienstag zeigt sich die Sonne deutschlandweit von einem meist leicht bewölkten Himmel. Es bleibt trocken. Mit 22 bis 28 Grad Celsius geht es von den Temperaturen her wieder Richtung sommerlich bis hochsommerlich. Und der Rest der Woche könnte dann mit Werten über 30 Grad Celsius hochsommerlich verlaufen.

Maik Thomaß, 31.07.2009 10:21

Die nächste Wettervorhersage gibt es am Samstag, um 10 Uhr oder heute Abend ab 20 Uhr unter diesem Link


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