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Deutschlandwettervorhersage für Donnerstag, den 23. Juli 2009

Die Wetterlage vom 23. Juli bis 25. Juli 2009


Quelle: http://www.wetter3.de

Tiefdruckgebiete über dem Westen Europas sorgen für den Vorstoß kühlere Luftmassen nach Nordspanien, Nordfrankreich und Großbritannien. Ein Tief liegt derzeit mit Kern über dem Elsass und bringt im Westen Deutschlands schon kräftige Schauer und Gewitter. Ein weiteres Tief verlagert sich im Tagesverlauf von den Niederlanden nach Südskandinavien, wo es im Laufe des Nachmittags ankommt. Hoher Luftdruck über dem Mittelmeerraum und über Osteuropa wirkt sich in den Vormittagsstunden nochmals auf Ost- und Süddeutschland aus. Dabei fließt in einer südlichen Strömung sehr heiße Luft aus Nordafrika nach Ostdeutschland, die auch die Ostseeregionen erreichen wird. Zudem ist die Luft über dem Mittelmeer mit Feuchtigkeit angereichert worden. Eine Luftmassengrenze entsteht im Tagesverlauf über Deutschland. Sie trennt kühlere Luft im Westen Deutschlands von der heißen Luft im Osten. An ihr entstehen zahlreiche kräftige Schauer und Gewitter, die im Osten, dank der sehr energiereichen Luftmassen, in Form von kräftigen Schauern und Gewittern niedergehen.
Im Laufe der Nacht überquert die Luftmassengrenze auch den Osten Deutschlands mit heftigen Schauern und Gewittern. Freitag sorgen Tiefdruckgebiete über Italien und Tschechien für Regen im Süden Deutschlands. Der Norden wird weiterhin von Ausläufern eines Tiefs über der nördlichen Nordsee überquert. Ein Keil eines Azorenhochs breitet sich im Tagesverlauf über Spanien und Frankreich bis in den Südwesten Deutschlands aus und sorgt hier für ruhigeres Wetter.
Samstag werden bereits weite Teile Deutschlands im Einflussbereich des Hochs liegen. Nur im Norden und im äußersten Osten werden weitere Schauer und Gewitter niedergehen. Verursacht wird dies durch ein Tief über Skandinavien, welches zugleich in einer westlichen Luftströmung kühlere Luftmassen nach Deutschland führt.

Das Wetter am Donnerstag, den 23. Juli 2009

Bereits in den Vormittagsstunden zieht kräftiger Regen, der mit Gewittern durchsetzt ist, über Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen nach Nordosten. Dabei kann es teilweise zu ergiebigen Niederschlägen kommen. Trocken kommt man in Bayern, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern durch den Vormittag. Auch im Emsland wird es weitestgehend trocken sein. Neue Schauer und Gewitter werden über den Schwarzwald nach Baden-Württemberg ziehen, die teilweise mit Platzregen, Hagel und Sturmböen einhergehen. Zum Nachmittag wird der kräftige Regen auch den Nordosten und Norden Deutschlands erreichen. Dabei fällt im Osten Niedersachsens, im Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein teilweise länger anhaltender und ergiebiger Regen, der lokal auch gewittrig sein kann. Innerhalb kurzer Zeit können dabei 20 Liter Regen je Quadratmeter fallen. Vom Rheinland bis an die Alpen und von Thüringen bis an Oder und Neiße bilden sich im Nachmittagsverlauf kräftige Schauer und Gewitter, die von Sturmböen, Stark- und Platzregen und Hagel begleitet werden. Lokal kann es dabei zu kurzzeitigen Überflutungen und vollgelaufenen Kellern kommen. Verbreitet besteht erhöhte Blitzschlaggefahr. Auch das Auftreten einzelner Tornados kann nicht ausgeschlossen werden.
Die Temperatur steigt im Westen Deutschlands vom Emsland bis an den Niederrhein kaum noch über 22 Grad Celsius an. Wärmer wird es in der Mitte mit teilweise schwülwarmen 25 bis 28 Grad Celsius. Im Osten und Südosten geht es auf über 30 Grad Celsius. In Brandenburg, Sachsen und Bayern wird es mit 32 bis 36 Grad Celsius schwülheiß. Am heißesten könnte es in der Lausitz werden. Hier sind stellenweise bis zu 38 Grad Celsius möglich.
Der Wind ist dabei mäßig, im Süden, später auch im Nordosten frisch unterwegs und erreicht besonders in Schauernähe Sturmstärke. Er kommt aus Südwest bis West, vor der Gewitterfront noch aus südlichen Richtungen.

Die Aussichten bis Freitag, den 24. Juli.

Am Abend erreichen die kräftigen Schauer, Gewitter und Regenfälle auch den Osten und Süden Bayerns. Hier kann es teilweise zu großen Regenmengen kommen. Die Regenwolken im Nordosten und Osten werden nach Polen abziehen. Dahinter lockert es, wie zuvor schon im übrigen Bundesgebiet auf. Es sind aber weiterhin Schauer möglich. Nach Mitternacht ziehen in den Westen Deutschlands vom Niederrhein bis an die Nordsee neue dichte Wolken, die in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen teilweise kräftigen Regen mit sich bringen. Dieser breitet sich bis zum Morgen mit teilweise gewittrigen Entladungen nordostwärts auf und erreicht Mecklenburg und Schleswig-Holstein. Der Regen im Südosten lässt dagegen nach und die Wolkendecke bekommt große Lücken. In Brandenburg, Sachsen und Thüringen sind ebenfalls Schauer und Gewitter möglich. Die Temperatur geht bis zum Morgen auf 18 bis 15 Grad Celsius zurück. Im Nordosten kann es stellenweise bis auf 13, am Niederrhein bis auf 12 Grad Celsius abkühlen. Der Wind ist schwach bis mäßig unterwegs und kommt allgemein aus südwestlichen Richtungen. In Schauernähe sind weitere Sturmböen möglich.

Am Freitagvormittag wird es im Nordosten des Landes teilweise ergiebige Niederschläge in Form von Regen und teilweise auch Gewittern geben. Auch im Nordwesten und Norden sind weitere Schauer möglich, die mitunter recht kräftig ausfallen können. Südlich einer Linie Köln – Erfurt geht es mit einem Wechsel aus Sonne und Wolken in den Tag. Am Nachmittag gibt es vom Nordschwarzwald bis an die Nord- und Ostseeküsten kräftige Schauer und Gewitter, die mit Platzregen, vereinzeltem Hagel und Sturmböen einhergehen. Im Süden Bayerns kann es auch dichten Wolken zeitweise Regen geben. Sonst ist es bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken trocken. Die Temperatur erreicht im Tagesverlauf 18 bis 22 Grad Celsius. Im Süden Brandenburgs, sowie in Sachsen und Thüringen kann es nochmals bis auf 25 Grad Celsius raufgehen. Der Wind ist am Tag im Norden und Osten zeitweise recht frisch unterwegs und erreicht auch außerhalb von Schauern die Stärke 6 bis 7. Sonst ist er meist schwach und kommt aus westlichen Richtungen.

Der Trend bis Montag, den 27. Juli 2009.

In der Nacht auf Samstag gibt es am Alpenrand noch dichtere Wolken mit Regen, an der Nordseeküste sind durch die Nacht hindurch weitere Schauer und Gewitter möglich. Sonst ist es wechselnd wolkig mit nur wenigen Schauern. Die Temperatur liegt in den Morgenstunden bei 14 bis 11 Grad Celsius. Bei einem schwachen bis mäßigen Wind aus Südwest bis West kann sich vereinzelt Nebel bilden.

Am Samstag gibt es im Nordwesten und Osten weitere Schauer und Gewitter, die nicht mehr ganz so kräftig ausfallen, wie an den Vortagen. Auch im Bayrischen sind weitere Schauer möglich. Sonst scheint vielfach die Sonne von einem leicht bis locker bewölkten Himmel. Die Temperatur erreicht am Nachmittag 19 bis 22 Grad Celsius. Besonders an der Ostsee ist der Wind kräftig unterwegs und erreicht hier auch Sturmstärke. Sonst ist er meist schwach unterwegs und kommt aus westlichen Richtungen.

Sonntag scheint nach Nebelauflösung die Sonne von einem leicht bewölkten Himmel und es gibt nur im Erzgebirge ein geringes Schauerrisiko. Im Norden und Osten steigt die Temperatur am Nachmittag auf 20 bis 23 Grad Celsius an. Im Südwesten wird es mit 25 bis 27 Grad Celsius wieder sommerlicher.

Auch die neue Woche startet sommerlich. So werden am Montag verbreitet Sonnestrahlen die Luft auf 24 bis 29 Grad Celsius anheizen. Am Oberrhein wird die 30-Grad-Marke überschritten. Am Nachmittag kündigen sich im Nordwesten Deutschlands neue Schauer und Gewitter an.

Maik Thomaß, 23.07.2009 10:36


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