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Deutschlandwettervorhersage für Mittwoch, den 22. Juli 2009

Die Wetterlage vom 22. Juli bis 24. Juli 2009


Quelle: http://www.wetter3.de

Tiefer Luftdruck im Nordwesten Europas und hoher Luftdruck im Südosten sorgen derzeit für schwülheiße Temperaturen im Süden und Osten Europas, der Norden und Westen liegen unter kühlerer Luft. Schuld daran ist ein Tief, welches seit Tagen bei den britischen Inseln liegt, sich kaum verlagert und kühle Luft polaren Ursprungs nach Großbritannien, Nordspanien, Nordfrankreich und zunehmend auch Nordwestdeutschland führt. Heiße Luft aus Nordafrika kommt dagegen über das Mittelmeer bis nach Deutschland und Polen voran. Diese Luftmasse wird über dem Mittelmeer mit Feuchtigkeit angereichert, so dass sie hier als schwülheiße und sehr energiereiche Luftmasse ankommt. Damit entstehen im Tagesverlauf an einer sich bildenden Luftmassengrenze zahlreiche Schauer und kräftige Gewitter. Verstärkt wird dies noch durch ein kleines Tief, welches im Tagesverlauf von Frankreich zu den Niederlanden zieht. Es sorgt zusätzlich für Schauer und Gewitter.
Am Donnerstag verlagert sich das Tief von der niederländischen Küste über Dänemark nach Südskandinavien, wo es am Abend ankommen wird. Seine Ausläufer werden den Norden und Westen Deutschlands streifen. Das Hoch über Süd- und Osteuropa wird sich nur wenig verlagern und weiterhin sehr heiße Luft über die Alpen bis in den Osten und Süden Deutschlands bringen.
In der Nacht auf Freitag entstehen zwei neue Tiefdruckgebiete. Eines über Südfrankreich und ein weiteres über Norditalien. Diese verdrängen langsam den Hochdruckeinfluss nach Osten. Zugleich bildet sich bei den Azoren ein neues Hoch, welches sich bis nach Spanien ausbreiten wird. Kühlere Luftmassen werden über Nordfrankreich bis nach Nord- und Westdeutschland geführt. Zudem werden weitere Tiefausläufer den Norden Deutschlands überqueren.

Das Wetter am Mittwoch, den 22. Juli 2009

Bereits in den Vormittagsstunden entwickeln sich von der Lübecker Bucht über die friesischen Inseln bis nach Nordrhein-Westfalen Schauer und Gewitter, die sich bis zum Mittag etwa bis zum Darß und nach Sachsen-Anhalt ausbreiten. Schauer und Gewitter sind auch in Sachsen und Thüringen sowie im Süden Brandenburgs unterwegs, die sich aber langsam abschwächen. Dichtere Wolken mit Regen ziehen über den Schwarzwald nach Baden-Württemberg, der aber in den kommenden Stunden nachlässt. In den übrigen Gebieten ist es erst einmal locker bewölkt und trocken. Am Nachmittag werden sich die Schauer und Gewitter in einem Streifen von der Nord- und Ostsee bis zum Saarland intensivieren. Hier kann es neben Platzregen auch Sturmböen und Hagel geben. Die kräftigsten Schauer treten dabei in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern auf. Auch der Norden Brandenburgs und Sachsen-Anhalt werden betroffen sein. Freundlicher mit nur wenigen Schauern und Gewittern geht es südlich einer Linie Cottbus – Freiburg durch den Nachmittag. Hier zeigt sich immer wieder die Sonne. In Alpennähe kann es am Nachmittag einzelne Wärmegewitter geben.
Die Temperatur steigt am Nachmittag auf 25 Grad Celsius am Niederrhein und an der Nordsee, sonst werden 26 bis 29 Grad Celsius erreicht. An der Oder und am Alpenrand kann es bis auf 31 Grad Celsius raufgehen.
Dazu weht ein schwacher bis mäßiger, leicht böiger Südwest- bis Südwind, der besonders in Schauernähe stürmisch auffrischen kann.

Die Aussichten bis Donnerstag, den 23. Juli.

In den Abendstunden gibt es weitere Schauer und Gewitter in einem Streifen vom Saarland bis zur Ostsee. Dabei kann der eine oder andere Schauer kräftiger ausfallen. Gegen Mitternacht ziehen über den Schwarzwald nach Baden-Württemberg und ins Saarland dichte Wolken mit Regen, der sich auf seinem Weg nach Nordosten intensiviert, so dass es im Saarland, Hessen und in Teilen Thüringens länger anhaltende und ergiebige Niederschläge geben kann. Im Norden und Nordosten gibt es weitere Schauer und Gewitter, die recht kräftig sein können. Im Süden Bayerns und Baden-Württembergs kommt man dagegen meist trocken durch die Nacht. Die Temperatur geht in weiten Teilen Deutschlands auf 19 bis 16 Grad Celsius zurück. Angenehmer ist es mit 14 Grad Celsius im Nordosten und am Alpenrand kann es stellenweise bis auf 12 Grad Celsius runtergehen. Der Wind frischt im Westen und Nordwesten deutlich auf, kommt hier aus Südost und kann in Böen Sturmstärke erreichen. Sonst ist er meist schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus Süd bis Südost.

Donnerstagvormittag werden sich weitere Schauer und Gewitter im Norden und Nordosten Deutschlands halten. In der Mitte, im Osten und im Süden beginnt der Tag mit viel Sonne. Neue dichte Wolken mit Regen halten sich vom Niederrhein bis zum Schwarzwald auf, wobei es im Schwarzwald kräftigeren Regen geben kann. Mittags und nachmittags bilden sich von der Oder und Neiße bis zum Bodensee und bis ins südliche Rheinland kräftige Schauer und Gewitter, die mit Platzregen, Hagel und Sturmböen einhergehen. Im Nordwesten bleibt es am Nachmittag trocken. Auch im Osten Bayerns hat man noch gute Chancen bis zum Abend trocken zu bleiben. Im Laufe des späten Nachmittags werden auch in Nordrhein-Westfalen kräftige Schauer und Gewitter niedergehen. Die Temperatur steigt westliche einer Linie Rügen – Freiburg auf 22 bis 25 Grad Celsius an. Östlich dieser Linie geht es auf 26 bis 30 Grad Celsius. In Sachsen, Bayern und dem südlichen Brandenburg wird es schwülheiß mit 32 bis 36 Grad Celsius. Dazu wird es in der Nordhälfte Deutschlands einen kräftigen Südwestwind geben, der im Nordosten vereinzelt Sturmböen mit sich bringt. Sonst ist der Wind, abgesehen von Schauerböen, schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus Südwest bis West.

Der Trend bis Sonntag, den 26. Juli 2009.

Am Donnerstagabend wird es in Bayern und im Osten Sachsens teilweise kräftige und länger anhaltende Niederschläge geben. Diese können teilweise mit Gewittern durchwachsen sein. Sonst sind in Hessen und Nordrhein-Westfalen weitere Schauer und Gewitter unterwegs, nach Norden ist es erst einmal trocken. Nach Mitternacht lässt der kräftige Regen nach, dafür breiten sich die Schauer und Gewitter von Hessen nach Norden aus, so dass es von Mecklenburg-Vorpommern über Schleswig-Holstein bis nach Niedersachsen teilweise kräftige Niederschläge gibt. Mit 18 bis 13 Grad Celsius geht es dann in den Freitag. Am Vormittag halten sich in der Nordhälfte Schauer und kurze Gewitter, im übrigen Vorhersagegebiet ist es erst einmal locker oder leicht bewölkt und trocken. Mittags und nachmittags gibt es verbreitet Schauer und Gewitter, die lokal auch wieder kräftiger ausfallen können. Die Temperatur steigt im Westen auf 18 bis 20 Grad Celsius an, im Osten geht es nochmals rauf bis auf 24 Grad Celsius. Besonders im Norden Deutschlands wird der Wind stark, an der Ostsee auch stürmisch aus Südwest bis West kommen. Hier gibt es verbreitet Sturmböen.

Auch am Samstag gibt es verbreitet Schauer und Gewitter. Am Nachmittag trocknet es im Südwesten und Süden ab und die Sonne zeigt sich recht häufig. Zwischen den Schauern hat die Sonne auch Chancen mal durchzukommen. Mit 17 bis 21 Grad Celsius wird es noch etwas kühler. Der Wind ist verbreitet mäßig und böig unterwegs. Besonders an der Ostsee kann es wiederholt Sturmböen geben.

Aus heutiger Sicht wird der Sonntag recht freundlich. Wechselnd wolkig und trocken geht es durch den Tag. Mit 21 bis 26 Grad Celsius wird es wieder sommerlicher. Auch der Wind ist am Sonntag kein Thema mehr.

Maik Thomaß, 22.07.2009 10:23


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