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Deutschlandwettervorhersage für Dienstag, den 21. Juli 2009

Die Wetterlage vom 21. Juli bis 23. Juli 2009


Quelle: http://www.wetter3.de

Die Ausläufer eines Tiefs über Irland werden im Nachmittagsverlauf den Nordwesten Deutschlands erreichen. Zuvor herrscht in weiten Teilen Hochdruckeinfluss. Das Hoch liegt im Alpenraum und breitet sich am Nachmittag weiter nach Osten aus. Am Nachmittag wird sich ein Tief über dem Balkan bilden, welches nach Italien ziehen. Es sorgt für Schauer und Gewitter in den Alpen. Während der Norden Deutschlands heute noch unter kühlerer Luft liegt, wird in den Süden Deutschlands zunehmend warme bis heiße Luft aus geführt, deren Ursprung Nordafrika ist. Diese Luft wird über dem Mittelmeer zusätzlich mit Feuchtigkeit angereichert, so dass sie langsam energiereicher wird.
Mittwoch wird das Hoch weiter nach Osten abgedrängt. Das Tief über Irland wird weitere Fronten mit Schauern und Gewittern über den Norden und Westen Deutschlands schicken. Hinter diesen Schauern und Gewittern sickert langsam kühlere Luft in den Westen und Nordwesten. Zugleich liegt der Süden und Osten und schwülheißer Luft, die weiterhin aus Nordafrika nach Mittel- und Osteuropa gelangt. Im Tagesverlauf bildet sich zudem ein Tief über Nordspanien, welches nordostwärts ziehen wird und am Donnerstagmorgen den Osten Frankreichs erreicht.
Dieses Tief zieht am Donnerstag über die Mitte Deutschlands nach Brandenburg und am Abend weiter nach Polen und zur zentralen Ostsee. Dabei entsteht eine Luftmassengrenze, die quer über Deutschland entsteht. Sie trennt schwülheiße Luft im Osten und Süden Deutschlands von kühlerer und trockenerer Luft im Norden und Westen Deutschlands.

Das Wetter am Dienstag, den 21. Juli 2009

Über der Mitte Deutschlands halten sich am Vormittag noch dichtere Wolken, die aber von Stunde zu Stunde größere Lücken bekommen. In Sachsen kann es noch ein paar Regentropfen geben. Nach Nord- und Süddeutschland beginnt der Tag dagegen erst einmal recht freundlich mit einzelnen lockeren Wolken, aus denen aber keine Niederschläge fallen. Am frühen Nachmittag werden von Holland und Luxemburg erste dichtere Wolkenfelder in den Norden Nordrhein-Westfalens und nach Niedersachsen ziehen, die Regen mit sich bringen. Diese Wolken breiten sich bis zum Abend nach Mecklenburg und aus und bringen auch hier ein paar Regentropfen. Am Alpenrand können sich am Nachmittag einzelne Schauer und Gewitter entladen. Sonst ist es vielfach sonnig mit nur wenigen Wolken und es bleibt trocken. Richtung Abend kann es westlich des Rheins erste Schauer geben.
Die Temperatur steigt im Norden auf 20 bis 25 Grad Celsius an. In der Mitte und im Süden werden 26 bis 29, am Alpenrand und am Oberrhein sogar 30 Grad erreicht.
Dabei weht der Wind schwach bis mäßig aus Süd bis Südwest, an der Ostseeküste kann er anfangs noch leicht böig daherkommen.

Die Aussichten bis Mittwoch, den 22. Juli.

Am Abend lockern die dichteren Wolken in Mecklenburg auf und es trocknet ab. Vom Rheinland bis nach Niedersachsen bilden sich teilweise kräftige Schauer und Gewitter, die bis nach Mitternacht auch den Norden Sachsen-Anhalts, den Norden Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein erreichen werden. Diese Schauer und Gewitter können lokal recht kräftig ausfallen und manchem den Schlaf rauben. In den Nachtstunden ziehen dichte Wolken aus Frankreich nach Rheinland-Pfalz und ins Saarland. Diese bringen teilweise kräftigen Regen mit sich. Südlich einer Linie Cottbus – Freiburg bleibt es in der Nacht meist gering bewölkt oder klar und trocken. Während die Nacht im Norden und Süden mit 15 bis 11 Grad Celsius verhältnismäßig angenehm wird, kann die Temperatur in einem Streifen vom Rheinland bis nach Sachsen teilweise kaum unter 18 Grad Celsius sinken. In den größeren Städten bleibt es mit Werten um 20 Grad Celsius sogar tropisch. Der Wind dreht allgemein auf Süd bis Südost und ist meist schwach bis mäßig unterwegs. In Schauernähe sind einzelne Sturmböen möglich.

Der kräftige Regen im Saarland und Hessen lässt in den Vormittagsstunden rasch nach und verlagert sich langsam nach Thüringen und in den Harz. Auch die Schauer im Norden Deutschlands verlieren vorübergehend an Intensität. Sie werden meist schwach ausfallen. Im Süden Deutschlands geht es mit Sonne in den Tag. Am Nachmittag lösen sich im Harz und in Thüringen die Wolken weitestgehend auf. Vom Niederrhein bis an die Nord- und Ostsee bilden sich im Tagesverlauf erneut teilweise kräftige Schauer und Gewitter. Dabei kann es lokal zu Platzregen, Sturmböen und vereinzelt auch Hagel kommen. Südlich des Mains sind bei wechselnder Bewölkung einzelne Schauer möglich. Die Temperatur erreicht im Emsland 22 bis 25 Grad Celsius. Von Südbaden bis an die Nord- und Ostsee geht es mit der Temperatur rauf auf sommerliche 25 bis 28 Grad Celsius. Schwülheiß wird es im südlichen Brandenburg, in Sachsen, Thüringen und Bayern und am Bodensee. Hier klettert das Quecksilber bis auf 30, im Süden Deutschlands teilweise auf 33 Grad Celsius. Der Wind ist schwach bis mäßig unterwegs und kommt überwiegend aus Süd bis Südwest. In Schauernähe kann es einzelne Sturmböen geben.

Der Trend bis Samstag, den 25. Juli 2009.

Von der Nord- und Ostsee bis ins Rheinland beginnt die Nacht mit zahlreichen Schauern und Gewitter. Diese lassen am Niederrhein nach Mitternacht nach. Vom östlichen Nordrhein-Westfalen bis nach Niedersachsen kann es teilweise kräftigen und länger anhaltenden Regen geben. In Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein halten sich bis in die Morgenstunden teilweise kräftige Schauer und Gewitter, die lokal mit Platzregen und Sturmböen einhergehen können. Südlich des Mains und von Sachsen bis Thüringen bleibt es bei aufgelockerter Bewölkung weitestgehend trocken. Die Temperatur sinkt im Osten Deutschlands kaum unter 18 Grad Celsius. Sonst geht es auf weniger angenehme 17 bis 16 Grad Celsius runter. Abgesehen von Schauerböen ist der Wind schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus Süd bis Südwest.

Donnerstagvormittag wird es in Mecklenburg-Vorpommern weitere Schauer und Gewitter geben. In Niedersachen und im Rheinland lässt der Regen rasch nach und es trocknet ab. Gleichzeitig werden von Frankreich neue dichte Wolken mit Regen ins Saarland und nach Hessen ziehen. Dieser Regen breitet sich rasch nach Nordosten aus und erreicht in den frühen Nachmittagsstunden Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Dabei kann es im Bereich der sogenannten Luftmassengrenze zu teilweise kräftigen und ergiebigen Niederschlägen kommen. Im Nordschwarzwald sind auch einzelne Gewitter möglich. Von Schleswig-Holstein bis ins Rheinland und von Berlin bis an die Alpen ist es meist wechselnd wolkig und trocken. Während in den Westen Deutschlands mit 20 bis 22 Grad Celsius schon trockenere und kühlere Luft einfließt, hält sich im Südosten und Osten noch die schwülheiße Luft. Hier werden 30 bis 34 Grad Celsius erreicht. Im Bereich der Luftmassengrenze wird es mit 24 bis 27 Grad Celsius ebenfalls schwülwarm. Der Wind dreht im Tagesverlauf von Südwest auf West, kann in Schauernähe mit einzelnen stürmischen Böen einhergehen. Im Erz- und Fichtelgebirge sind am Nachmittag auch Sturmböen möglich.

Am Abend zieht der kräftige Regen über Berlin, Brandenburg und Vorpommern nach Osten über die Oder ab. In Sachsen kann es durch die Nacht teilweise ergiebige Regenfälle geben. Neue Schauer werden aus BeNeLux nach Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen ziehen. Auch südlich der Donau sind einzelne Schauer möglich. Während im Südwesten, Westen und Norden die Temperatur bis zum Morgen auf angenehme 15 bis 12 Grad Celsius zurück geht, wird es im Sächsischen und Bayrischen mit 18 Grad nochmals recht warm bleiben. Der Wind frischt im Laufe der Nacht an der Nordsee spürbar auf. Hier kann es die ersten Sturmböen geben. Sonst ist er mäßig unterwegs und kommt aus Südwest. Freitag werden im Norden und Westen zahlreiche Schauer tätig werden, sonst ist es wechselnd wolkig und weitestgehend trocken. Mit 20 bis 24 Grad Celsius wird es wieder angenehmer. Nur im Südosten Bayerns kann es nochmals bis auf 26 Grad Celsius raufgehen. Während im Süden Deutschlands ein schwacher bis mäßiger Südwest- bis Westwind unterwegs ist, gibt es in Norddeutschland einen starken bis stürmischen mit Sturmböen einhergehenden Wind aus Südwest.

Samstag ziehen über die Nordhälfte erneut kräftige Schauer und Gewitter. Im Süden werden bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken nur wenige Schauer unterwegs sein. Mit 17 bis 22 Grad Celsius bewegen wir uns im frühsommerlichen Temperaturbereich. Besonders im Norden ist der Wind noch recht kräftig, sonst weitestgehend schwach bis mäßig und kommt aus westlichen Richtungen.

Maik Thomaß, 21.07.2009 10:56


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