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Deutschlandwettervorhersage für Sonntag, den 19. Juli 2009

Die Wetterlage vom 19. Juli bis 21. Juli 2009


Quelle: http://www.wetter3.de

Ein Tief mit Kern über der zentralen Ostsee verlagert sich im Tagesverlauf langsam nach Skandinavien. Ein weiteres Tief mit Kern nordwestlich Schottlands sorgt für kühle Luft in der Höhe. Seine Ausläufer werden heute im Tagesverlauf über Nord- und Mitteldeutschland für Schauer und Gewitter sorgen. Der Süden liegt dagegen unter leichtem Hochdruckeinfluss, wobei am Vormittag ein Tief über Norditalien noch ein paar dichtere Wolken bringt.
Montag erstreckt sich eine Zone hohem Luftdrucks vom Atlantik über die iberische Halbinsel, Frankreich und Italien bis ins östliche Mittelmeer und nach Südosteuropa. Der Norden Europas verbleibt im Einflussbereich von vier Tiefdruckgebieten über dem Ostatlantik, nordöstlich von Schottland, über Schweden und dem Baltikum. In einer westlichen Luftströmung gelangt dabei kühle Luft nach Norddeutschland, während in den Süden langsam wärmere Luft gelangt. Zudem werden weitere Tiefausläufer den Norden überqueren.
Dienstag gelangen weite Teile Deutschlands unter Hochdruckeinfluss. Ein Tief über Südschweden sorgt weiter für kühlere Luft, die über den Norden und die Mitte einfließt. In den Süden Deutschlands gelangt weiterhin warme Luft aus Nordafrika. Beide Luftmassen treffen über der Mitte Deutschlands zusammen. An dieser Luftmassengrenze bilden sich Schauer und Gewitter.

Das Wetter am Sonntag, den 19. Juli 2009

Derzeit noch dichte Wolken im Süden und Osten Deutschlands bekommen im Vormittagsverlauf größere Lücken, so dass die Sonne immer wieder zum Vorschein kommen wird. Letzter Regen im Süden und äußersten Osten wird nach und nach ostwärts aus Deutschland abziehen. Vom Niederrhein bis ins Emsland und auf den friesischen Inseln sind bereits am Vormittag erste Schauer und Gewitter unterwegs. Am Nachmittag gibt es in der Nordhälfte und in der Mitte Deutschlands zahlreiche Schauer und Gewitter, die mitunter kräftiger ausfallen können. Lokal kann es Platzregen geben. Im äußersten Nordosten von Rügen bis nach Usedom hat man dagegen gute Chancen trocken durch den Tag zu kommen. Dies gilt auch für die Berliner und Brandenburger Region, wo Schauer seltener auftreten. Im Süden gibt es mehr Sonne als Wolken und nur im Osten und der Mitte Bayerns sind kurze Schauer am Nachmittag möglich.
Kühlere Luft macht sich deutschlandweit bemerkbar. So werden im Westen und im Süden nur 16 bis 19 Grad Celsius erreicht. Am Oberrhein, in der Region Aachen und im Osten sowie Norden Deutschlands klettert die Temperatur am Nachmittag auf 20 bis 23 Grad Celsius. In der Lausitz kann es bis auf 25 Grad Celsius raufgehen.
Dazu weht ein mäßiger im Schwarzwald teilweise stark böiger Wind aus West bis Südwest. In Schauernähe kann es stürmische Böen geben.

Die Aussichten bis Montag, den 20. Juli.

Am Abend lassen die Schauer größten Teils nach. Nur im Westen vom Niederrhein bis zum Saarland, sowie an der Ostseeküste kann es in der Nacht weiterhin dichtere Wolken geben, die den einen oder anderen Schauer, vereinzelt auch kurze Gewitter, fallen lassen. Sonst ist es leicht bewölkt oder klar und trocken mit einzelnen Nebelfeldern. Im Norden, der Mitte und im Westen geht die Temperatur bis zum Morgen auf 14 bis 11 Grad Celsius zurück. Deutlich frischer mit Werten um 9 Grad Celsius wird es in Bayern und am Alpenrand. Der Wind ist weitestgehend schwach unterwegs und kommt aus Südwest. An der Nordsee kann er böig auffrischen und vom Niederrhein bis zur Nordsee sind in der zweiten Nachthälfte stürmische Böen möglich.

Während es von Schleswig-Holstein über den Osten Deutschlands bis zu den Alpen einen sonnigen Wochenstart gibt, nachdem sich örtliche Nebelfelder gelichtet haben, gibt es bereits vom Emsland bis nach Hessen erste Schauer und lokal kurze Gewitter. Dichte Wolken überqueren im Vormittagsverlauf die Mitte Deutschlands, aus denen es zeitweise etwas Regen geben kann. Mittags und nachmittags gibt es nördlich einer Linie Aachen – Dresden neben sonnigen Abschnitten zahlreiche Schauer und Gewitter, die wiederholt kräftiger ausfallen können. Südlich dieser Linie gibt es mehr Sonne als Wolken und nur vereinzelt ein paar kurze schwache Schauer. Während im Nordosten kaum mehr als 19 Grad Celsius erreicht werden, steigt die Temperatur in der Mitte und im Süden auf frühsommerliche 20 bis 23 Grad Celsius an. Dazu mäßig, an Nord- und Ostsee zeitweise frisch aus Südwest bis West. Im Norden sind verbreitet stürmische Böen möglich. Dazu kommen Schauerböen.

Der Trend bis Donnerstag, den 23. Juli 2009.

Am Abend lösen sich die Schauer und Gewitter sowie die Quellwolken rasch auf. Durch die Nacht auf Dienstag geht es dann meist gering bewölkt oder klar und trocken. Nur in Südbaden kann es in der zweiten Nachthälfte einzelne Schauer geben. Lokal kann sich Nebel bilden. Erste dichtere Wolken mit Regen tauchen in den Morgenstunden am Rhein auf. Die Temperatur liegt in den Morgenstunden bei 14 bis 10 Grad Celsius. Im Laufe der Nacht dreht der Wind auf Südwest bis Süd und ist meist nur noch schwach unterwegs. Nur im Nordosten ist er weiterhin lebhaft unterwegs und es sind noch einzelne stürmische Böen möglich.

Am Dienstag erstrecken sich dichtere Wolken mit Regen, Schauern und teilweise kräftigen Gewittern vom Rheinland bis nach Thüringen und Nordbayern. Südlich dieser Linie ist es meist leicht bewölkt und trocken. Nur am Alpenrand sind am Nachmittag einzelne Wärmegewitter möglich. Im Norden gibt es ebenfalls viel Sonne, wenige Wolken und nur im Nordosten ein leichtes Schauerrisiko. Im Norden werden am Nachmittag 20 bis 23 Grad Celsius erreicht. In der Mitte und im Süden klettert die Temperatur auf 24 bis 28 Grad Celsius. Am Oberrhein kann es teilweise bis auf 30 Grad Celsius raufgehen. Der Wind ist schwach bis mäßig, im Norden aus westlichen Richtungen, im Süden und in der Mitte eher aus Südwest bis West unterwegs und frischt nur in Schauernähe böig auf.

Mittwochvormittag ziehen nach Nordrhein-Westfalen dichte Wolken mit teilweise kräftigem Regen. Sonst ist es wechselnd wolkig und trocken. Im Nordwesten kann es erste Schauer geben. Am Nachmittag erstrecken sich von der Ostsee und der Oder bis zum Niederrhein dichtere Wolken mit teilweise kräftigen Schauern und Gewittern. Im Norden Baden-Württembergs und Hessen kann es teilweise länger anhaltenden Regen geben. Im Nordwesten und im Süden ist es locker bewölkt mit nur wenigen Schauern. Während die Temperatur im Westen und Norden auf 22 bis 25 Grad Celsius ansteigt, werden im Süden und Osten 26 bis 30 Grad Celsius erreicht. In Sachsen und im Süden Brandenburgs kann es bis auf 32 Grad Celsius raufgehen. Das Ganze wird begleitet von einem schwachen, zeitweise mäßigen Wind aus Süd bis Südwest. In Schauernähe kann es einzelne Sturmböen geben.

Donnerstag bilden sich im gesamten Vorhersagegebiet kräftige Schauer und Gewitter, die lokal auch Unwetterpotential haben können. Nur im Südosten Bayerns bleibt es bis zum Abend trocken. Die Temperatur steigt im Westen und Nordwesten auf 20 bis 25 Grad Celsius an. Im Osten und Süden gibt es verbreitet 27 bis 30, am Alpenrand teilweise bis 35 Grad Celsius.

Maik Thomaß, 19.07.2009 10:15


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