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Deutschlandwettervorhersage für Samstag, den 18. Juli 2009

Die Wetterlage vom 18. Juli bis 20. Juli 2009


Quelle: http://www.wetter3.de

Ein Tief mit Kern über Mecklenburg-Vorpommern verlagert sich im Tagesverlauf nach Südskandinavien und vereinigt sich mit einem Tief, welches von den britischen Inseln auf die nördliche Nordsee zieht. Dabei gelangt nochmals wärmere Luft in den Osten Deutschlands, während in den Westen kühlere Meeresluft polaren Ursprungs gelangt. Ein weiteres Tief über dem Balkan sorgt im Süden Deutschlands für dichte Wolken und ergiebige Regenfälle.
Dieses Tief verlagert sich im Laufe der Nacht Richtung Sizilien und bis morgen weiter nach Norditalien. Über dem westlichen Mittelmeer baut sich ein Hochdruckgebiet auf. Für den äußersten Osten Deutschlands wird ein Tief über Polen wetterbestimmend werden, welches im Tagesverlauf zur Ostsee und nach Skandinavien zieht. Dabei bleiben weiterhin kühle Luftmassen bestimmend, die vom Atlantik nach Mitteleuropa einfließen.
Montag baut sich vom Atlantik bis ins östliche Mittelmeer und Südosteuropa eine Hochdruckzone auf. Tiefer Luftdruck über Skandinavien und nordwestlich Schottlands transportieren in einer westlichen Luftströmung weiterhin kühlere Luftmassen nach Mitteleuropa. Die Ausläufer der Tiefdruckgebiete werden immer wieder den Norden Deutschlands streifen. In den Süden gelangt zunehmend wärmere Luft.

Das Wetter am Samstag, den 18. Juli 2009

Der kräftige Regen im Norden und Nordosten Deutschlands zieht bis zum Mittag nach Norden ab. Anders sieht es dagegen im Süden Deutschlands aus. Am Alpenrand und im Osten Bayerns halten sich dichte Wolken mit teilweise ergiebigen Niederschlägen. Sonst ist es am Vormittag überwiegend dichter bewölkt, im Westen und an der Oder kann es erste Auflockerungen geben. Zum Nachmittag lockert von Brandenburg und Sachsen-Anhalt bis zur Ostsee die Wolkendecke stärker auf und zeitweise zeigt sich hier die Sonne. Der Regen im Süden verlagert sich von den Alpen langsam nordwärts und erreicht das Erz- und Fichtelgebirge, wo es ab Mittag ebenfalls zu länger anhaltenden Regenfällen kommt. Bis zum späten Nachmittagsstunden wird auch der Süden Brandenburgs und Sachsen-Anhalts erreicht. Im Osten Bayerns und am Alpenrand gibt es weitere langanhaltende und ergiebige Niederschläge. Von Nordbayern bis zum Saarland kann sich zeitweise die Sonne zeigen, zwischendurch gibt es hier weitere Schauer. Dichtere Wolken erstrecken sich vom Münsterland bis zum Sauerland und dem Harz. Hier kann es Niesel- oder Sprühregen geben.
Die Temperatur steigt unter den dichten Wolken im Süden Deutschlands auf 11 bis 14 Grad Celsius an. In der Westhälfte werde 16 bis 19 Grad Celsius erreicht. Von Schleswig-Holstein bis nach Sachsen geht es rauf auf 20 bis 23 Grad Celsius. An der Oder kann vereinzelt auch die 25-Grad-Marke überschritten werden.
Der Wind kommt mäßig, zeitweise frisch aus West bis Südwest und ist im gesamten Vorhersagegebiet recht böig unterwegs. Im Norden kann es auch stürmische Böen geben.

Die Aussichten bis Sonntag, den 19. Juli.

In den Abendstunden lassen die kräftigen Regenfälle am Alpenrand nach. Der kräftigste Regen fällt dann von Ostbayern bis zur Ostsee. Besonders in Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern kann es zu lang anhaltenden und recht ergiebigen Regenfällen kommen. Von der Nordsee bis zum Bodensee ist es trocken und zeitweise kann man die Sterne funkeln sehen. Während der Regen im Osten bis in die Morgenstunden anhält, aber an Intensität verliert, ziehen in den Südwesten neue dichte Wolken mit Regen. Vom Sauerland bis zur Nordsee bleibt es trocken und meist locker bewölkt. Im Norden und der Mitte Deutschlands sinkt die Temperatur bis zum Morgen auf 15 bis 10 Grad Celsius ab. Nach Süden geht es bis auf 8 Grad Celsius runter. Am Alpenrand kann es stellenweise noch kühler werden. Der Wind ist schwach bis mäßig, im Nordosten zeitweise frisch unterwegs und kommt aus westlichen Richtungen.

Von Rügen und Usedom bis in die Lausitz hält sich morgen Vormittag der Regen. Vom Münsterland und der Ostsee bis nach Thüringen ist es dagegen wechselnd wolkig und trocken. Im Emsland und an der Nordsee sind erste Schauer unterwegs und im Süden halten sich dichtere Wolken mit etwas Regen. Am Nachmittag ist der Regen im Osten nach Polen abgezogen. Nördlich des Mains und des Fichtelgebirges gibt es neben sonnigen Abschnitten zahlreiche Schauer und Gewitter, die lokal auch kräftiger ausfallen können. Südlich des Mains zeigt sich die Sonne recht häufig. Hier ist die Schauerneigung geringer. Die Temperatur steigt am Nachmittag auf 17 bis 20 Grad Celsius im Süden und Westen. Nach Osten kann es bis auf 22 Grad Celsius raufgehen. Dazu ist der Wind schwach bis mäßig im Nordosten zeitweise frisch unterwegs und kommt aus westlichen Richtungen. In Schauernähe kann es einzelne Sturmböen geben.

Der Trend bis Mittwoch, den 22. Juli 2009.

Am Abend lassen die Schauer im Norden langsam nach. Durch die Nacht auf Montag geht es mit einem leicht bewölkten Himmel und es bleibt trocken. In den Morgenstunden kann es an der niedersächsischen Küste neue Schauer und kurze Gewitter geben. Mit 13 bis 9 Grad Celsius wird die Nacht landesweit angenehm zum Schlafen. In der Mitte und im Süden Deutschlands ist der Wind dabei schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus Südwest. Im Norden ist er zeitweise kräftig unterwegs.

Montag gibt es im gesamten Vorhersagegebiet zahlreiche Schauer und Gewitter, die lokal kräftiger ausfallen können. Zwischen den Schauern zeigt sich auch mal die Sonne. Die Temperatur steigt auf 19 bis 22 Grad Celsius an. Besonders an der Küste ist der Wind recht lebhaft unterwegs, sonst meist schwach und kommt aus westlichen Richtungen.

Dienstag gibt es von früh bis spät viel Sonne, nur wenige Wolken und in Alpennähe kann es am Nachmittag einzelne Wärmegewitter geben. Die Temperatur geht langsam wieder in den sommerlichen Bereich und erreicht am Nachmittag 21 bis 25, im Süden bis zu 28 Grad Celsius.

Mittwoch wird es bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken vermehrt Schauer und Gewitter geben. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 23 bis 25 Grad im Norden und Westen im Süden und Osten wird es hochsommerlich mit 26 bis 29 Grad Celsius. Am Alpenrand kann es bis auf 32 Grad Celsius raufgehen.

Maik Thomaß, 18.07.2009 9:55


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