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Deutschlandwettervorhersage für Freitag, den 17. Juli 2009

Die Wetterlage vom 17. Juli bis 19. Juli 2009


Quelle: http://www.wetter3.de

Ein Tief mit Kern über den britischen Inseln, dessen Kaltfront den Westen Deutschlands bereits erfasst hat, verlagert sich nur langsam nach Norden. Die Kaltfront kommt unterdessen weiter nach Osten voran und wird in den Nachmittagsstunden auch den Osten Deutschlands erreichen. Zuvor liegt der Osten noch unter dem Einfluss eines Hochdruckgebietes, das über Polen liegt und nach Osten abgedrängt wird. Dabei gelangt in den Osten energiereiche, schwülheiße Luft mit Ursprung in Nordafrika bis an die Ostseeküste. Diese nordafrikanische Luft wird über dem Mittelmeer noch mit Feuchtigkeit angereichert. In den Westen Deutschlands fließt bereits kühlere Atlantikluft ein, deren Ursprung im Polargebiet liegt. Im Laufe des Nachmittags bildet sich über Tschechien ein neues Tiefdruckgebiet, welches im Laufe des Abends auf Sachsen übergreift.
Im Laufe der Nachtstunden zieht dieses Tief über Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern nach Norden auf die Ostsee, wo es sich morgen langsam auflösen wird. Dabei gelangt in den Osten Deutschlands weiterhin wärmere Luft. Ein weiteres Tief über Polen wird den Osten Deutschlands morgen mit Niederschlägen versorgen. Das Tief über Großbritannien wird derweil auf die nördliche Nordsee ziehen. Leichter Zwischenhocheinfluss könnte sich im Südwesten Deutschlands durchsetzen.
Am Sonntagmorgen erreicht das Tief über Polen die polnische Ostseeküste und verlagert sich im Tagesverlauf auf die zentrale Ostsee. Das Tief über der nördlichen Nordsee zieht unterdessen zurück nach Schottland. Es lenkt weiterhin kühle Luft nach Mitteleuropa. Ein weiteres Tief über den Alpen versorgt den Süden Deutschlands mit dichten Wolken und Niederschlägen. Über den Norden wird eine weitere Front des Schottlandtiefs mit Schauern und Gewittern ziehen.

Das Wetter am Freitag, den 17. Juli 2009

Die Kaltfront hat bereits den Westen Deutschlands voll im Griff. So gibt es in den Vormittagsstunden vom Niederrhein bis zum Bodensee teilweise ergiebige Regenfälle und kräftige Gewitter, die bis zum Mittag etwa eine Linie Bremen – Hamburg – Erfurt – München erreichen werden. Dabei kann es lokal zu großen Regenmengen, Starkregen, Hagel und Sturmböen kommen. In Nordrhein-Westfalen wird gegen Mittag das Gröbste vorbei sein. Hier gibt es auch dichteren Wolken aber weitere Schauer und kurze Gewitter, die bei Weitem nicht mehr so kräftig ausfallen. Östlich der eben genannten Linie ist es heiter, zunehmend wolkig und noch trocken. Hier bilden sich in den Nachmittagsstunden im Vorfeld der Kaltfront teilweise kräftige Schauer und Gewitter. Bis zum Abend wird die Kaltfront auch die Oder und Neiße erreichen. Dabei kommt es in Verbindung mit Schauern und Gewittern zu Starkregen, Hagel, Sturmböen und vereinzelt kann es Tornados geben. Zudem kann es Verkehrsbehinderungen während der Schauer und Gewitter geben. Leichte Überflutungen von Straßen, Senken und Unterführungen sind nicht auszuschließen. Die größten Chancen noch trocken durch den Tag zu kommen, hat man auf Rügen, Usedom und in der Lausitz, wo die Gewitterfront in den frühen Abendstunden ankommen wird. In Baden-Württemberg und Bayern wird es am Nachmittag teilweise langanhaltende und kräftige Regenfälle geben. Im Nordwesten und Westen wird sich am Nachmittag die Lage weiter beruhigen. Hier kommt es noch zu einzelnen Schauern und kurzen Gewittern.
Die Temperatur steigt im äußersten Westen und Südwesten am Nachmittag auf nur noch 16 bis 22 Grad Celsius an. Von der Nordsee bis zum Alpenrand kann es nochmals auf 24 bis 27 Grad Celsius raufgehen. Im Osten wird die schwülheiße Luft sich voll entfalten können. Die Höchstwerte liegen zwischen Ostsee und Erzgebirge im Bereich 29 bis 33 Grad Celsius, wobei es im Süden Brandenburgs und im Norden Sachsens am heißesten wird. Dabei besteht hier eine starke Wärmebelastung und sportliche Aktivitäten sollten heute ausfallen.
Der Wind dreht mit Durchzug der Kaltfront von Ost bis Südost auf Südwest bis West. Besonders in Schauernähe kann es Sturmböen geben. Entlang der Ostseeküste kommt der Wind mäßig bis frisch aus östlichen Richtungen, wobei es im Tagesverlauf einzelne stürmische Böen geben kann. Hier ist das Wetter ideal für Segler und Surfer, die allerdings immer wieder gen Westen schauen sollte, um nicht von Gewittern überrascht zu werden.

Die Aussichten bis Samstag, den 18. Juli.

Am Abend fällt in Baden-Württemberg und Bayern weiterer ergiebiger Regen, der mitunter auch zur einen oder anderen überfluteten Straße führen kann. Von der Ostsee bis in den Harz und bis zum Erz- und Fichtelgebirge gibt es weitere Schauer und Gewitter, die weiterhin recht kräftig ausfallen können. Dabei ist auch weiterhin mit Hagel, Sturmböen und Starkregen zu rechnen. Der kräftigste Regen zieht im Laufe der Nacht aus Süddeutschland in die Mitte und dem Norden, so dass es im Süden langsam abtrocknet, dagegen von Mecklenburg-Vorpommern über Sachsen-Anhalt und Brandenburg bis nach Nordthüringen und Sachsen zu ergiebigen Niederschlägen kommt, die lokal gewittrig ausfallen können. Im Westen von der Nordsee bis ins Saarland merkt man von alledem nicht viel. Hier gibt es einen wechseln wolkigen Himmel, der kaum Regen bringen wird. Bis zum Morgen geht die Temperatur entlang der Oder und Neiße auf 19 bis 16 Grad Celsius zurück. Sonst sinkt die Temperatur auf 15 bis 10 Grad Celsius, im Süden teilweise bis 7 Grad Celsius. Der Wind kommt im gesamten Vorhersagegebiet aus Südwest bis West und ist teilweise stark böig unterwegs. Nur im Nordosten und Osten ist er mit Durchzug des Tiefs zeitweise umlaufend.

Während Samstagvormittag die kräftigen Niederschläge im Osten und Nordosten rasch auf die Ostsee abziehen und die Wolkendecke nach und nach Lücken bekommen, ziehen in den Westen und Süden Deutschlands neue dichte Wolken mit etwas Regen. Am bayrischen Alpenrand kann es teilweise ergiebige Niederschläge geben, die lokal Flüsse anschwellen lassen. Der ergiebige Regen aus Bayern verlagert sich im Tagesverlauf nach Norden. So wird es von Bayern über Böhmen bis nach Sachsen teilweise kräftige Regenfälle geben. Im Nordosten und Osten ist es dagegen wechselnd wolkig und es gibt nur selten Schauer. Vom Emsland bis zum Schwarzwald werden dichtere Wolken dominieren, die für etwas Regen oder kurze Schauer sorgen können. Unter den dichten Regenwolken im Süden schafft es die Temperatur auf gerade einmal 10 bis 13 Grad Celsius. Von der Nordsee bis in den Norden Baden-Württembergs und Bayerns geht es bis auf 17 Grad Celsius rauf. Der Osten Deutschlands wird mit 21 bis 25 Grad Celsius nochmals höhere Temperaturen bekommen. Der Wind kommt allgemein schwach bis mäßig aus Südwest bis West. An der Nordsee kann er zum Mittag und Nachmittag deutlich kräftiger werden und in Böen stürmisch daherkommen.

Der Trend bis Dienstag, den 21. Juli 2009.

In der Nacht auf Sonntag zieht der kräftigste Regen von Ostbayern über Sachsen, Ostbrandenburg und Vorpommern nach Norden. Dabei kann es teilweise ergiebige Regenmengen geben. Im Westen und der Mitte ist es aufgelockert, teilweise sternenklar und trocken. Im Norden und Osten geht die Temperatur im Laufe der Nacht auf 14 bis 12 Grad Celsius zurück. Im Westen und Süden kann sie stellenweise in den einstelligen Bereich absinken.

Sonntagvormittag erreichen dichte Wolken den Westen und Südwesten Deutschlands, die etwas Regen mit sich bringen. Der kräftige Regen der Nacht lässt im Osten nach und die Wolkendecke kann Lücken bekommen. Im Nordwesten sind erste Schauer möglich. Am Nachmittag wird es in der gesamten Nordhälfte bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken teilweise kräftige Schauer und Gewitter geben. In der Mitte und im Süden ist es leicht oder locker bewölkt und weitestgehend trocken. 18 bis 20 Grad Celsius im Süden und bis 23 Grad im Norden und Osten werden die Tageshöchstwerte sein. Dazu kommt der Wind schwach bis mäßig aus Südwest und frischt in Schauernähe böig auf.

Montag gibt es ein ähnliches Bild wie Sonntagnachmittag. In der Nordhälfte werden zahlreiche Schauer und Gewitter durchziehen, während im Süden Deutschlands häufig die Sonne scheinen wird und nur wenige Wolken Schatten spenden. Die Temperatur erreicht nur noch 18 bis 22 Grad Celsius.

Dienstag wird es voraussichtlich in ganz Deutschland recht freundlich mit Sonne und Wolken im Wechsel. Schauer gibt es nur vereinzelt im Alpenraum. Mit 23 bis 29 Grad Celsius wird es wieder sommerlich warm.

Maik Thomaß, 17.07.2009 9:00


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