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Deutschlandwettervorhersage für Donnerstag, den 16. Juli 2009

Die Wetterlage vom 16. Juli bis 18. Juli 2009


Quelle: http://www.wetter3.de

Ein Hochdruckgebiet mit Kern über Süddeutschland sorgt heute für ruhiges Wetter. Dabei gelangt in einer westlichen Luftströmung etwas mildere Atlantikluft nach Norddeutschland. Sonst verbleit Deutschland unter schwülwarmer Luft. Nördlich Spaniens formiert sich ein Tief, welches im Laufe des Tages unter Verstärkung zum Ärmelkanal ziehen wird. Ein weiteres Tief entsteht über Frankreich, welches Richtung Spanien abgedrängt wird.
Im Laufe der Nacht erreicht das Tief die britischen Inseln. Eine Kaltfront dieses Tiefs nähert sich im Laufe des Freitagvormittags dem Westen Deutschlands. Das Hochdruckgebiet wird zeitgleich nach Osten verdrängt und liegt mit Kern gegen Mittag über Nordostpolen. Zwischen dem Hoch und dem Tief gelangt nochmals sehr heiße Luft aus Nordafrika nach Deutschland und Polen. Diese Luft, welche mit Feuchtigkeit angereichert ist, ist sehr energiereich, was kräftige Schauer und Gewitter zur Folge haben wird. Das Tief bei den britischen Inseln lenkt derweil kältere Luft, deren Ursprung das Polargebiet ist, über den Nordatlantik bis in den äußersten Westen Deutschlands. Zwischen diesen beiden Lustmassen kommt es zu teilweise ergiebigen Niederschlägen.
In der Nacht auf Samstag wird die Kaltfront auch den Osten Deutschlands erreichen. Das Tief verlagert sich am Samstag auf die Nordsee und gewinnt noch weiter an Stärke. Ein neues Tief entsteht über Polen. Im äußersten Osten kann es noch Reste der Warmluft geben. Bis in den Südosten Deutschlands fließt dagegen Kaltluft, die in den Alpen für ein Absinken der Schneefallgrenze sorgen wird. Im äußersten Südwesten macht sich am Tag leichter Zwischenhocheinfluss bemerkbar.

Das Wetter am Donnerstag, den 16. Juli 2009

Mit nur wenigen Wolken starten wir in den heutigen Tag. Durch den Vormittag begleiten uns ein paar harmlose Wolken, die allenfalls etwas Schatten spenden. Nur südlich der Donau kann es einzelne Schauer geben. Am Nachmittag ändert sich nichts Wesentliches. Viel Sonne, in der Mitte vom Rheinland bis nach Brandenburg ein paar größere Quellwolken aber trocken und südlich der Donau kann es am Nachmittag weitere Schauer und Gewitter geben.
Die Temperatur steigt im Norden und Nordwesten auf 23 bis 25 Grad Celsius an. Sonst schafft es die Temperatur auf 26 bis 29 Grad Celsius. Am Oberrhein kann es über 30 Grad heiß werden.
Dazu weht ein schwacher, im Norden zeitweise mäßiger Wind aus westlichen Richtungen, im Südosten teilweise aus nördlichen Richtungen.

Die Aussichten bis Freitag, den 17. Juli.

Bis in die Nacht kann es am Alpenrand weitere Schauer und kurze Gewitter geben, die sich nach Mitternacht auflösen. Dann ist es hier, wie im übrigen Deutschland leicht bewölkt oder sternenklar und trocken. Richtung Morgen kommen von Westen her bis zum Niederrhein erste dichtere Quellwolken mit Regenschauern und kurzen Gewittern voran. Die Temperatur liegt in den Morgenstunden bei 18 bis 15 Grad Celsius. Der Wind dreht im Laufe der Nacht auf Ost bis Südost und frischt im Westen und Nordwesten spürbar auf.

Bereits in den Vormittagsstunden gibt es vom Schwarzwald bis ins Emsland Schauer und Gewitter. Diese können recht kräftig ausfallen. Sie haben neben Sturmböen auch Hagel und Starkregen im Gepäck. Dabei kann es lokal zu Überflutungen kommen. Diese Schauer und Gewitter erreichen bis zum Mittag etwa eine Linie Bremen – Frankfurt (Main) – Bodensee. Östlich davon ist es meist nur leicht oder locker bewölkt und trocken. Am Nachmittag kommen Schauer und Gewitter weiter nach Osten voran. Dabei kann es im Norden und im Süden recht kräftige Schauer, Gewitter und Platzregengüsse geben. In Verbindung mit den Schauern und Gewittern treten teilweise schwere Sturmböen auf, auch Hagel kann nicht ausgeschlossen werden. Westlich des Rheins wird am Nachmittag bereits das Gröbste durchgezogen sein. Hier ist es wechselnd wolkig bei nur noch wenigen Schauern. Östlich der Elbe kommt man bis zum späten Nachmittag trocken durch den Tag. Während sich im Westen schon kühlere Luft durchsetzt und die Temperatur vom Emsland bis zum Schwarzwald auf nur noch 18 bis 21 Grad Celsius ansteigen wird, werden im Osten 28 bis 33 Grad Celsius erreicht. Mit Durchzug der Schauer und Gewitter dreht der Wind aus Südwest bis West und frischt kurzzeitig böig auf. An der Ostsee kann es über den Tag verteilt kräftigen Ostwind geben, wobei am Nachmittag auch einzelne stürmische Böen möglich sind. In Schauernähe kann es Sturmböen geben.

Der Trend bis Montag, den 20. Juli 2009.

Am Abend erreichen die Schauer und Gewitter auch den Osten Deutschlands. So wird es von der Ostsee bis zum Erzgebirge und bis an die Alpen kräftige Schauer und Gewitter geben, die verbreitet mit Starkregen, Hagel und Sturmböen einhergehen. Von Thüringen bis nach Bayern und Baden-Württemberg sind auch länger anhaltende und ergiebige Regenfälle möglich. Im Nordwesten und Westen ist es dagegen meist leicht oder locker bewölkt und trocken. Im Verlaufe der Nacht lassen die starken Niederschläge in Baden-Württemberg und Bayern nach, nur am Alpenrand gibt es weitere kräftige Regenfälle. Von der Ostsee bis nach Sachsen und Thüringen gibt es weitere kräftige Schauer und Gewitter, teilweise auch ergiebige Niederschläge. Westlich des Rheins können in den Morgenstunden neue dichte Wolken aufziehen, die etwas Regen bringen. Die Temperatur geht bis zum Tagesanbruch auf 16 bis 13 Grad Celsius im Norden und Osten Deutschlands zurück. Im Westen und Süden wird es mit 10 bis 8 Grad Celsius noch etwas kühler. Der Wind dreht allgemein auf West bis Südwest und kann in Norddeutschland, sowie in den Höhenlagen der Mittelgebirge zeitweise stark böig, im Nordosten stürmisch, sein.

In den Morgenstunden zieht der kräftigste Regen aus dem Osten Deutschlands nach Polen ab. Südlich der Donau kann es dagegen weitere kräftige Regenfälle geben. Im Süden und Westen ist es am Vormittag meist stark bewölkt mit etwas Regen, nach Nordwesten gibt es einzelne Auflockerungen und es ist trocken. Im Nordosten und Osten können sich Schauer halten. Am Nachmittag wird es aus dichten Wolken von der Ostsee bis zum Erzgebirge erneut kräftige Regenfälle geben. Im Süden Bayerns und Baden-Württembergs lassen die Regenfälle nach und die Sonne kommt zum Vorschein. Im Westen kann aus dichteren Wolken etwas Regen fallen. Zwischendurch kann die Sonne zum Vorschein kommen. Mit Tageshöchsttemperaturen von 12 bis 16 Grad Celsius im Westen und Süden und bis zu 22 Grad Celsius im Osten, macht sich die kühlere Luft bei uns bemerkbar. Der Wind ist mäßig, teilweise auch frisch unterwegs und kommt aus Süd bis Südwest. Besonders in der Westhälfte kann es stürmische Böen geben.

Sonntag überqueren den Süden Deutschlands dichtere Wolken mit etwas Regen. Vom Niederrhein bis nach Thüringen kann es Schauer und Gewitter geben. Von Niedersachsen über Mecklenburg-Vorpommern bis in den Osten Sachsens scheint die Sonne von einem locker bewölkten Himmel und erst im Laufe des Nachmittags gibt es auch hier Schauer und Gewitter, die lokal kräftiger ausfallen können. Die Temperatur steigt im Tagesverlauf auf 16 bis 22 Grad Celsius an.

Montag überqueren den Norden Deutschlands Schauer und Gewitter. In der Mitte und im Süden ist es bei einem wechselnd wolkigen Himmel weitestgehend trocken. Frische 15 bis 17 Grad Celsius werden im Norden erreicht, im Süden schafft es die Temperatur immerhin auf 19 bis 21 Grad Celsius.

Maik Thomaß, 16.07.2009 9:45


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