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Deutschlandwettervorhersage für Mittwoch, den 15. Juli 2009

Die Wetterlage vom 15. Juli bis 17. Juli 2009


Quelle: http://www.wetter3.de

Ein Tief mit Kern über Tschechien sorgt heute im Süden Deutschlands für dichtere Wolken und teilweise kräftige Niederschläge. Zudem transportiert es feuchtwarme Luft aus dem Mittelmeerraum nach Deutschland. Dem gegenüber steht ein weiteres Tief über den britischen Inseln. Es führt kühlere Luft polaren Ursprungs nach Nordspanien und Nordfrankreich. Das Tief über Tschechien verlagert sich im Verlaufe des Nachmittags weiter nach Polen. Zeitgleich kann sich ein Hoch über Süddeutschland aufbauen.
Dieses Hoch wird morgen weite Teile Deutschlands mit ruhigem Hochdruckwetter begünstigen. Über Frankreich bildet sich ein neues Tief, welches im Tagesverlauf an Intensität zunimmt und langsam Richtung Norden zieht. Dabei wird sehr warme Luft auf dem Mittelmeerraum nach Deutschland geführt. Das Hoch wird dagegen nach Osten abgedrängt.
Bereits in der Nacht auf Freitag liegt das Tief über dem Norden Frankreichs. Seine Kaltfront erreicht in den Nachtstunden den Westen Deutschlands mit kräftigen Schauern, Gewittern und Regen. Während seines weiteren Zuges nach Norden auf die Nordsee wird sich das Tief verstärken. Etwa zur selben Zeit baut sich über dem Norden Polens ein Hoch auf, welches den Nordosten und Osten beeinflussen wird. Zwischen dem Hoch im Osten und dem Tief im Westen wird nochmals sehr heiße Luft nach Ostdeutschland gepumpt. Diese ist mit Feuchtigkeit angereichert und bietet das Potential für kräftige Niederschläge. In den Nachmittagsstunden sorgt ein Tief, welches über Thüringen entstehen wird und nach Norddeutschland zieht, für weitere Intensivierung der Niederschläge. Dabei werden auch die Luftdruckgegensätze über Mitteleuropa zum Thema werden, die für kräftige Winde sorgen können.

Das Wetter am Mittwoch, den 15. Juli 2009

Am Vormittag erstreckt sich von Schwaben bis nach Nordbayern ein Regengebiet, das für teilweise länger anhaltende und ergiebige Niederschläge sorgt. Regen gibt es zudem im Erz- und Fichtelgebirge, der sich langsam ostwärts verlagert. Sonst ist es wechselnd wolkig und weitestgehend trocken. In den Mittags- und Nachmittagsstunden bilden sich in der Mitte und im Norden Quellwolken, die von der Eifel bis zur Ostsee einzelne Schauer und kurze Gewitter bringen können. Vom Emsland bis zum Schwarzwald ist es meist locker bewölkt und trocken. Der kräftigste Regen verlagert sich über Thüringen zur Oder und Neiße. Hier kann es teilweise ergiebige Niederschläge geben. Dabei sind auch kräftige Gewitter mit Starkregen und Sturmböen möglich. Schauer und Gewitter gibt es auch am Alpenrand und im Osten Bayerns.
Die Temperatur steigt auf 30 Grad Celsius an der Neiße, wobei diese bereits in den Mittagsstunden erreicht werden. Sonst werden unter den dichten Wolken 20 bis 23 Grad Celsius erreicht. Am Niederrhein und im Emsland schafft es die Temperatur auf 24 bis 26 Grad Celsius. Im übrigen Deutschland wird es mit 27 bis 29 Grad Celsius schwülwarm.
Der Wind kommt schwach im Westen zeitweise mäßig aus Südwest bis West und erreicht in Schauernähe vereinzelt Sturmstärke.

Die Aussichten bis Donnerstag, den 16. Juli.

Abends ziehen letzte Schauer über die Oder und Neiße nach Osten ab. Nachfolgend ist es leicht bewölkt oder sternenklar und trocken. An der Ostsee können sich einzelne Schauer bilden, die auf die Ostsee rausziehen. Vereinzelt kann sich in den Nachtstunden auch Nebel bilden. Die Temperatur geht bis zum Morgen auf 17 bis 14 Grad Celsius zurück. Kühler wird es im Sauerland, dem Taunus und der Eifel. Hier kann sich die Luft bis auf 9 Grad Celsius abkühlen. Der Wind ist schwach, an der Nordsee zeitweise mäßig unterwegs und kommt aus westlichen Richtungen, im Süden ist er zeitweise umlaufend.

Morgen gibt es in weiten Teilen des Landes viel Sonne und nur wenige Wolken. Ein paar dichtere Quellwolken können sich in der Mitte, im Nordosten und am Alpenrand bilden. Am Nachmittag sind am Alpenrand einzelne Wärmegewitter möglich. Sonst bleibt es trocken. Die Temperatur erreicht im Nordwesten 23 bis 25 Grad Celsius. Im Rest des Landes werden schwülwarme 26 bis 29 Grad Celsius erreicht. Am Oberrhein und am Alpenrand kann es bis auf 30 Grad Celsius raufgehen. Der Wind ist im Norden schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus westlichen Richtungen. Im Süden ist er schwach und kommt aus östlichen Richtungen.

Der Trend bis Sonntag, den 19. Juli 2009.

In der Nacht auf Freitag erreichen den Westen Deutschlands die ersten Ausläufer der Kaltfront in Form von dichteren Wolken und etwas Regen und kurzen Gewittern. Östlich einer Linie Bremen – Saarbrücken ist es leicht bewölkt oder sternenklar und trocken. Hier sind vereinzelte Nebelfelder möglich. Der Wind dreht auf östliche Richtungen und ist überwiegend schwach unterwegs. Im äußersten Westen kann er zum Morgen hin auffrischen. Die Temperatur liegt in den Morgenstunden bei 20 bis 16 Grad Celsius. Nordöstlich der Elbe kühlt sie sich auf 14 bis 12 Grad Celsius ab.

Freitagvormittag gibt es westlich einer Linie Bremen – Freiburg dichtere Wolken mit ersten kräftigen Regenfällen, Schauern und Gewittern. Im übrigen Vorhersagegebiet beginnt der Tag nach Nebelauflösung mit viel Sonne und nur wenigen Wolken. Die Kaltfront kommt im Laufe des Tages nur langsam voran. Sie erreicht bis zum späten Nachmittag eine Linie Kiel – Magdeburg – München. Westlich dieser Linie kommt es zu kräftigen Schauern und Gewittern mit Hagel und Sturmböen, vereinzelt auch Platzregen. Vom Schwarzwald bis nach Nordbayern kann es zu langanhaltenden und ergiebigen Niederschlägen kommen. Östlich der Linie wird es ein paar Quellwolken geben, zwischendurch scheint hier die Sonne und heizt noch einmal mächtig ein. Während im Westen unter den dichten Wolken nur noch 20 bis 23 Grad Celsius erreicht werden steigt die Temperatur im Rest Deutschlands auf heiße 29 bis 33 Grad Celsius. Mit Durchzug der Schauer und Gewitter wird der Wind auf westliche Richtungen drehen. Im Osten ist er dagegen noch aus östlichen Richtungen unterwegs. Neben Schauerböen gibt es im Norden und im Süden teilweise Sturmböen. Besonders an der Nordsee, im Tagesverlauf auch an der Ostsee, ist der Wind recht kräftig unterwegs. Hier werden auch die kräftigsten Böen erreicht.

Am Abend kommt der kräftige Regen bis an die Elbe voran. So kann es in einem Streifen von Kiel und Lübeck bis zu den Alpen recht ergiebigen Regen und kräftige Schauer geben. Östlich der Linie wird kaum etwas passieren. Im Westen bleiben dichte Wolken mit leichtem Regen übrig. Bis zum Samstagmorgen wird es im Norden weiteren kräftigen Regen geben, der besonders über dem Osten Niedersachsens, Hamburg und Schleswig-Holstein niedergeht. Weiterer kräftiger Regen fällt im Süden Deutschlands. Die Schneefallgrenze sinkt unter 2000 Meter, was in den Höhenlagen zur Folge hat, das teilweise kräftiger Schnee fällt. Von der Ostsee bis in den Süden Brandenburgs ist es weitestgehend trocken. Am Samstag selbst gibt es in Deutschland viele dichte Wolken mit zeitweiligem Regen, der im Norden weiterhin recht kräftig sein kann. Im Nordosten sind auch Gewitter möglich. Am Nachmittag kann es vom Rheinland bis in den Süden Bayerns längere sonnige Abschnitte geben. Die Temperatur erreicht im Westen und Süden nur noch 13 bis 16 Grad Celsius. Im Osten wird es mit 21 Grad Celsius etwas wärmer. Der Wind ist mäßig, im Nordosten frisch unterwegs und hier sind auch einzelne Sturmböen möglich. Am Nachmittag frischt der Wind im Westen und Nordwesten erneut stark auf. Von der Nordsee bis zum Harz gibt es verbreitet Sturmböen.

Sonntag gibt es im Norden Deutschlands weiterhin dichtere Wolken mit Regenschauern, die lokal recht kräftig ausfallen können. Im Süden schein häufig die Sonne, wobei sich im Tagesverlauf auch hier Schauer bilden können. Mit 17 bis 21 Grad Celsius ist es deutlich angenehmer als an den Vortagen. In der Mitte und im Süden ist der Wind weitestgehend mäßig unterwegs und kommt aus westlichen Richtungen. In Norddeutschland ist er dagegen stark bis stürmisch unterwegs. Verbreitet gibt es Sturmböen. An Nord- und Ostsee auch schwere Sturmböen.

Maik Thomaß, 15.07.2009 11:13


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