Aktuell/StartseiteWettervorhersagenWetterkartenWetterkarten
Sonnenauf-/untergangMecklenburg-VorpommernWassertemperaturen OstseePollenflugvorhersage für MV
NiederschlagsradarStädtewetter MVWassertemperaturen Nordsee und OstseeOzonwerte MV
KlimaWetterwissenWindvorhersage OstseeküsteUV-Index MV
WettermeldungenWetterlexikonWaldbrandwarnungen für MVSchneehöhen & Neuschnee MV
Online: 199  |  Onlinerekord: 377  |  Heute: 333  |  Gestern: 3902  |  Tagesrekord: 4600  |  Gesamt: 4362236  |  Seitenaufrufe: 84020081

Deutschlandwettervorhersage für Dienstag, den 14. Juli 2009

Die Wetterlage vom 14. Juli bis 16. Juli 2009


Quelle: http://www.wetter3.de

Quer über Deutschland liegt heute eine Luftmassengrenze. Sie trennt schwülwarme bis schwülheiße Luft im Süden von etwas kühlere Luft im Norden. An ihr kann es zu ergiebigen Regenfällen und teilweise kräftigen Gewitter kommen. Im Tagesverlauf bildet sich über Dänemark ein kleines Tief, welches den Norden Deutschlands beeinflussen wird. Eine Hochdruckzone, die sich von Italien und dem Balkan bis nach Ostpolen erstreckt sorgt zudem für den Transport sehr heißer Luft aus Nordafrika, die über dem Mittelmeer mit Feuchtigkeit angereichert wird und über die Alpen in den Süden Deutschlands gelangt.
Am Mittwoch macht sich über weiten Teilen Deutschlands Hochdruckeinfluss bemerkbar. Allerdings wird dies nur auf dem Barometer passieren. Ein Tief über Tschechien bringt Schauer und Gewitter. Zudem gelangt in den Südosten und Osten weitere warme bis heiße Luft. Nur der äußerste Nordwesten liegt im Einflussbereich eines Tiefs bei den britischen Inseln, welches etwas kühlere Atlantikluft nach Nordwestdeutschland einströmen lässt.
Donnerstag bildet sich über Süddeutschland ein neues Hoch, das auf ganz Deutschlands Einfluss nehmen wird. Im Tagesverlauf nähert sich von den britischen Inseln ein Tief, das in den Abendstunden über dem Ärmelkanal liegen wird.

Das Wetter am Dienstag, den 14. Juli 2009

In den Vormittagsstunden erstreckt sich die Luftmassengrenze mit dichten Wolken, teilweise ergiebigen und mit Gewittern durchsetzten Niederschlägen in einem Streifen vom Nordschwarzwald bis nach Nordbayern und teilweise bis ins Vogtland. Dabei kann es zu größeren Regenmengen kommen. Nach Norden ist es wechselnd wolkig und im äußersten Norden bilden sich erste kräftigere Schauer und Gewitter. Auch südlich der Donau ist es wechselnd wolkig mit einzelnen Schauern. Am Nachmittag wird der Regen in abgeschwächter Form nach Osten vorankommen und die Oder und Neiße erreichen. So wird es auch dichteren Wolken in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen immer wieder zu leichten Regen kommen. Weiterer Regen ist auch vom Saarland bis ins Vogtland möglich. Dazu bilden sich in der Nordhälfte Schauer und Gewitter. Diese erstrecken sich vom Emsland bis nach Rostock. Sie können lokal kräftiger ausfallen. Ebenfalls kräftige Schauer und Gewitter sind im Süden von Baden-Württemberg und Bayern möglich. Weniger starke Schauer bilden sich im Sauerland und im Taunus. Zwischen all den Schauern und Gewitter zeigt sich hin und wieder die Sonne. Am längsten wird sie dies am Niederrhein und auf Rügen tun.
Die Temperatur schafft es unter den dichten Wolken kaum über 20 Grad Celsius. Im Norden werden, teilweise schwülwarme, 25 bis 27 Grad Celsius erreicht. Vom Bodensee bis nach Ostbayern wird es bei 27 bis 29 Grad Celsius teilweise schwülheiß.
Dazu bringt der Wind keine wirkliche Abkühlung. Er kommt meist schwach aus Südwest bis West, in der Osthälfte aus südlichen Richtungen und frischt nur in Schauernähe böig auf. Entlang der Luftmassengrenze kann er zeitweise kräftiger unterwegs sein.

Die Aussichten bis Mittwoch, den 15. Juli.

Am Abend lassen im Norden und Osten die Schauer und Gewitter rasch nach. Nur im Ostseeumfeld kann es in der Nacht einzelne Schauer geben. Sonst ist es hier gering oder leicht bewölkt und trocken. Dazu bilden sich in der Nacht lokal ein paar Nebelfelder. Neue Schauer und Gewitter, die wiederholt recht kräftig ausfallen können, werden am Abend aus Frankreich über den Schwarzwald nach Baden-Württemberg und ins Saarland ziehen. Dabei kann es lokal zu ergiebigen Regen kommen. Die Temperatur geht bis zum Morgen auf 17 bis 15 Grad Celsius zurück. Im Münsterland kann sich die Luft stellenweise bis auf 12 Grad Celsius abkühlen. Der Wind kommt aus südlichen Richtungen und ist weitestgehend schwach unterwegs. In Schauernähe sind einzelne stürmische Böen möglich.

Morgenvormittag bilden sich von der Ostsee bis nach Thüringen Quellwolken, die bereits die ersten Schauer mit sich bringen. Kräftige Schauer und Gewitter wecken den Einen oder Anderen in Thüringen, Hessen und Baden-Württemberg unsanft aus dem Schlaf. Vom Saarland bis an die Nordsee und die Ostküste von Schleswig-Holstein sowie entlang Oder und Neiße und im Osten und Süden Bayerns ist es dagegen erst einmal locker bewölkt und trocken. Am Nachmittag gibt es von der Ostsee bis zum Erz- und Fichtelgebirge kräftige Schauer und Gewitter, teilweise auch länger anhaltenden und ergiebigen Regen, diesen vor allem an Oder und Neiße. Im Südosten Bayerns können sich ebenfalls einzelne Schauer und Gewitter bilden. Sonst ist es bei einem leicht bis locker bewölkten Himmel trocken. Die Temperatur erreicht am Nachmittag 19 bis 23 Grad Celsius unter den dichten Wolken. Von der Nord- und Ostsee bis zum Oberrhein werden teilweise angenehme 23 bis 26 Grad Celsius erreicht. Mit 27 bis 30 Grad Celsius wird es entlang Oder und Neiße schwülheiß. In der Oberlausitz kann es stellenweise bis auf 33 Grad Celsius raufgehen. Schwach bis mäßig ist der Wind unterwegs und kommt aus West bis Südwest. In Schauernähe kann es einzelne Sturmböen geben.

Der Trend bis Samstag, den 18. Juli 2009.

Am Abend werden die Schauer und Gewitter rasch nach Osten abziehen. Nachfolgend lösen sich im gesamten Vorhersagegebiet die Wolken auf und es ist trocken. Nur im Südwesten können sich einzelne Quellwolken mit Schauern durch die Nacht mogeln, die lokal für eine Regendusche sorgen. Mit 17 bis 13 Grad wird die Nacht wieder verhältnismäßig mild werden. Nur Im Taunus, der Eifel und dem Sauerland kann die Temperatur in den einstelligen Bereich zurückgehen. Der Wind bleibt schwach und kommt aus Südwest.

Donnerstag gibt es viel Sonne und nur wenige Wolken. Aus diesen kann es in Baden-Württemberg, Nordbayern und entlang Erz- und Fichtelgebirge einzelne Schauer und Gewitter geben, die aber nicht allzu kräftig ausfallen werden. Bei 24 bis 26 Grad Celsius im Norden und Nordwesten und 27 bis 30 Grad Celsius im übrigen Vorhersagegebiet kommt so mancher leicht ins Schwitzen. Da bringt auch der schwache, im Norden zeitweise mäßige Wind aus westlichen bis südwestlichen Richtungen kaum Abkühlung.

Bereits in der Nacht auf Freitag erreichen die Vorboten des Tiefs bei Großbritannien den Westen Deutschlands. Hier kann es nach Mitternacht erste kräftige Regengüsse und Gewitter geben. Sonst verläuft die Nacht meist gering bewölkt und trocken. In den Vormittagsstunden erreichen die kräftigen Schauer und Gewitter eine Linie Bremen – Stuttgart. Besonders in Nordrhein-Westfalen kann es teilweise ergiebige Regenfälle geben. Am Nachmittag werden Schauer und Gewitter auch die Elbe erreichen und überschreiten. So wird es westlich einer Linie Rostock – Erfurt kräftige Regenschauer und Gewitter geben. Langanhaltende Regenfälle werden, aus heutiger Sicht, in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, sowie in Bayern und Baden-Württemberg niedergehen. Östlich dieser Linie ist es bis zum Abend trocken. Nach einem sehr warmen Tagesstart mit 17 bis 15 Grad steigt die Temperatur vom Niederrhein bis zum Südschwarzwald auf 16 bis 22 Grad Celsius an. Sonst wird es mit 29 bis 33 Grad Celsius verbreitet schwülheiß. Am Nachmittag wird der Wind eine zunehmende Rolle spielen. Mit Aufzug der Gewitter wird dieser deutlich kräftiger. Er dreht rasch von Ost auf West und erreicht in Böen Sturmstärke. An der Nordsee und teilen der Ostsee kann es verbreitet schwere Sturmböen geben.

In der Nacht auf Samstag werden die Regenfälle und Gewitter auch den äußersten Osten erfassen und überqueren. Am Samstag selbst ist es von der Ostsee bis nach Sachsen weitestgehend trocken. Neuer kräftiger Regen zieht in den Nordwesten Deutschlands. Dieser könnte sich auch bis nach Thüringen erstrecken. Im Süden und Südwesten gibt es mehr Wolken als Sonne und zeitweise Regen. Mit 11 bis 13 Grad im Süden Deutschlands und bis zu 20 Grad Celsius im Nordosten wird sich der Samstag wohl eher nach Herbst anfühlen. Verstärkt wird dieser Effekt durch teilweise stürmische Winde von der Nordsee bis in die Mittelgebirge.

Maik Thomaß, 14.07.2009 10:48


Netzaehler.de

 

ForumKlimaWetteranfrageHinweise & UpdatesHaftungsausschluss/AGB'sÜber unsImpressum *
Akzeptieren

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren