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Deutschlandwettervorhersage für Samstag, den 11. Juli 2009

Die Wetterlage vom 11. Juli bis 13. Juli 2009


Quelle: http://www.wetter3.de

Ein Tief zwischen Dänemark und Südschweden sorgt heute für wechselhaftes Wetter im Norden Deutschlands. Der Süden wird von einer ausgeprägten Hochdruckzone beeinflusst. Diese erstreckt sich von Nordspanien über Frankreich bis nach Tschechien und Norditalien. Dabei gelangt in den Südwesten langsam wärmere Luft aus dem Südwesten Europas. Ein Tief bei den britischen Inseln begünstigt diesen Warmluftvorschub nach Nordosten.
Am Sonntag erstreckt sich die Hochdruckzone vom Atlantik über die Azoren, Spanien, Portugal, Südfrankreich, dem westlichen Mittelmeerraum, Italien und Nordafrika bis nach Südpolen. Dabei gelangen weite Teile Süd- und Ostdeutschlands in den Genuss von Hochdruckwetter. Allerdings gibt es eine Ausnahme. Der Westen und Nordwesten wird von dem Tief bei den britischen Inseln beeinflusst. Eine Warmfront erfasst bereits in den Morgenstunden den Westen und zieht langsam weiter nach Osten. In einer südwestlichen bis westlichen Luftströmung gelangt wärmere Luft nach Deutschland.
Am Montag verlagert sich ein Tief von den britischen Inseln nach Südnorwegen. Das Hoch erstreckt sich von Nordafrika über das Mittelmeer und Italien bis nach Süddeutschland und Tschechien. Tiefdruckgebiete über dem westlichen Mittelmeer und Frankreich sorgen für eine südliche Luftströmung, mit der zunehmend heiße und feuchte Luft aus Afrika über das Mittelmeer nach Mitteleuropa transportiert wird. Von Nordfrankreich bis nach Nordpolen wird dagegen kühlere Atlantikluft wetterbestimmend sein. Verursacht wird dies durch eine Westströmung, welche die Tiefdruckgebiete bei den britischen Inseln und über Südnorwegen auslösen.

Das Wetter am Samstag, den 11. Juli 2009

Bereits in den Vormittagsstunden gibt es nördlich des Mains bei einem wechselnd wolkigen Himmel zahlreiche Schauer, die lokal etwas kräftiger ausfallen können. Südlich des Mains ist es bei einem locker bewölkten Himmel weitestgehend trocken. Am Nachmittag werden sich die Schauer in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg austoben. Zwischendurch kommt immer wieder die Sonne zum Vorschein. In den restlichen Gebieten gibt es seltener Schauer, dafür zeigt sich hier häufig die Sonne.
In den höheren Lagen des Taunus und des Sauerlandes werden am Nachmittag teilweise 15 Grad Celsius nicht überschritten. Sonst schafft es die Temperatur allgemein auf 17 bis 19 Grad Celsius. Mit 20 bis 22 Grad Celsius wird es an der Oder und Neiße sowie im Schwarzwald und am Oberrhein am wärmsten.
Dazu weht ein meist schwacher bis mäßiger, in der norddeutschen Tiefebene und an den Küsten von Nord- und Ostsee zeitweise frischer und leicht böiger Wind aus westlichen Richtungen.

Die Aussichten bis Sonntag, den 12. Juli.

Am Abend lassen die Schauer rasch nach. Nur im Thüringer Wald kann es aus ein paar dichteren Wolken etwas regnen. Nach Mitternacht ist es dann hier, wie zuvor schon im restlichen Vorhersagegebiet locker oder leicht bewölkt und trocken. Vereinzelt kann sich Nebel bilden. In den Morgenstunden ziehen westlich des Rheins erste dichte Wolken aus, die auch die ersten Regentropfen fallen lassen können. Mit 13 bis 10 Grad Celsius steht uns eine angenehme Nacht bevor. In den einstelligen Bereich geht es nur Richtung Alpen und im östlichen Bayern. Der Wind ist meist nur noch schwach unterwegs und kommt aus Südwest bis Süd. Nur rund um die Ostsee ist er noch etwas lebhafter.

Sonntagvormittag werden sich die dichten Wolken des Morgens langsam nach Osten ausbreiten. So wird es bis zum Mittag westlich einer Linie Hamburg – Frankfurt – Freiburg dicht bewölkt sein und zeitweise kommt es zu leichten Regen. In den restlichen Gebieten gibt es nach Nebelauflösung erst einmal einen Mix aus Sonne und Wolken und es bleibt trocken. Bis zum Abend werden die dichten Wolken mit Regen auch die Elbe erreichen. Die Gebiete östlich der Elbe bleiben bis zum Abend trocken. Dazu zeigt sich immer wieder die Sonne. Südlich des Mains ist es ebenfalls bis zum Abend weitestgehend trocken und die Sonne zeigt sich des öfteren. Ausnahme bildet der Südschwarzwald und die Bodenseeregion. Hier können ebenfalls dichtere Wolken aus Frankreich aufziehen und für Regen sorgen. Unter den dichten Wolken schafft es die Temperatur auf 15 bis 18 Grad Celsius. Im Süden geht es bis auf 23 Grad Celsius rauf. Fast schon sommerlich wird es östlich der Elbe. Hier wird es mit Sonnenunterstützung bis zu 24 Grad Celsius warm. Der Wind ist im Osten und Süden meist schwach unterwegs und kommt aus südlichen Richtungen. Nach Westen und Nordwesten ist er mäßig bis frisch unterwegs und kommt ebenfalls aus westlichen Richtungen.

Der Trend bis Mittwoch, den 15. Juli 2009.

In der Nacht auf Montag überqueren die dichten Wolken mit Regen auch die östlichen Bundesländer. Von Westen her wird die Wolkendecke wieder auflockern. Es gibt nur noch einzelne Schauer. Am Morgen gibt es nur noch entlang der Oder und Neiße dichtere Wolken mit etwas Regen. Regen wird es ebenfalls im südlichen Baden-Württemberg und im südlichen Bayern geben. Am Montagmorgen liegen die Temperaturen zwischen 15 und 12 Grad. Etwas frischer wird es in der Eifel und im Taunus. Hier kann es sich bis auf 10 Grad Celsius abkühlen. Das ganze passiert bei einem schwachen bis mäßigen Südwestwind.

Der Montag startet erst einmal recht freundlich. Letzte dichtere Wolken an den Alpen und im äußersten Osten lockern auf. An der Nordsee gibt es im Verlaufe des Vormittags erste Quellwolken, die Schauer mit sich bringen. Am Nachmittag zieht ein Regengebiet in den Südwesten Deutschlands. So wird es vom Schwarzwald bis ins nördliche Bayern zeitweise Regen geben, der lokal auch mal kräftiger ausfallen kann. Nördlich des Mains gibt es dagegen mehr Sonne als Wolken und es ist weitestgehend trocken. Auch an den Alpen ist es wechselnd wolkig, allerdings sind hier Schauer und Gewitter möglich. Auf 18 bis 20 Grad Celsius steigt die Temperatur unter den dichten Wolken und im Nordwesten Deutschlands, sonst werden 24 bis 26 Grad Celsius erreicht. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus West bis Südwest.

Am Dienstagvormittag wird sich eine Luftmassengrenze über Deutschland aufhalten. Sie erstreckt sich vom Nordschwarzwald bis nach Südthüringen. An ihr fällt teilweise ergiebiger Regen. Am Nachmittag löst sie sich auf. Übrig bleiben Schauer und Gewitter südlich des Mains. In der Nordhälfte ist es leicht oder locker bewölkt und trocken. An der Luftmassengrenze steigt die Temperatur kaum über 20 Grad Celsius. Im Norden werden 22 bis 28 Grad Celsius erreicht. Im Süden geht es bis auf 30 Grad Celsius rauf. Hier ist die Luft zunehmend schwül.

Mittwoch wird es von Vorpommern bis zum Südschwarzwald teilweise kräftige Schauer und Gewitter geben. Westlich dieser Linie ist es bei einzelnen Schauern dagegen recht freundlich. Verbreitet schafft es die Temperatur auf 23 bis 27 Grad Celsius. Im Osten Brandenburgs und Sachsens können bis zu schwülheiße 32 Grad erreicht werden.

Maik Thomaß, 11.07.2009 10:10


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