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Deutschlandwettervorhersage für Freitag, den 10. Juli 2009

Die Wetterlage vom 10. Juli bis 12. Juli 2009


Quelle: http://www.wetter3.de

Ein Höhentief verlagert sich im Tagesverlauf von der Nordsee über den Norden Deutschlands zur Ostsee. Ihm folgt ein Tief von Skandinavien kommend, welches in den Abendstunden in Südnorwegen ankommen wird. Der Süden liegt im Einflussbereich eines Azorenhochs. Zwischen diesem Hoch und einem Tief über dem Nordatlantik gelangt in einer westlichen Strömung langsam wärmere Luft nach Europa.
Morgen verlagerst sich das Tief von Südnorwegen langsam nach Dänemark. Über Südwesteuropa steigt dagegen der Luftdruck langsam an. So werden der Süden und die Mitte Deutschlands im Einflussbereich des Hochs liegen, während der Norden unter Tiefdruckeinfluss verbleibt. In den Südwesten gelangt langsam wärmere Luft von der iberischen Halbinsel.
Zum Sonntag verlagert sich das Tief von Dänemark wieder nach Skandinavien. Dabei verliert es an Stärke. Zwischen einem Hoch über Süddeutschland und dem Nordatlantiktief gelangt weitere Warmluft nach Deutschland. Dies wird noch verstärkt durch heiße Luftmassen aus Nordafrika.

Das Wetter am Freitag, den 10. Juli 2009

Bereits am Vormittag ziehen über den Nordwesten und Westen Deutschlands dichte Wolken, die von Schleswig-Holstein bis nach Nordrhein-Westfalen teilweise kräftigen Regen, im Norden kräftige Schauer bringen, die wiederum teilweise auch gewittrig sein können. Von Usedom bis zum Schwarzwald und bis Erzgebirge ist es erst einmal locker oder leicht bewölkt und trocken. Dies ändert sich im Laufe des Tages. Die dichten Wolken aus Nordwesten kommen bis an die Oder und Neiße sowie bis an den Main voran. So wird es nördlich der Linie Chemnitz – Aachen und südlich der Linie Münster – Schwerin zu teilweise länger anhaltenden Regen kommen. In der Eifel und im Taunus kann es durch Stauung der Wolken zu teilweise ergiebigen Niederschlägen kommen. Im Nordwesten setzen sich Wolkenlücken durch, aber auch weitere Schauer wird es geben. Auch an Oder und Neiße gibt es am Nachmittag zum Teil kräftige Schauer. Südlich des Mains bleibt es bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken weitestgehend trocken.
Die Temperatur steigt im südlichen Nordrhein-Westfalen auf 11 bis 13 Grad Celsius an. Sonst werden 14 bis 18, am Oberrhein und im Osten Brandenburgs bis zu 20 Grad Celsius erreicht.
Der Wind kommt dazu mäßig, nach Norden frisch bis stark aus Südwest bis West und kann besonders in der Nordhälfte verbreitet mit stürmischen Böen einhergehen.

Die Aussichten bis Samstag, den 11. Juli.

In der Nacht ziehen die dichten Wolken weiter nach Osten. So wird es in Thüringen, Sachsen und Nordbayern noch etwas Regen geben. Währenddessen lockert im Norden und Westen die Wolkendecke wieder auf. Im Nord- und Ostseeumfeld sind weitere Schauer möglich. Vom Rheinland bis zum Bodensee ist es meist gering bewölkt und trocken. Im Nordosten und Norden geht die Temperatur bis zum Morgen auf 12 bis 10 Grad Celsius zurück. Vom Rheinland bis zum Alpenrand kann es bei Tiefstwerten von 9 bis 7 Grad Celsius in den einstelligen Bereich gehen. Der Wind lässt spürbar nach, ist nur noch an den Küsten frisch unterwegs und kommt allgemein aus West bis Südwest. An der Nordsee sind noch einzelne stürmische Böen möglich.

In der Südhälfte wird sich morgen bei einem Wechsel aus Sonne und ein paar dichteren Wolken kaum ein Schauer zeigen. Anders sieht es in der Mitte und im Norden aus. In einem breiten Streifen von der Eifel bis an die Nord- und Ostsee sind im Tagesverlauf teilweise kräftige Schauer unterwegs, die lokal auch gewittrig sein können. An der Ostsee kann es aus dichteren Wolken auch länger anhaltend regnen. Von Usedom bis Sachsen und Thüringen bleibt es bei einem locker bewölkten Himmel dagegen trocken. Im Süden schafft es die Temperatur auf 16 bis 18 Grad Celsius. Im Norden und Osten werden 19 bis 21 Grad Celsius erreicht. Ähnlich verhält es sich auch am Oberrhein. Der Wind ist im Süden und der Mitte Deutschlands schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus westlichen Richtungen. Nach Norden ist er mäßig bis frisch an der Ostsee zeitweise auch stark, kommt aus westlichen Richtungen und wird hier verbreitet für stürmische Böen sorgen.

Der Trend bis Dienstag, den 14. Juli 2009.

Am Abend klingen letzte Schauer ab. Durch die Nacht auf Sonntag geht es verbreitet leicht oder locker bewölkt und trocken. Vereinzelt kann sich Nebel bilden. Erst in den Morgenstunden werden am Niederrhein dichtere Wolken auftauchen, die für ein paar Regentropfen sorgen können. In der Nordhälfte und im Westen geht die Temperatur bis zum Tagesanbruch auf 12 bis 10 Grad Celsius zurück. Im Süden werden wieder einstellige Tiefstwerte auf dem Plan stehen. Hier sind verbreitet 9 bis 7, Richtung Bodensee bis 5 Grad möglich. Der Wind ist allgemein schwach unterwegs und kommt aus südlichen Richtungen. Nur an der Ostsee ist er weiterhin mäßig und leicht böig unterwegs, hier kommt er aus Südwest.

Sonntagvormittag werden sich von der Nordsee bis zum Schwarzwald dichte Wolken zeigen, die für Regen sorgen können. Dieser wird vom Emsland bis ins Saarland teilweise kräftiger ausfallen. Östlich der Linie Kiel – Bodensee ist es leicht bewölkt und trocken. Am Nachmittag schaffen es die Wolken bis zur Elbe und sorgen westlich davon für weiteren Regen. Zwischendurch kommt aber auch die Sonne zum Vorschein. Vom Nordschwarzwald bis zum bayrischen Alpenrand gibt es größere Wolkenlücken und es bleibt trocken. Ebenfalls trocken bleibt es östlich der Elbe. Ein kleines Regengebiet erstreckt sich noch im aller äußersten Südwesten Deutschlands. Vom Südschwarzwald bis zum Bodensee kann es etwas regnen. Im Nordwesten werden unter den dichten Wolken 15 bis 18 Grad Celsius erreicht. Sonst klettert die Temperatur auf 20 bis 24 Grad Celsius. Am Oberrhein und an der Oder kann es bis auf 25 Grad raufgehen. Der Wind kommt schwach bis mäßig, an der Nordsee zeitweise stark böig aus Süd bis Südwest.

Pünktlich zu Wochenbeginn zeigt sich das Wetter von seiner schönsten Seite. Viel Sonne, nur noch wenige Wolken gibt es am Montag. Vereinzelt kann es noch kurze schwache Schauer geben, dies vor allem im Südwesten Deutschlands. Der schwache bis mäßig Südwest- bis Westwind lässt die Temperatur in der Nordhälfte auf 21 bis 24 Grad Celsius ansteigen. In der Mitte, dem Süden und Osten geht es auf sommerliche 25 bis 28 Grad Celsius rauf.

Dienstag liegt über Deutschland eine Luftmassengrenze, die kühlere Atlantikluft im Nordwesten von schwülwarmer Luft im Osten trennt. Sie erstreckt sich vom Saarland bis nach Vorpommern. An ihr kann es teilweise kräftige Regenschauer und Gewitter geben. Im Nordwesten ist es bei dichterer Bewölkung teilweise nass. Die Temperatur liegt im Westen bei 18 bis 20 Grad Celsius, im Osten und Süden werden dagegen 27 bis 32 Grad Celsius erreicht. Mittwoch und Donnerstag wird dann der Sommer deutschlandweit Einzug halten. Dazu aber in den kommenden Tagen mehr.

Maik Thomaß, 10.07.2009 10:55


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