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Aktuelle Wetterwarnungen für Mecklenburg-Vorpommern

Feiertagswetter

05.06.2019 - Pfingstwetter Deutschland 2019

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31.05.2019 - Osterwetter Deutschland 2020

Pfingstwetter 2010 - 4. Prognose

Die Wetterlage am Pfingstwochenende

Ein Hochdruckgebiet mit Zentrum über der Nordsee verlagert sich am Pfingstsonntag nach Großbritannien und beeinflusst in weiten Teilen Deutschlands das Wetter. Ein Tief über Italien sorgt im Laufe des Nachmittags in feuchter und teilweise schwülwarmer Mittelmeerluft im Süden und Osten Deutschlands für Schauer und Gewitter. Zeitgleich wird sich über Südskandinavien ein Tief bilden, welches im Laufe des Abends Richtung Ostsee zieht.

Die Ausläufer dieses Tiefs ziehen im Laufe der Nacht auf Pfingstmontag über den Norden Deutschlands. Auf der Rückseite des Tiefs wird polare Kaltluft angezapft, die zuvor von einem Tief über Nordskandinavien am Nordpol angezapft wurde. Das Ostseetief zieht unterdessen weiter nach Osten und erreicht im Nachmittagsverlauf das Baltikum. Das Hoch über Großbritannien löst sich im Laufe der Nacht auf Montag auf und wird durch ein neues Hoch, welches im Südwesten Englands entsteht abgelöst. Es verbindet ein weiteres Hoch mit Zentrum über Grönland und mit einem Hoch über dem zentralen Mittelmeer. Diese beeinflussen im Laufe des Tages das Wetter im Norden Deutschlands. Die Kaltfront des Tiefs über der Ostsee erreicht unterdessen den Süden Deutschlands. Während der Norden schon unter kühler Polarluft liegt, bleibt der Süden noch im Einflussbereich feuchter und warmer Mittelmeerluft. An der Luftmassengrenze, die über dem Süden Deutschlands verläuft, können sich kräftige Schauer und Gewitter entwickeln.

Das Wetter am Pfingstsonntag, den 23. Mai 2010

Wetterkarte Pfingstsonntag 2010 Wetterkarte Pfingstsonntag

Ein paar letzte dichte Wolkenfelder, die in den Morgenstunden des Pfingstsonntags noch etwas Regen bringen, hängen noch über Sachsen und Thüringen. Diese ziehen aber rasch nach Tschechien ab. Nachfolgend setzt sich deutschlandweit ein Mix aus Sonne und Wolken durch. In Südbayern sind um die Mittagszeit bereits erste Schauer möglich. Während am Nachmittag an der Nord- und Ostseeküste, in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg, sowie im Saarland und der südlichen Pfalz zumeist die Sonne von einem nahezu wolkenfreien Himmel scheinen wird, bilden sich in Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Bayern in zunehmend schwüler Luft teilweise kräftige Schauer und Gewitter. Diese können lokal in Begleitung von Starkregen und Hagel sein. Sonst bleibt es bei einem Mix aus Sonne und Wolken trocken. Die Temperatur steigt an der Nordseeküste auf 14 bis 16 Grad, auf Rügen 17, sonst 19 bis 22 Grad Celsius. Am Oberrhein und an der Oder werden bis zu 23 Grad erreicht. Der Wind ist meist mäßig, im Nordosten und Osten leicht böig aus Nordwest unterwegs. Im Süden ist er überwiegend schwach und kommt aus nördlichen Richtungen. In Schauer- und Gewitternähe können Sturmböen auftreten.

In den Abendstunden lösen sich die Schauer und Gewitter des Nachmittags rasch auf. Nachfolgend ist es erst einmal im gesamten Vorhersagegebiet leicht bis locker bewölkt und trocken. Gegen Mitternacht tauchen von Dänemark und der Ostsee dichte Wolkenfelder auf, die sich bis zum Morgen bis zu einer Linie Köln – Dresden ausbreiten. Diese dichten Wolken bringen etwas Niesel- oder Sprühregen. Südlich dieser Linie bleibt es leicht oder locker bewölkt und trocken. Lokal können sich hier aber dichte Nebelfelder bilden. Die Temperatur sinkt bis zum Sonnenaufgang auf 12 bis 10 Grad. Im Südwesten kann sie stellenweise bis auf 4 Grad absinken. Hierbei besteht in Senken leichte Bodenfrostgefahr. Der Wind ist im Süden schwach, nach Norden mäßig und leicht böig aus westlichen Richtungen unterwegs.

Das Wetter am Pfingstmontag, den 24. Mai 2010

Wetterkarte Pfingstmontag 2010 Wetterkarte Pfingstmontag

Am Vormittag des Pfingstmontags beherrschen dichte Wolken den Himmel im Norden Deutschlands. Aus diesen kann es noch etwas Nieselregen geben. Am Main bilden sich bereits im Laufe des Vormittags erste Schauer und Gewitter. In Baden-Württemberg und Südbayern bleibt es nach Nebelauflösung trocken und die Sonne zeigt sich zeitweise. Im Laufe des Nachmittags lockert die Wolkendecke nördlich der Mittelgebirge auf und es trocknet ab. Dagegen werden von der Pfalz bis nach Südthüringen und in den Gebieten südlich dieser Linie teilweise kräftige Schauer und Gewitter niedergehen, die lokal wieder mit Starkregen, Hagel und Sturmböen einhergehen können. Die Temperatur steigt am Nachmittag an der Nordseeküste nur noch auf 11 bis 14 Grad an. Im Norden und der Mitte werden 14 bis 19 Grad erreicht. Am wärmsten wird es südlich des Mains mit 20 bis 23, am Oberrhein bis zu 24 Grad. Der Wind ist meist mäßig im Norden auch frisch mit kräftigen Böen aus westlichen Richtungen unterwegs. In Schauer- und Gewitternähe sind wiederholt Sturmböen möglich.

Fazit

Wer einen Pfingstausflug plant, sollte sich dafür den Pfingstsonntag freihalten. Dabei sollte vor allem im Osten und Süden Deutschlands der Blick immer aufmerksam gen Himmel gehen, denn rasch kann es hier zu Schauern und Gewittern kommen. Sonst sieht es so aus, als wenn sich der Pfingstsonntag, beonders bei den Temperaturen zum Favoriten entwickelt. Am Pfingstmontag setzt sich dann von Norden her die kühle Polarluft durch. Zusammen mit dem teilweise recht böigen Wind macht sie Fahrradtouren etwas unangenehm. Einziger Trost: Es bleibt trocken. Dagegen kann man sich im Süden Deutschlands auf etwas rummeln am Himmel einstellen. Wer eine Grillparty plant, der sollte sie hier auf Sonntag verlegen. Montag könnten dann so manche Grillspezialitäten einfach mal bewässert werden. Dafür wird es hier nochmals frühsommerlich warm, jedenfalls so lange, wie die Gewitter noch nicht den Bereich passiert haben. Alles in allem kann man sagen, dass das Pfingstwochenende einen ersten frühsommerlichen Vorgeschmack haben wird. Was danach kommt. Lassen wir uns mal überraschen. Das Wetter hatte ja in diesem Jahr schon so manche Überraschung im Gepäck.

Maik Thomaß, 20.05.2010 14:54

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