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Startseite > Übersicht >> Das Paläoklima >> >> Das Paläoklima - Das Erdmittelalter
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17.08.2019

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17.08.2019 - 07:42


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Das Paläoklima - Das Erdmittelalter

07.11.2010

Das Erdmittelalter beginnt vor rund 250 Millionen Jahren. Es begann mit warmen aber auch sehr trockenem Klima. Grund für diese Trockenheit war der Großkontinent Pangäa. So entstehen Niederschläge vor allem dann, wenn Wasser über den Ozeanen verdunstet. Aufgrund der Größe Pangäas konnte der Regen das Landesinnere nicht erreichen. Das heutige Mitteleuropa lag im Inneren des Riesenkontinents. Es war von großen Sandwüsten überzogen.

In dieser Zeit entstand der Buntsandstein. Er entstand, als Flüsse aus dem entstandenen Hochgebirge die trockene Ebene überschwemmten. Dies geschah etwa einmal im Jahr, wobei es auch längere trockene Perioden gab.

"Das vorherrschende Element waren die Flüsse, die nach Starkregen ein großes Areal überflutet haben. Wenn es dann wieder trocken war, konnten sich die Dünen bilden, und die wurden dann beim nächsten Starkregen wieder umgelagert. So wanderten die Sandkörnchen weiter nach Norden in das Buntsandsteinbecken", so Professor Reischmann.

Einige 10 Millionen Jahre dauerte die Phase der großen Trockenheit an. Anschließend wurde es wieder feuchter. Damit endete die Zeit des Superkontinents Pangäa und er begann auseinanderzubrechen. Fast zeitgleich entstanden zwei neue Tiergruppen, die Säugetiere und die Dinosaurier. Sie spielten in der weiteren Erdgeschichte eine große Rolle.

Vor rund 200 Millionen Jahren begann die große Zeit der Dinosaurier. Die Säugetiere spielten zu jener Zeit eine eher untergeordnete Rolle.

Wolfgang Oschmann: "Es beginnt der Atlantik aufzureißen, im Bereich des heutigen Nordwestafrika und Nordamerika. Auch in der Karibik beginnt es bereits aufzureißen. Es ist zunächst nur ein ganz schmaler Ozean. Damit ändert sich die Klimarahmensituation. Wir haben wieder einen Ozean. Es kann wieder Verdunstung stattfinden, und es werden damit auch wieder Niederschläge speziell nach Mitteleuropa transportiert, so dass wir bei dem Übergang von der Trias in den Jura, zwar immer noch warme, aber dann mittlerweile feuchtere Bedingungen hatten."

Möglich ist auch, dass es in der Zeit vor 160 bis 140 Millionen Jahren eine weitere Eiszeit gab. Dies ist aber unter den Experten ein eher strittiger Punkt. Sicherer dagegen ist, dass die Kreidezeit, eine der heißesten Zeiten der gesamten Erdgeschichte war. Dabei sprechen Geologen von einem Supertreibhaus.

"Während im Jura das Zerbrechen von Pangäa begonnen hat, haben wir in der Kreidezeit das Maximum einer Kontinentmosaikphase, so nenne ich das, wo wir also viele kleine Kontinente haben. Sehr viele kleine Kontinente haben wir dann, wenn sehr viele Ozeane neu dazwischen gebildet werden. Dann ist die Ozeankruste heiß, sie schwimmt höher auf dem Mantel und ist noch nicht wieder dabei zurück zu sinken. Der Meeresspiegel ist global höher. […] Man kann davon ausgehen, dass das 150 bis 200 Meter […]," so Oschmann weiter.

Der Begriff Supertreibhaus resultiert daher, weil die Bedingungen vor etwa 100 Millionen Jahren vollkommen anders waren, als sie zur heutigen Zeit sind. So lag die Jahresmitteltemperatur am Nordpol bei etwa 10 Grad Celsius. In den Tiefen der Ozeane lag die Temperatur bei etwa 14 bis 16 Grad Celsius. Zur heutigen Zeit sind es etwa 4 Grad.

Mit gleich zwei Katastrophen endete vor 65 Millionen Jahren das Erdmittelalter. Einerseits schlug ein riesiger Komet vor der Küste Mexikos ein, zu fast der selben Zeit gab es langanhaltende Vulkanausbrüche in Indien. Diese beiden Ereignisse verdunkelten für Jahre den Himmel und verhinderten somit das Pflanzenwachstum. Dabei starben viele der damaligen Tiergruppen aus, unter ihnen auch die Saurier.

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Text: Maik Thomaß, 07.11.2010 11:53

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